Housing! for Future - Namibia

Dies ist ein Eigenbeitrag von Housing! for Future*.

Bau von 25 Wohnhäusern in Windhoek

„Housing! for Future“ schafft menschenwürdigen Wohnraum zu bezahlbaren Mieten für Familien aus den Informal Settlements.
Ärmliche und unsichere Wohnverhältnisse, schlechte hygienische Bedingungen, Krankheiten, eine hohe Kindersterblichkeit, kein Zugang zu Bildung: 40 Prozent der Bevölkerung Namibias leben ohne Aussicht auf Besserung in provisorischen Blechhütten in den slum-ähnlichen Ge-bieten der sogenannten Informal Settlements rund um die großen Städte. Genau hier setzt „Housing! for Future gGmbH“ (H!fF) an.
Die Umsetzung des Projektes begann vor kurzem in Windhoek, der Hauptstadt von Namibia, mit dem Erwerb eines Grundstücks. Es wurde (inkl. der Erschließung) komplett aus den anfänglichen Spenden zweier hessischer Wohnungsgesellschaften finanziert und bietet Platz für insgesamt 25 Häuser in einer dorfähnlichen Quartiersstruktur. Im ersten Bauabschnitt werden zunächst fünf Häuser gebaut, deren Finanzierung ebenfalls durch diese Erstspender gesichert ist.
Housing! for Future benötigt:

für den Bau der weiteren 20 Häuser auf diesem Grundstück, insgesamt

 800.000 Euro


durchschnittlich für die Errichtung eines schlüsselfertigen Hauses mit zwei oder drei Schlafzimmern und einfacher Ausstattung
(Küchenzeile und Einbauschränke)

 

 

   40.000 Euro


für befestigte Wege und einen beschatteten Quartiersplatz mit Sitz- und Spielgeräten, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern, rund

Spenden in beliebiger Höhe für die neuen Mieter, monatlich als direkter Mietzuschuss für eine Familie

oder einen Zuschuss für die monatlichen Nebenkosten eines Hauses.

  

   12.000 Euro

  z.B. 250 Euro

 

  z.B. 100 Euro


Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende den Bau der Wohnhäuser – und damit die Familien, die dort eine sichere Heimat finden. Die Errichtung der eigenen Hf!F-Wohnungsgesellschaft in Windhoek/Namibia garantiert eine nachhaltige Bewirtschaftung und den dauerhaften Erhalt der Häuser. Mit Ihrem Beitrag, z.B. auch zu den monatlichen Kosten, können sich Familien, die derzeit in den erbärmlichen Verhältnissen der Informal Settlements leben müssen, ein durch die niedrigen Mieten bezahlbares sowie hygienisch einwandfreies Zuhause leisten und damit die Basis für eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder aufbauen.
Vielen Dank!

Spendenstichwort: 

Housing! for Future, Namibia


Weitere Informationen:

Wer ist Housing! for Future
Die gemeinnützige Initiative der deutschen Immobilienwirtschaft wurde 2019 von zwei großen Wohnungsgesellschaften in Frankfurt ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Moderne Wohnhäuser bauen, diese bezahlbar vermieten und dadurch hygienische, sichere und zukunftsweisende Wohn- und Lebensverhältnisse schaffen. Damit sollen die Gedanken der deutschen „Sozialen Wohnungswirtschaft“ für Afrika – im ersten Schritt für Namibia – nutzbar gemacht werden und dort Früchte tragen. Die Gründung einer eigenen örtlichen Wohnungsgesellschaft mit dem Ziel der nachhaltigen Bewirtschaftung, einer günstigen Vermietung und der Schaffung von Arbeits-plätzen sind wichtige Teile dieses Konzeptes einer wirksamen Hilfe zur Selbsthilfe.

www.housingforfuture.de/namibia

 

