Trinkwasser für das Bergdorf Gope, Nepal

Gemeinsam sauberes Wasser für 700 Menschen im Himalaya sichern!

 

Der letzte Monsun hat die Trinkwasserversorgung im Bergdorf Gope schwer beschädigt. Offene Wasserleitungen und Quellfassungen wurden zerstört. Seitdem müssen viele Familien weite Wege zu Fuß laufen oder verunreinigtes Wasser trinken. Das hat gravierende gesundheitlichen Folgen, besonders für Kinder. So haben Magen-Darm-Erkrankungen von Dorfbewohnern deutlich zugenommen.

Gemeinsam mit dem deutschen Partner GECOTEC und der lokalen Organisation Nepal Helping will die DESWOS die Wasserinfrastruktur neu aufbauen und dauerhaft sichern.

 


Die Gesamtkosten des Projekts betragen 36.000 Euro. Nach Abzug des Eigenbeitrags der Dorfbewohner werden 31.000 Euro benötigt, die DESWOS und GECOTEC zu gleichen Teilen tragen.

 

Helfen Sie mit, die Trinkwasserversorgung von rund 700 Menschen im Bergdorf Gope nachhaltig zu verbessern. Bitte spenden Sie für den Ausbau der Wasserinfrastruktur.

Herzlichen Dank!

Weitere Informationen:

Geographische Situation

Das Bergdorf Gope liegt in einem abgelegenen, schwer zugänglichen Tal rund 50 Kilometer Luftlinie südlich des Mount Everest. Wegen der steilen Hanglage ist das Gebiet um Gope nur in der Trockenzeit über eine schlecht ausgebaute Straße zu erreichen. Die dort lebenden Menschen betreiben überwiegend Subsistenz-Landwirtschaft. Das heißt, dass sie die erzeugten landwirtschaftlichen Produkte in der Regel selbst verbrauchen und nur wenig davon verkaufen können. Dies ist auch ein wesentlicher Grund, weshalb viele Menschen in der Region in Armut leben.

Das gesundheitliche Problem

Infolge der Zerstörungen des Monsuns sind oberirdisch verlaufenden Wasserleitungen und die alte Quellfassung zerstört worden. Vor diesem Hintergrund ist die örtliche Bevölkerung gezwungen weite Wegstrecken für die Besorgung von sauberem Trinkwasser zurückzulegen oder aber stark verschmutztes Wasser aus der näheren Umgebung zu trinken. Die besonders leidtragenden hiervon sind zumeist Kinder, da es häufig ihre Aufgabe ist, Trinkwasser zu besorgen und ihnen in der Folge die Zeit fehlt, um in die Schule zu gehen. Außerdem sind sie gegenüber Magen-Darm-Erkrankungen weniger widerstandsfähig als Erwachsene.

Bevölkerung bringt sich ein

Dass das Wasserprojekt für die lokale Bevölkerung eine hohe Bedeutung hat, spiegelt sich unter anderen darin wider, dass sich alle Familie im Dorf bereit erklärt hat, für den Bau der Wasserinfrastruktur jeweils mindestens fünf unbezahlte Arbeitstage einzubringen und gemeinsam einen Eigenbeitrag von insgesamt 5.000 Euro zu leisten.

Nachhaltigkeit der geplanten Wasserinfrastruktur

Die geplante Wasserinfrastruktur umfasst im Einzelnen die Errichtung einer neuen Quellwasserfassung, die unterirdische Verlegung von Rohrleitungen, den Bau von unterirdischen Wasserverteilpunkten für die verstreut liegenden Häuser sowie die Installierung von Wasserzählen für jedes einzelne angeschlossene Haus.

Die Erfassung des Wasserverbrauchs ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Projektes. Denn durch die Verpflichtung, für den Wasserverbrauch zu bezahlen, entsteht bei den beteiligten Familien ein Verantwortungsgefühl für den Wert und damit Erhalt der Wasserleitungen. Des Weiteren ermöglichen die hierdurch erzielten Einnahmen die Finanzierung der Instandhaltung der Wasserinfrastruktur sowie die Bezahlung eines Wasserwarts bzw. Wasserwärtin, der bzw. die sich um die Kontrolle und Wartung der Anlage kümmern wird.

Beziehung von DESWOS und GECOTEC zu Gope

Die DESWOS und ihr langjähriger Förderpartner GECOTEC engagieren sich bereits seit mehreren Jahren im Bergdorf Gope. Bisher sind folgende Projekte gemeinsam realisiert worden, in Arbeit oder Planung: Bau einer Geburts- und Gesundheitsstation, Verbesserung der Sanitär- und Trinkwassersituation an der örtlichen Schule sowie benachbarten Anwohnern der Schule, Bau einer Zahnarztpraxis.

Lokaler Projektpartner

Die nepalesische Nichtregierungsorganisation „Nepal Helping“ mit ihrem Geschäftsführer Ram Tamang ist eine kleine, aber in der Umsetzung von Bauprojekten sehr erfahrene Organisation. So haben Ram Tamang und sein Team alle bisherigen Baumaßnahmen, die GECOTEC und die DESWOS unterstützt haben, wie etwa die drei Gesundheitsstationen in Bhorle, Gope und Keemalung, erfolgreich ausgeführt.