Erdbeben in Haiti - Ihre Hilfe wird benötigt!
Sehr geehrte Unterstützer und Spender der DESWOS, die Tragödie des Erdbebens in Haiti wird uns Tag für Tag neu nahe gebracht und es ist zu hoffen, dass die Medienpräsenz den Leiden und Nöten auch dann noch gerecht wird, wenn Haiti beginnen muss, den Alltag nach der „Nullzeit“ des Erdbebens wieder zu organisieren.
Humanitäre Hilfe kann durch eine große Spendenbereitschaft geleistet werden, sie hat sich vor Ort inzwischen organisiert und hat derzeit noch absoluten Vorrang.
Aber die Menschen in der zerstörten Region müssen auch nach der Nothilfe menschenwürdig leben können. Die DESWOS als Fachorganisation für den Wohnungsbau in der Entwicklungshilfe bittet Sie deshalb um Spenden für den Wiederaufbau, der den Nothilfemaßnahmen unmittelbar folgen muss.
Herzlichen Dank!
Spendenkonto:
DESWOS e.V.
Kontonummer: 660 22 21
BLZ: 370 501 98
Sparkasse KölnBonn
Stichwort: Aufbauhilfe Haiti
Was wird die DESWOS bei der Aufbauhilfe tun?
Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation, dem Netzwerk EcoSur mit einer Basis in der benachbarten Dominikanischen Republik, werden wir die Aufbauhilfe für Haiti auf urbane Randgebiete und den ländlichen Raum ausrichten. Dort liegen die Regionen, die bei solchen Katastrophen häufig nur spät und wenig Unterstützung erfahren.
Wir werden uns bei dem Bauprogramm auf ärmste Familien konzentrieren und ihnen eine aktivierende Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.
Die Bauten und Siedlungen wird die DESWOS mit EcoSur unter den regionalen Gesichtpunkten der Katastrophenresistenz errichten, d. h. neben der Erdbebenresistenz werden Wirbelstürme, Überflutungen durch Starkregen und Erdrutsche in Betracht gezogen. Das wird im Einzelnen gegebenenfalls auch Infrastrukturmaßnahmen (Terrassierung, Aufforstung, Sturmwasserdrainage) sowie die Entwicklung von Zivilschutzkonzepten mit örtlichen Trägern erfordern.
Wie wird der erdbebenresistente Aufbau aussehen?
Mit dem erdbebenresistenten Bausystem des EcoSur Netzwerkes setzt die DESWOS auf Aktivierung und Selbsthilfe der Betroffenen - gleichzeitig eine „therapeutische“ Methode der Traumabewältigung. In provisorischen kleinen Werkstätten werden Dachziegel, Betonplatten und Blocksteine hergestellt, die dann unter Anleitung verbaut werden. So lernen die betroffenen Familien, unter Anleitung eigenständig zu bauen. Sowohl Einkommensschaffung und Selbsthilfe sind möglich.
Der Hausbau basiert auf dem Prinzip eines soliden „core shelters“ (Kernhauses), das zu einem späteren Zeitpunkt durch andere Module erweitert werden kann. Mit dem Bau eines sicheren Raumes wird begonnen und der Bau kann jederzeit durch zusätzliche Räume erweitert werden. So kann schnell für viele Familien eine kleine sichere Einheit errichtet und dann schrittweise bis zu einer sinnvollen und finanzierbaren Größe erweitert werden.
Welche Erfahrung hat der Partner der DESWOS?
Das EcoSur Netzwerk hat 34 Jahre Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit im selbsthilfeorientierten Bausektor. Die Arbeit erfolgte vorwiegend in erdbeben- und katastrophengefährdeten Gebieten in Zentralamerika.
Die Stärke von EcoSur liegt in der Balance zwischen den Technologieerfordernissen, der Zielgruppenmobilisierung und –partizipation sowie der begleitenden Sozialarbeit.
Ein Stützpunkt von EcoSur liegt in der Dominikanischen Republik. Mit dem Projektleiter in der Dominkanischen Republik hat die DESWOS mehrfach zusammen gearbeitet. Er war bereits im Tsunami-Einsatz beim Wiederaufbau in Banda Aceh tätig.
Zur schnellen und fachlich kompetenten Umsetzung des vorgesehenen Bauprogramm, den die DESWOS am Umfang der erhaltenen Spenden ausrichten wird, stehen weitere fachlich kompetente Teams aus Ecuador, Kuba und Nicaragua zur Verfügung.
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Unser aktuelles Projekt für Sie
Tansania | Jungenunterkünfte Kiwere, Tansania
 Die Bauarbeiten laufen. Eltern und Lehrer haben ihren Beitrag geleistet und Baumaterial wie Sand und Kies zusammengetragen. Foto: Bauleiter Joachim Figur
In Tansania fehlt es an weiterführenden Schulen. Trotz spürbarer Bemühungen der Regierung sind die öffentlichen Kassen besonders für die ländliche Bildungsstruktur nahezu leer. Damit wollten sich die Bewohner aus sechs Dörfern um Kiwere, 28 km von der Distrikthauptstadt Iringa entfernt, nicht abfinden. Vor vier Jahren haben sie es aus eigener Kraft geschafft, selbst eine Sekundarschule zu bauen. Ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler kommt jedoch aus sehr entlegenen Dörfern. Der Schulweg für sie ist weit, oft gefährlich und mit einer Strecke von bis zu zwanzig Kilometern hin und zurück nicht zumutbar. Für Schüler vom Land ist es deshalb normal, die Unterrichtszeit von Montag bis Freitag in einfachen Schulunterkünften zu verbringen und freitags nach der Schule zu ihren Familien zurückzukehren. Solche Unterkünfte fehlten bislang in Kiwere. Schüler aus entlegenen Dörfern blieben deshalb vom Unterricht ausgeschlossen.
Die DESWOS hat hier geholfen: Für die Mädchen wurde bereits ein Wohnheim erfolgreich errichtet. Ende 2008 sind 112 Schülerinnen eingezogen. Für uns ist ganz klar: Jetzt sind die Jungen dran.
Die DESWOS fördert aktuell:
den Bau eines Schlaftraktes mit Schlafmöglichkeiten für 112 Jungen,
mit Toiletten, Wasch- und Duschmöglichkeiten
Wie bei dem Wohnheim für die Mädchen arbeiten auch hier Eltern, Lehrer und Bauleiter Hand in Hand. Gebrannte Ziegel, Steine und Sand waren beim offiziellen Baubeginn im Oktober 2009 schon in ausreichender Menge vorhanden.
Bitte ermöglichen Sie auch Schülern aus entlegenen Dörfern die Teilnahme am Schulunterricht. Mit Ihrer Spende sorgen Sie für faire Chancen von Jungen und Mädchen, in Stadtnähe und in Dörfern. |
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Spendenstichwort: WS 383 Jungenunterkünfte für eine Schule in Kiwere, Tansania
Kontoinhaber: Deswos
Konto: 660 22 21
BLZ: 370 501 98
Sparkasse KölnBonn
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