Bau von Grundschulen, Südsudan

Bildung ist ein Menschenrecht – auch für geflüchtete Kinder!

Die Kinder in den Stadtteilen Kapuri, Gurie und Mauna der Hauptstadt Juba sind stark benachteiligt: Sie stammen nicht nur aus besonders armen Familien. Viele mussten in Folge des Bürgerkriegs mit ihren Familien auch aus ihrer Heimat fliehen. Diesen Kindern das Recht auf eine Grundbildung zu ermöglichen, ist das Ziel der DESWOS. Aus diesem Grund benötigen wir Spenden für:

den Neubau von 3 Grundschulen à 4 Klassenräume zzgl. Lehrerzimmer für insgesamt ca. 480 Schülerinnen und Schüler,

 

13.300 Euro pro Schule*


den Kauf von Schulmaterialien wie Bücher und Hefte,

9.400 Euro pro Schule*


die Übernahme der Lehrergehälter für die ersten drei Jahre.

6.000 Euro pro Schule*


* DESWOS-Anteil an der Finanzierung ohne Förderpartner und lokalen Beitrag (ca. zwei Drittel).

Bildung ist die wesentliche Voraussetzung, damit Menschen überhaupt den Schritt aus der Armut schaffen können. Durch die drei geplanten Grundschulen erhalten viele Kinder aus armen Flüchtlingsfamilien in Juba die Chance auf eine Grundbildung. Helfen Sie mit, denn durch Ihre Unterstützung können auch diese Kinder am Menschenrecht auf Bildung teilhaben. 

Herzlichen Dank!

Spendenstichwort: 

Grundschulen Südsudan


Weitere Informationen:

Nach dem Human Development Index (HDI) belegt der Südsudan Platz 181 von 188 Ländern. Doch nicht zuletzt der seit 2013 andauernde Bürgerkrieg hat dazu beigetragen, dass sich die ohnehin schon prekäre Lage im Land noch weiter verschärft hat. Rund ein Drittel aller Menschen gelten mittlerweile als unterernährt. Die Kinder- und Müttersterblichkeit zählt zu den höchsten weltweit. Die Zahl der Binnenflüchtlinge beträgt nach Schätzung rund zwei Millionen Menschen und betrifft damit fast 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Um ihr Leben zu retten, haben sich viele von ihnen nach Juba, der Hauptstadt Südsudans, aufgemacht.

 

Generation ohne Schulbildung

 Zu den Hauptbetroffenen der unsicheren Lage im Land gehören die Kinder. Fast 75 Prozent von ihnen besuchen derzeit keine Schule. Vor allem, weil es in erreichbaren Entfernungen keine Schuleinrichtungen gibt oder die Familien kein Geld haben, um die Schulgebühren und Schulmaterialien zu bezahlen. Die Folgen sind absehbar: wenn fast die gesamte, heutige junge Generation nicht einmal eine Grundbildung bekommt, wird sich die Armut und die damit verbundenen negativen Effekte auch in den nächsten Jahrzehnten weiter verfestigen.

Bau von drei Grundschulen

Wir wollen diesen Teufelskreis von fehlender Bildung und Armut durchbrechen! Gemeinsam mit dem Schwesternorden „Daughters of Mary Immaculate“ (DMI), der lokalen Partnerorganisation vor Ort, planen wir in der Hauptstadt Juba den Bau und Betrieb von drei Grundschulen. Die Schulen befinden sich in den Stadtteilen Kapuri, Gurie und Mauna, in denen besonders viele arme Flüchtlingsfamilien leben. 

 

Die DESWOS freut sich, mit der Christian C.D. Ludwig – Foundation (Berlin, New York) einen neuen Förderpartner für dieses Projekt gewonnen zu haben. Die ccdl-foundation trägt 50.000 Euro der Gesamtkosten von 155.000 Euro.

 

Die Nachhaltigkeit des Schulbauprojektes ist gewährleistet. DMI sichert als erfahrener Partner vor Ort, den Schulbetrieb, die Auswahl und Qualifizierung der Lehrer sowie die langfristige Übernahme der künftigen Betriebskosten.

Bitte unterstützen Sie den Bau von drei Grundschulen in Juba. Ihre Spende ist ein wichtiger Beitrag, damit das Menschenrecht auf Bildung nicht nur auf dem Papier steht. Mit einer Schulbildung erhalten die Kinder eine Chance, ihr Leben zu gestalten.