Leben in Würde: Sanitärversorgung für ländliche Gemeinden in Kolumbien

Gemeinschaftliches Projekt für Hygiene, Gesundheit und Selbstbestimmung in der Region Nariño.

In der ländlichen Region Ricaurte im Süden Kolumbiens leben zahlreiche Familien der indigenen Awá-Gemeinschaften und kleinbäuerlicher Bevölkerungsgruppen unter schwierigen Bedingungen. Der jahrzehntelange bewaffnete Konflikt, Armut und staatliche Vernachlässigung haben tiefe Spuren hinterlassen. Viele Familien verfügen weder über Strom noch über Zugang zu sauberem Wasser oder sicheren Sanitäranlagen. 

Ohne Toiletten und ohne sauberes Wasser ist die Gesundheit und Würde der Menschen gefährdet – besonders von Frauen und Kindern.
Ohne Toiletten und ohne sauberes Wasser ist die Gesundheit und Würde der Menschen gefährdet – besonders von Frauen und Kindern.

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Fundación Fuerza Eva unterstützt DESWOS den Bau von 20 Sanitäreinheiten für mehr als 20 besonders benachteiligte Familien. Ziel des Projekts ist es, die Lebensqualität und Gesundheit von über 120 Menschen nachhaltig zu verbessern. 

Video über Fundación Fuerza EVA

Seit ihrer Gründung 2017 setzt sich die Fundación Fuerza EVA für die Geschlechtergerechtigkeit und stärkere politische Teilhabe von Frauen ein. In diesem Video stellt sich die neue Partnerorganiation der DESWOS vor:

Für dieses Projekt benötigt die DESWOS Spenden in Höhe von insgesamt 15.000 Euro unter anderem für folgende Maßnahmen:

Mauerwerk für 20 Sanitäreinheiten à 250 Euro 

Anschaffung eines Wassertanks à 57 Euro 

Anschaffung von 20 Waschbecken à 45 Euro 

5.000 Euro

1.140 Euro

900 Euro


Bitte unterstützen Sie die Menschen in Kolumbien. Durch Ihre Spende tragen Sie aktiv dazu bei, dass sich die Gesundheit und damit die Lebensbedingungen der Familien wesentlich verbessert.
Herzlichen Dank!

Weitere Informationen:

Mehr als nur Toiletten

Die neuen Sanitäreinrichtungen bieten Privatsphäre, Schutz gegen Witterungsverhältnisse und verringern Erkrankungen aufgrund mangelnder Hygiene. Lokale Gruppen werden in ihrer kollektiven Organisierung gestärkt und grundlegende Bedürfnisse nach angemessener Hygiene gemeinschaftlich erfüllt. Dies trägt zum Frieden und sozialen Zusammenhalt in der Region bei.

Bildung und Beteiligung

  • In Workshops lernen die Bewohnerinnen und Bewohner mehr über Hygiene, Menstruationsgesundheit und den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser.
  • Der gemeinsame Bauprozess stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Eigenverantwortung, indem Frauen und Männer gleichermaßen an Planung, Bau und Wartung beteiligt werden.
  • Ein lokaler Gemeindeausschuss begleitet die Nutzung und Instandhaltung der Sanitäranlagen und sichert so die langfristige Wirksamkeit des Projekts.

Hygiene fördern - Gleichstellung stärken

Durch diesen partizipativen Ansatz entstehen nicht nur dringend benötigte sanitäre Einrichtungen, sondern auch Wissen über die Zusammenhänge von Hygiene und Gesundheit, Selbstorganisation und Vertrauen.

Auf diese Weise trägt das Projekt dazu bei, die Gesundheit zu verbessern, Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern zu fördern.