Unser aktuelles Projekt für Sie
Indien | Entwicklungsprogramm für benachteiligte Fischerfamilien in Alleppey, Kerala
Frauen starten in die wirtschaftliche Unabhängigkeit
 Stolz zeigt Miriam ihre Stangenbohnen dem betreuenden Fr. Anthony Jacob der Partnerorganisation SAMHATHI Foto: DESWOS
Miriam baut Bohnen an. Sie besitzt ein
kleines Stück Land, das sie sorgfältig parzelliert hat. Aus Bambusstangen,
Seilen und Fischernetzen baute sie Kletterhilfen für die Bohnen. Beim Verkauf bekommt
sie gute Preise. Nachbarn, Gemüsehändler und die Restaurants der Umgebung
kaufen gerne bei ihr. Sie erzielt ein Einkommen, das dem ihres Mannes
gleichkommt.
Für uns nicht aufregend – für Miriam
eine Sensation, denn sie hatte noch nie ein eigenes Einkommen. Mit der
indischen Organisation Samhathi tritt die DESWOS an, Miriams Erfolg für mehr als
3.000 Frauen zu wiederholen. Organischer Land- und Gartenbau, handwerkliche
Produktion von Kokosfasererzeugnissen, Kleinviehzucht und Milcherzeugung sollen
die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauen im Küstengürtel von Alleppey
ermöglichen. Dazu gehören Programme der Bewusstseinsbildung, Schulungen und
praktische Ausbildungen. Samhathi bietet Vermarktungshilfen und unterstützt die
Frauengruppen, wenn sie sich als Genossenschaften organisieren. Das Projekt
wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(BMZ) gefördert.
Samhathi wird weiterhin mit den Frauen
und Jugendlichen in 15 Dörfern im Küstenschutz aktiv. Es werden durch
freiwillige Arbeitseinsätze Mangroven und Casuarinas aufgeforstet und damit die
erosionsgefährdete Küste geschützt.
Wir bitten Sie herzlich um Spenden für/zur:
- eine Werkstatt zur Herstellung von Kokosfaserprodukten: 3.500 Euro
- Erstausstattung mit Saat- und Pflanzgut für 1.500 Familien: 775 Euro
- Schulung und Ausbildung einer Selbsthilfegruppe: 400 Euro
- Ausbildungs-Stipendium für eine Frau: 35 Euro
- Motorisierte Seilschlagmaschine 25 Euro
Bitte verhelfen Sie Frauen wie Miriam und ihren Familien zu einer sicheren Existenz und dadurch zu mehr Anerkennung in der indischen Dorfgesellschaft.
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