Existenzen sichern in Mirazul del Llano, Nicaragua

Die Lebensgrundlagen einer ganzen Gemeinde sichern!

Mit durchschnittlich 100 bis 250 US-Dollar pro Monat leben die Menschen in Mirazul del Llano deutlich unterhalb der Armutsgrenze. In einem umfassenden Projekt zur Gemeindeentwicklung, an dem alle Bewohner beteiligt sind, errichten besonders hilfsbedürftige 60 Familien ein schützendes Zuhause. Gemeinsam mit Fachleuten und Maurerazubis schaffen sie bessere Lebensbedingungen. Für die Gemeinde benötigen wir Spenden für:

Sanierung/ Erweiterung von 60 Häusern

     je 1.308 Euro*


60 Toiletten mit Waschmöglichkeiten

         je 250 Euro*


Kochherde mit Rauchabzug

            je 35 Euro*


zwei Trinkwassertanks

     je 1.850 Euro*


5 Regenrückhaltebecken und Kanalisierung

         je 531 Euro*


Maurer-Ausbildung für 20 Jugendliche

         je 490 Euro*


Schulung von 50 Gemüseproduzenten

            je 33 Euro*


Workshops und Bildungskurse für die Familien zur Ernährung, Gartenbewirtschaftung, Hygiene, Abfallentsorgung

 

  560 Euro*


*Dies ist der Anteil der DESWOS von 25 Prozent; 75 Prozent werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kofinanziert.

Bitte unterstützen Sie die Familien in Mirazul del Llano. Mit Ihrer Spende verhelfen Sie den Menschen zu einem schützenden Haus und zu einer besseren Lebensexistenz. 

Herzlichen Dank!

Spendenstichwort: 

Mirazul Nicaragua


Weitere Informationen:

In der kleinen Gemeinde Mirazul del Llano im Süden Nicaraguas leben etwa 1.200 Einwohner. El Llano bedeutet „die Ebene“ und ist ein weites Tal mit fruchtbaren Böden. Der auch durch den Klimawandel bedingte häufige Wechsel zwischen ausgeprägter Trockenheit und extremen Regenfällen führt zunehmend zu Bodenerosion und Ernteausfällen. Die Familien bauen Bohnen, Avocado und Gemüse an und verwenden die Ernteeinnahmen teilweise zum Verkauf, aber auch zur Eigenversorgung. Einige halten Kühe oder Hühner. Mit durchschnittlich 100 bis 250 US-Dollar pro Monat leben die Menschen deutlich unterhalb der Armutsgrenze. Viele Familien leben getrennt, denn die Männer suchen Jobs auf Kaffeefincas oder in der Stadt.

 

Hütten bieten keinen Schutz 

 Mehr als 80 Prozent der Hütten, sogenannte „Minifaldas“ aus porösem Bruchstein und Holzlatten, sind in einem schlechten Zustand und viel zu klein für die bis zu sechs Personen in einem Haushalt. Die Hütten bieten keinen Schutz vor 

Starkregen, Stürmen oder Erdbeben. Durch die traditionell offenen Kochstellen leiden besonders ältere Menschen und Kinder unter 

Atemwegserkrankungen. Die Sanitärversorgung ist schlecht und die Wasserqualität bedenklich. Insgesamt herrscht Wassermangel. Die Familien müssen teilweise zweimal pro Woche über Feuerwehrleitungen mit Trinkwasser versorgt werden.

 

Hilfe für eine ganze Dorfgemeinschaft

Zusammen mit der Partnerorganisation SofoNic und in Kofinanzierung mit dem BMZ unterstützt die DESWOS die gesamte Dorfgemeinschaft durch Weiterbildung und gemeinschaftliche Maßnahmen zur Wasserversorgung. Es werden 20 Handwerker dual ausgebildet und 50 junge Erwachsen zu Gemüseproduzenten qualifiziert. 60 Familien erhalten außerdem Hilfe bei der Sanierung und Erneuerung der Häuser und Sanitäranlagen. Die Familien werden nach Dringlichkeit gezielt ausgesucht. Sie zeigen eine große Bereitschaft zur Selbsthilfe.