Tag 8: Juba und Staub ist da
Wenn man das erste Mal im Leben auf Kinder in einem Refugee Camp trifft, weiß man nicht genau, wie man reagieren soll, was angemessen ist und was nicht: Haben Sie vielleicht Angst, wenn man ihnen direkt in die Augen schaut? Habe ich sie aber sofort angelächelt, kam mir das auch komisch vor: Was gibt es da zu lachen, hätten sie vielleicht gedacht.

TAG 7: 100 Meter über Kyangwali
Weil unser Partner in Uganda, Ntakamaze, aber auch Gregor unbedingt Drohnenaufnahmen im Sonnenaufgang haben wollten, durfte ich nicht zu lange schlafen. Das hat sich aber gelohnt – die Siedlung schien noch zu schlafen, man konnte auf dem Controller der Drohne kaum Menschen sehen. Für die Lokalen war es noch früh. In den Tropen geht die Sonne sehr schnell rauf und runter, man hat also einen relativ kurzen Sonnenaufgang. Dieser brachte auch unseren letzten Vormittag in Kyangwali mit sich.

TAG 6: Kyangwali – Familienbesuch
Die ersten Impressionen, die wir gestern mit unserer Kamera aufnehmen konnten, wollten wir heute um ein paar Familienbesuche erweitern. Und obwohl bei den Interviews alle ausgesprochen schüchtern waren, haben sie sofort ihre Bereitschaft gezeigt, uns ihr Zuhause zu zeigen, womit ich eher weniger gerechnet hatte.

TAG 5: Kyangwali – DESWOS – das sind die blauen Dächer
Die Bläsergruppe der COBURWAS-Schule war bereit. Die meisten schienen sehr aufgeregt und ein kleines bisschen nervös zu sein. Denn gleich würden sie losmarschieren und zum sehr wichtigen Start dieses Tages spielen - der Eröffnung des Speisesaals, den DESWOS gefördert hat.

TAG 4: Kyangwali – Mein Name ist MUZUNGU
Die erste Entscheidung im Refugee Camp in Kyangwali fiel uns leicht: Zu Fuß oder mit dem Auto zur Schule gelangen? Die Strecke von 1,6 Kilometer von unserer Unterkunft bis zur COBURWAS-Schule dauerte zu Fuß allerdings wesentlich länger als gedacht...

TAG 3: Entebbe -> Kyangwali –  Verkehr in Uganda: Wer hupt, hat Vorfahrt.
Nach der ersten kurzen Nacht unter afrikanischem Himmel mussten wir uns erneut auf eine 6-stündige Autofahrt zum Projektort einstellen. Um Punkt 8 haben uns unser Projektpartner vor Ort, der tatkräftige Ntakamaze und ein Autofahrer vom Hostel abgeholt.

TAG 2: FRANKFURT -> Entebbe, UGANDA – 21 Stunden unterwegs
So wie ich letzte Nacht nicht einschlafen konnte, so konnte ich um kurz nach 4 nicht aufstehen, um meinen Shuttle-Bus zum Flughafen um 5 zu erwischen. Der zweite Tag hatte es in sich: Man musste damit rechnen, in einen ständigen Zwischenzustand des Wachseins hineinversetzt zu werden – irgendwo zwischen Schlaf und Wachsein aber gleichzeitig weder-noch und sowohl-als auch. Die vielen Kaffeebecher verstärkten die Orientierungslosigkeit noch mehr.

TAG 1: BERLIN -> FRANKFURT – Ein letzter Döner
Was ich vor der Reise unbedingt machen wollte und sollte, war mir meine Erwartungen aufzuschreiben, damit ich die dann später mit dem vergleichen kann, was wirklich passiert ist.

Ivo's Reisetagebuch  – Eine Projektreise mit der DESWOS
Mit 1000 Fragen und Ideen, seiner Kamera und Projektbetreuer Gregor Peter hat Ivo sich am 19. November 2021 auf die Reise zu den DESWOS-Projekten in Afrika gemacht.