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Denn die Welt braucht gute Beispiele – immer wieder und immer wieder neu

Georg-Potschka-Tatendrang!-Preis 2016 erstmalig verliehen


Freuen sich über die Auszeichnung: DESWOS-Generalsekretär Gerhard Müller, Isabel Waldschmidt und Pia Döhmann, beide Auszubildende VBW Bauen und Wohnen GmbH sowie GdW-Präsident Axel Gedaschko (von links)
Foto: Fotodesign Winfried Mausolf
Beim Tag der Wohnungswirtschaft am 10. November 2016 in Berlin wurde zum ersten Mal der Georg-Potschka-Tatendrang!-Preis 2016 der DESWOS verliehen.

Preisträger sind die Auszubildenden der VBW Bauen und Wohnen GmbH Bochum. Gemeinsamen beteiligen sich die Azubis seit zehn Jahren mit viel Leidenschaft an der Fortführung des Kunstwerks „Stolperstein“ von Gunter Demnig. Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und des Holocausts werden seit 2004 in Bochum und anderen Städten in ganz Deutschland die sogenannten „Stolpersteine“ am letzten bekannten Wohnort der Verfolgten verlegt.
Die Auszubildenden recherchieren im Rahmen ihrer Azubi-Projekte, tragen alle verfügbaren Informationen über die Lebensgeschichten und Verfolgungen früherer jüdischer Bewohner Bochums zusammen und nehmen an der Verlegung eines Steins teil. Die Ergebnisse ihrer Nachforschungen stellen sie in Form einer Präsentation im Stadtarchiv Bochum öffentlich vor.
Die Jury war beeindruckt vom Engagement der Auszubildenden. Denn bereits seit zehn Jahren setzt sich jeder Jahrgang neuer Azubis für jeweils ein Opfer in Bochum ein. Außerdem würdigte die 6-köpfige Jury, dass sich mit den Azubis besonders junge Menschen so initiativ um die Aufarbeitung der schlimmsten Schuld in der deutschen Geschichte kümmern.

Die Preisträger bekommen einen Förderbeitrag von 5.000 Euro. Das Geld kommt einem DESWOS-Projekt ihrer Wahl zu Gute. Die Bochumer Azubis haben sich entschieden, das Geld für ein Schulprojekt in Mulanga in Sambia einzusetzen.

„Uns Auszubildenden der VBW Bochum lag das Schulprojekt Mulanga in Sambia am Herzen, weil wir selbst wissen, wie wichtig Bildung ist“, erklärte Isabel Waldschmidt. „Nur mit Bildung haben junge Menschen weltweit eine bessere Zukunftsperspektive. Wir freuen uns, die Schülerinnen und Schüler in der Schule in Mulanga mit unserem Förderprojekt unterstützen zu können.“

Hintergrund
Der Preis wird an sozial engagierte Auszubildende und Studierende der Wohnungswirtschaft verliehen und würdigt somit ihr gesellschaftliches Engagement. Hintergrund der Auslobung des Preises ist das Lebenswerk des früheren Generalsekretärs der DESWOS, Georg Potschka, der im November 2014 verstarb. Er hat sich für eine umfassende und weitsichtige Ausbildung von Jugendlichen eingesetzt. Seine Auffassung einer guten Ausbildung ging deutlich über die reine Vermittlung der kaufmännischen und gewerblichen Fachkenntnisse hinaus. Größten Wert legte er auf ehrenamtliches Engagement.

Der Preis wird ab sofort alle zwei Jahre verliehen.

Unser aktuelles Projekt für Sie

Südafrika | Kindgerechte Betreuung in Mfuleni

Ausbau von Kindertagesstätten in Armutsviertel


Das ist keine Umgebung für Kleinkinder: Extreme Enge und mangelnde Hygiene herrschen in den Wohnhütten der Tagesmütter in Mfuleni vor.
Foto: Matchbox

Mehr als 25.000 Menschen leben im größten Armutsviertel bei Kapstadt, dem Township Mfuleni. Die meisten wohnen in einfachen Hütten aus Holz, Plastik und Wellblech auf engstem Raum. In diesem Stadtteil wachsen unzählige Kinder auf. Sie haben einen schlechten Start in die Zukunft, denn es fehlt an einer kindgerechten und schulischen Förderung.

Zwar organisieren sich zahlreiche Tagesmütter selbst und gründen informelle Kindertagesstätten, um Babys und die bis zu fünf jährigen Kleinkinder zu betreuen. Aber die sehr einfachen Hütten sind klein und oft mit unzumutbaren hygienischen Bedingungen ausgestattet. Es fehlen die Mittel für das Nötigste, beispielsweise für eine warme Mahlzeit, für Spiel- und Lehrmaterial und erst recht für ausreichend sichere Räume.

Eltern können die Gebühren für den Kindergarten nicht bezahlen. Finanzielle Zuschüsse gibt es nur, wenn eine Kindertagesstätte offiziell registriert ist. Aber eine Registrierung erfolgt erst dann, wenn die Kita baulich ausreichend und mit pädagogisch qualifiziertem Personal ausgestattet ist. Die meisten der mehr als vierzig informellen Kitas in Mfuleni erfüllen diese Bedingungen nicht und bekommen deshalb keine Zuschüsse.

Nach einigen erfolgreichen Projekten fördern die DESWOS und Matchbox, unsere gemeinnützige Partnerorganisation in Kapstadt, weitere Einrichtungen. Matchbox setzt auf ein flexibles Raumsystem durch den Einsatz recycelter, umgebauter Schiffscontainer sowie die intensive Betreuung und Fortbildung der Eltern und Erzieherinnen.

Die DESWOS benötigt 29.500 Euro Spenden für folgende Maßnahmen:

  • ­Den Umbau von 4 Schiffscontainern für sichere und saubere  Koch- und Sanitäranlagen
  • ­für Spielräume und Spielgeräte für außen
  • für die Vermittlung pädagogischer und beruflicher Qualifikation zur Gesundheitsvorsorge und Selbstverwaltung der Betreuerinnen
  • für Workshops zu Gesundheit und Hygiene für Eltern
Bitte unterstützen Sie dieses Projekt, spenden Sie für eine menschenwürdige, sichere und kind­gerechte Betreuung der Kinder in Mfuleni. Herzlichen Dank!

Spendenstichwort: Kitas Mfuleni, Südafrika

Kontoinhaber: Deswos

Konto: 660 22 21

BLZ: 370 501 98

Sparkasse KölnBonn

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