Bau sicherer Unterkünfte für Jungen, Peru

Von maroden Wänden zu neuen Chancen in Pucusana

In Pucusana, einem Küstendorf südlich von Lima, steht das Haus Veronika: Ein Zufluchtsort für 13- bis 18-jährige Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen. Hier kochen Sozialarbeiter:innen täglich für alle. Doch das ältere Gebäude hat ernste Mängel: Große Risse ziehen sich durch Wände und Decken, Putz bröckelt ab, das Bambusdach ist undicht, die Elektrik defekt oder unsachgemäß verlegt. Besonders hart trifft es die Jungen: Es gibt keine Toilette, keine Dusche in ihrem Trakt mit Küche und Schlafräumen.


Die Jugendlichen kämpfen zudem mit hoher Arbeitslosigkeit in der Region. Viele sind schon früh auf sich gestellt und arbeiten als Tagelöhner. Doch ohne handwerkliche Skills fehlen ihnen Perspektiven nach dem Schulabschluss.

Mit den neuen Unterkünften im Haus Veronika erhalten die Teenager nicht nur ein sicheres Zuhause, sondern auch handwerkliche Fähigkeiten für ihre berufliche Zukunft.

 

Die DESWOS fördert da Projekt mit 6.000. Euro. Die GBS Saarlouis hat bereits 2.000 Euro zum Projekt beigesteuert. Die Spenden werden unter anderem   benötigt für:

Einbau von 4 Toiletten

                  320 Euro


Bau von 4 Grauwasserfiltern

        475 Euro


4 Duscharmaturen

     200 Euro


11 Lampen

     je 10 Euro


Bitte spenden Sie für den Bau sicherer Unterkünfte für Jungen in Pucusana. Mit Ihrer Hilfe erhalten die Jugendlichen Schutz und echte Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Herzlichen Dank!

Weitere Informationen:

In Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Engineers Without Borders KIT e.V. wird vor Ort ein neues Gebäude im Stil der Mädchenunterkünfte gebaut: Vier Schlafräume (je zwei Betten), ein Badezimmer mit Sanitäranlagen. Ein innovatives Abwasserkonzept filtert Grauwasser und macht es für die Bewässerung nutzbar. Gleichzeitig werden die Jugendlichen direkt eingebunden: Freiwillige Workshops zu Betonbau, Wassersystemen, Strom, Filtern und kreativen Projekten wie einer Skateboard-Rampe. So lernen sie handwerkliche Fähigkeiten, entdecken Talente und gewinnen Selbstbewusstsein.

 

Der Weg bis hierher.

Dem Projekt mit dem EWB-Team, bei dem über 200 Studierende ehrenamtlich aktiv sind, gingen intensive Planungen voraus. Im Juli 2024 reisten sechs Mitglieder von EWB nach Peru: Sie lernten Bewohner:innen kennen, knüpften Kontakte zu Bauunternehmen, testeten Workshops und klärten Technikdetails. 2025 wurden bereits erste bauliche Maßnahmen begonnen und Workshops durchgeführt.  Bis Ende 2026 soll das Projekt abgeschlossen sein.  

 

Engineers Without Borders – Karlsruhe Institute of Technology e.V., kurz EWB, ist ein gemeinnütziger Verein, in dem über 200 Karlsruher Studierende gemeinsam mit lokalen Initiativen im Globalen Süden Entwicklungszusammenarbeit leisten. Ziel ist eine Verbesserung der dortigen Lebenssituation durch nachhaltige Ansätze und Projekte.