Warum Namibia?
In Namibia herrscht ein eklatanter Wohnungsmangel. Aktuell fehlen rund 160.000 Wohnungen; bis 2030 werden es 300.000 sein. Angemessene und bezahlbare Wohnungsangebote gibt es kaum. Selbst Haushalte mit festem Einkommen, darunter Bank- und Verwaltungsange-stellte oder Lehrer und Polizisten, haben kaum eine Chance auf einen Absprung aus ihrem schwierigen Umfeld. Die Hürden für Eigenheim-Darlehen sind zu hoch, Kaufpreise unbezahlbar. Ein Mietwohnungsmarkt mit Mieten, die sich Familien leisten können, sicheren Mietverträgen und Mieterschutzgesetzen existiert in Namibia nicht. Die Informal Settlements bleiben einziger Wohn- und Lebensraum ohne Ausweg.
Mehr als ein Drittel der Einwohner Windhoeks lebt im Elend.
Namibia ist ein Land mit demokratischen Strukturen und seit 1990 unabhängig. Es verfügt über ein funktionierendes Gerichtswesen und hat eine relativ stabile Währung. Der Korruptionsindex ist vergleichsweise niedrig. Dennoch lebt fast ein Drittel der Einwohner unter der Armutsgrenze, die Arbeitslosenquote liegt bei über 33 Prozent. Von den 350.000 Einwohnern Windhoeks leben rund 135.000 in den Blechhütten der Informal Settlements.

Wie hilft die Housing! for Future?
Die H!fF will diesen Menschen einen Ausweg bieten – durch den Bau von stabilen und hygienisch unbedenklichen Häusern in einem sicheren Quartier als Wohn- und Lebensumfeld.

 

Mit den Spendengeldern entsteht bezahlbarer Wohnraum zur Miete, der den Menschen in den Informal Settlements von Namibia eine Perspektive für eine bessere Zukunft bietet. Hierzu gründet H!fF ein örtliches Wohnungsunternehmen und schult die Mitarbeiter in substanzerhaltender Bewirtschaftung, um den Grundstein für einen stabilen, neuen Mietwohnungsmarkt zu legen, aufbauend auf den Grundsätzen der deutschen „Sozialen Wohnungswirtschaft“.
Die Reinvestition aller Vermietungsüberschüsse in neue Wohn-Projekte etabliert die Hilfe der H!fF nachhaltig und langfristig in Afrika – also helfen Sie mit!

 

Das erste Grundstück
Ziel ist es, zunächst 25 Häuser zu bauen. Sie sollen auf einem etwas mehr als 5.300 m2 großen Grundstück entstehen, das die H!fF von den ersten Spenden gekauft hat.
Das Grundstück ist Teil eines neuen Siedlungsgebietes der Stadt Windhoek, mit einer guten Straßenanbindung an die Innenstadt. Ausgewiesene Flächen für Handel und soziale Infrastruktur gewährleisten die Versorgung der zukünftigen Bewohner. Nicht weit entfernt entwickelt sich ein Industriegebiet mit potenziellen Arbeitsplätzen. Neben öffentlichen Grünbereichen sind aber auch die Informal Settlements in erreichbarer Nähe – ein wichtiger Aspekt für aufstrebende Menschen, um ihre familiären Netzwerke zu erhalten.

 

*Welche Position hat die DESWOS?
Die DESWOS war bei der Planung und ist bei der Durchführung dieses Projektes nicht beteiligt. Im Vorfeld der Planungen stellte die DESWOS auf der Basis der kollegialen Zusammenarbeit Erfahrungen bei der Durchführung der Selbsthilfe-Projekte zur Verfügung.  
Sie begrüßt die Initiative, mit dem Bau von Wohnraum zur Miete wohnungswirtschaftliche Strukturen für gering verdienende Bevölkerungsgruppen in Namibia schaffen zu wollen.
Die DESWOS bietet ihren Förderern und Mitgliedern die Möglichkeit, sich hier über das Projekt der Housing! for Future zu informieren und über die DESWOS dafür zu spenden.


DESWOS wünscht der Housing! for Future viel Erfolg für das Projekt!