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DESWOS - Stellenausschreibung


Für die Verwaltung und das Rechnungswesen der Geschäftsstelle der DESWOS e.V. - Administration / Finanzen / Projektfinanzen / Sekretariat - suchen wir
umgehend eine kaufmännisch ausgebildete, erfahrene Fachkraft (m/w) in Vollzeit mit Interesse an der internationalen Entwicklungszusammenarbeit in einem kleinen Team.

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Mehr Informationen erhalten Sie unter Downloads/Anzeigen.

Ihr DESWOS-Team

DESWOS-Förderprojekt zu Weihnachten:

EIN SCHÜTZENDES ZUHAUSE für Familien in Santa Rita, El Salvador


Die Hütten sind teilweise verfallen und häufig ein Flickwerk aus Wellblech, Holz und Lehm.
Foto: ACAMS

Santa Rita, ein kleines Dorf am Rande von Tejutepeque mit 241 Einwohnern, liegt im hügeligen Norden El Salvadors und zählt zu einer der ärmsten Regionen des Landes. In Hüt­ten, meist aus Bahareque, einem mit Lehm ausgefachten Geflecht aus Holz und Ästen (siehe Foto),leben die Familien, oft in einem einzigen Raum. Bei Erdbeben, Hurrikans und Starkregen bieten die Hütten auf dem gestampften Lehmboden keinen ausreichenden Schutz. Ungeziefer in diesem Bahareque-Geflecht ist die Ursache für eine Reihe von gefährlichen Infektionskrankheiten wie z.B. die oft töd­lich verlaufende „mal de chagas“. Die sanitäre Ver­sorgung ist extrem mangelhaft, so dass Hygiene kaum möglich ist. Toiletten gibt es kaum. Waschen müssen die Menschen sich aus Eimern und ohne einen geschützten Raum.

Die Familien haben keine Chance, ihre Lage aus ausschließlich eigener Kraft zuändern. Zusammen mit der Ge­nossenschaft Asociación Cooperativa de Ahorro y Crédito Mujeres Solida­rias (ACAMS), der langjäh­rigen Partnerorganisation der DESWOS in El Salvador, führt die DESWOS in Santa Rita ein vierjähri­ges Projekt mit den Familien durch.
Das Ziel ist es, nachhaltig menschwürdige Wohn- und Lebensverhältnisse für 60 extrem arme Fami­lien der Siedlung zu realisieren und die Gesamtsituation der Gartensiedlung zu verbessern.

Nach intensiver Beratung mit den Familien und den Baufachleuten werden je nach Größe, Lage und Beschaffenheit der Grundstücke entweder Häuser in verbesserter Adobe-Technologie oder mit Betonfertigteilen errichtet.Alle Häuser werden stabil und solide gebaut, denn der Schutz bei Kata­strophen hat absolute Priorität. Sowohl Adobe-Häuser aus 40cm dicken Lehmwänden, mit Ringbal­ken über den Türen und Fenstern und mit einem Streifenfundament aus Beton als auch die be­währte und geprüfte Bauweise mit lokal hergestellten Betonfertigelementen können eine kata­strophenresis­tente Qualität erreichen.
Jedes Haus soll abtrennbare Räume für die Schlafstellen bieten. Eine überdachte Veranda gehört zum Konzept, ebenfalls eine Kochstelle mit Rauchabzug und eine Sanitärzelle mit Toilette und Waschbereich. Eine Besonderheit ist die Ausbildung von zehn jungen Leuten aus der weiteren Zielgruppe des Projektes zu Bauhandwerkern. Sie erfolgt in Form einer dualen Lehre.


Die DESWOS benötigt im Einzelnen Spenden für folgende Maßnahmen:

  • ­Sanierung/Neubau 60 Häuser zu je 1.420 Euro*
  • ­Neubau von 60 Sanitäreinheiten & Toiletten zu je 340 Euro*
  • Ausbildung von 10 Bauhandwerkern zu 755 Euro/Azubi*
  • ­Workshops(Hygiene, Wassernutzung, Müllentsorgung
    Haushaltsökonomie, Gartennutzung, 1.650 Euro*

* Der Anteil der DESWOS beträgt 25 Prozent; 75 Prozent werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ kofinanziert.

