Internationales Jahr der Genossenschaften 2012
Genossenschaftliche Unternehmen bauen eine bessere Welt
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. Dabei stellen Genossenschaften weltweit ihre Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung heraus. Und es wird der Bekanntheitsgrad von Genossenschaften in den Volkswirtschaften erhöht. Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sind aufgefordert, sich mit Aktionen zu beteiligen. Für die DESWOS spielt das VN-Genossenschaftsjahr eine wichtige Rolle. Die DESWOS fördert seit vielen Jahren genossenschaftliche Selbsthilfeprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ob als Spar- und Kreditgruppe beim Bau von Häusern in Tansania oder in einer Vermarktungsgenossenschaft für Fisch in Indien: Kooperative Strukturen schaffen Bedingungen, um wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Das haben auch die Partner der DESWOS erkannt und deshalb die Förderung genossenschaftlicher Elemente in geeignete Projekte eingebaut. Zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 beginnt die DESWOS ein Hausbauprojekt mit der Frauenkooperative ACAMS in El Salvador.
Unter dem Motto „Ein Gewinn für Alle – Die Genossenschaften“ nutzen Genossenschaften und ihre Verbände in Deutschland die Gelegenheit, ihre Ideen und Ziele zu verdeutlichen. Zum VN-Genossenschaftsjahr hat der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) eine gemeinsame Kampagne entwickelt. Auch der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. mit seinen Verbänden und den dort organisierten Genossenschaften ist Partner dieser Kampagne und beteiligt sich mit Veranstaltungen für Fachbesucher und die Öffentlichkeit.
Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie unter www.genossenschaften.de. Die DESWOS wird sich im Verlauf des Jahres über den GdW und andere Organisationen an Veranstaltungen beteiligen.
Die DESWOS freut sich über die Initiative der Vereinten Nationen und sieht darin eine Bestätigung ihrer Arbeit in vielen Projekten mit genossenschaftlichem Hintergrund.
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Nyumbani – mehr als ein Zuhause
Jetzt online: Unser Trailer zum Film
Allein erziehende Frauen schließen sich in kleinen Siedlungsgruppen
zusammen, denn das Überleben mit ihren Kindern ist eine Herausforderung,
die kaum zu meistern ist. Eine Veränderung ihrer schwierigen
Wohnsituation ist grundlegende Voraussetzung, um menschenwürdig leben
und den Kindern eine Zukunft bieten zu können.
Ein sicheres Nyumbani - ein Zuhause schaffen!
Wir hoffen, Ihnen mit diesem Film aufschlussreiche Einblicke zu
ermöglichen, wie die Hilfe zur Selbsthilfe das Leben dieser Frauen und
Kinder verändert. Die DVD mit dem Film in voller Länge, zwei kürzeren
Fassungen (drei oder neun Minuten) sowie in englischer Sprache können
Sie gerne bei Astrid Meinicke
unter astrid.meinicke@deswos.de oder telefonisch 0221 579 89-37 beziehen.
Ihre Meinung ist uns wichtig! Schreiben Sie uns, wie Ihnen der Film gefällt. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
Ihr DESWOS-Team |
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Unser aktuelles Projekt für Sie
Kenia | Berufseinstieg für junge Mädchen in Homa Bay
Schneiderinnenausbildung und Textilverarbeitung
 Ein Erfolgserlebnis für den Tag: Das erste selbstgenähte Kleidungsstück! Eine Perspektive für die Zukunft: Die handwerkliche Ausbildung! Foto: HOBEI
Eine passende Berufausbildung zu finden, insbesondere wenn man keinen Schulabschluss hat, ist schwer. Im afrikanischen Kenia ist es nahezu unmöglich. Besonders für Mädchen aus armen Familien, darunter auch AIDS-Waisen, die wegen Geldmangels zum frühzeitigen Schulabbruch gezwungen werden.
Die Jugendgruppe Homa Bay Equator Initiatives (HOBEI) verhilft arbeitslosen Schulabgängern zu einer Berufsausbildung. Natürlich mit dem Ziel, ihnen schnell einen Job zu verschaffen, der das Einkommen der Familie verbessert.
In der ersten Ausbildungsgruppe sind es Mädchen und Frauen zwischen 13 und 35 Jahren, für die die Jugendgruppe HOBEI Ausbildungskurse zur Schneiderin anbietet. Neben dem theoretischen Wissen liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auf Zuschneide- und Nähpraxis. Besonders Kinderkleidung ist gefragt, wobei viele Änderungen und Ausbesserungen anfallen, denn die Kinderkleidung wird an die jüngeren Geschwister vererbt oder auch unter den Eltern getauscht.
Bisher haben sich 38 arbeitslose Mädchen und Frauen angemeldet. Die Jugendgruppe bietet den jungen Menschen nicht nur die Ausbildung. Sie fördert auch die sozialen Kompetenzen, die sich in der Dorfgemeinschaft positiv auswirken.
Wie sieht diese Förderung aus? Mit Hilfe der DESWOS erhält die die Homa Bay Equator Initiative:
- eine Werkstatt mit Büro (zur Miete)
- zwei Ausbilderinnen sowie einen Projektbeauftragten
- 15 Nähmaschinen, 2 Stickmaschinen und 2 Computer
Erst einmal müssen die praktischen Fertigkeiten vermittelt werden. Nach einem Jahr der Ausbildung sollen die Besten praktisch schon die nächste Generation von Auszubildenden übernehmen.
Man denkt aber auch an den Austausch mit anderen Projekten, an ein textiles Netzwerk und an Kenntnisse, um sich selbständig zu machen. Langfristig will die Partnerorganisation eine Genossenschaft gründen und ein eigenes Ausbildungszentrum aufzubauen.
Bitte unterstützen Sie diese jungen Mädchen in Homa Bay. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, ihnen und ihren Familien ein Einkommen zu sichern. Herzlichen Dank!
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Spendenstichwort: WS 415 Schneiderinnenausbildung Homa Bay, Kenia
Kontoinhaber: Deswos
Konto: 660 22 21
BLZ: 370 501 98
Sparkasse KölnBonn
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