Bitte verhelfenSie den Familien in Santa Rita zu einer menschenwürdigen Unterkunft. VielenDank!



Spendenstichwort: Schützende Häuser
Kontoinhaber: DESWOS
IBAN: DE87 3705 0198 0006 6022 21
SWIFT-BIC: COLSDE33
Sparkasse KölnBonn

Unser aktuelles Projekt für Sie

Nicaragua | Mirazul del Llano – Existenzen einer ganzen Ge­meinde sichern!


„Minifaldas“ nennen die Bewohner ihre Hütten aus porösem Bruchstein und Holzlatten. Bis zu 6 Personen leben in so einer einräumigen Hütte.
Foto: DESWOS
In der kleinen Gemeinde Mirazul del Llano im Süden Nicaraguas leben etwa 1.200 Einwohner. El Llano bedeutet „die Ebene“ und ist ein weites Tal mit fruchtbaren Böden. Doch die klimatisch bedingte Tro­ckenheit und Stürme führen zunehmend zu Bodenerosion und Ernteausfall. Die Familien bauen Bohnen, Avocado und Gemüse an und verwenden die Ernteeinnahmen teilweise zum Verkauf, aber auch zur Eigenversorgung. Einige halten Kühe oder Hühner. Mit durchschnitt­lich 100 bis 250 US$ pro Monat leben die Menschen deutlich unterhalb der Armutsgrenze. Viele Familien leben getrennt, denn die Männer suchen Jobs auf Kaffeefincas oder in der Stadt. Mehr als 80 % der Hütten, sogenannte „Minifaldas“ aus porösem Bruchstein und Holzlatten, sind in einem schlechten Zustand und viel zu klein für die bis zu 6 Personen in einem Haushalt. Die Hütten bieten keinen Schutz vor Starkregen, Stürmen oder Erdbeben. Durch die traditionell offenen Kochstellen leiden besonders ältere Menschen und Kinder un­ter Atemwegserkrankungen. Die Sanitärversorgung ist schlecht und die Wasserqualität be­denklich. Insgesamt herrscht Wassermangel. Die Familien müssen teilweise zweimal pro Woche über Feuerwehrleitungen mit Trinkwasser versorgt werden.

Zusammen mit der Partnerorganisation SofoNic und in Kofinanzierung mit dem BMZ unter­stützt die DESWOS die gesamte Dorfgemeinschaft durch Weiterbildung und gemeinschaftli­che Maßnahmen zur Wasserversorgung. Es werden 20 Handwerker dual ausgebildet und 50 junge Gemüseproduzenten qualifiziert. 60 Familien erhalten außerdem Hilfe bei der Sanie­rung und Erneuerung der Häuser und Sanitäranlagen. Die Familien werden aufgrund der Dringlichkeit gezielt ausgesucht. Sie zeigen eine große Bereitschaft zur Selbsthilfe.

Die DESWOS benötigt Spenden* für:

  • ­Sanierung/ Erweiterung von 60 Häusern je 1.308 Euro
  • ­60 Toiletten mit Waschmöglichkeiten je 250 Euro
  • ­Kochherde mit Rauchabzug je 35 Euro
  • ­Zwei Trinkwassertanks zu je 1.850 Euro
  • ­5 Regenrückhaltebecken & Kanalisierung zu je 531 Euro
  • ­Maurerausbildung für 20 Jugendliche zu je 490 Euro
  • ­Schulung von 50 jungen Gemüseproduzenten zu je 33 Euro
  • ­Workshops und Bildungskurse für die Familien zur Ernährung, Gartenbewirtschaftung, Hygiene, Abfallentsorgung etwa 560 Euro

*Dies ist nur der Anteil der DESWOS von 25 Prozent; 75 Prozent werden vom Bundesmi­nisterium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ kofinanziert.

Bitte unterstützen Sie die Familien in Mirazul del Llano. Mit Ihrer Spende verhelfen Sie den Menschen zu einem schützenden Haus und zu einer besseren Lebensexistenz. Herzlichen Dank!

Spendenstichwort: Mirazul del Llano 495

Kontoinhaber: Deswos

IBAN: DE87 3705 0198 0006 6022 21

SWIFT-BIC: COLSDE33

Sparkasse KölnBonn

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