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<title>DESWOS e.V. | Aktuelle Projekte</title>
<link>http://www.deswos.de</link>
<description>DESWOS | Aktuelle Nachrichten</description>
<language>de-de</language>
<pubDate>Sat, 4 Feb 2012 23:36:10 GMT</pubDate>
<lastBuildDate>Sat, 4 Feb 2012 23:36:10 GMT</lastBuildDate>
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<managingEditor>webmaster@deswos.de</managingEditor>
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<copyright>Copyright © DESWOS e.V. Alle Rechte vorbehalten.</copyright>

 

<item><title>20.12.2011 | Internationales Jahr der Genossenschaften 2012Genossenschaftliche Unternehmen bauen eine bessere Welt</title><link>http://www.deswos.de</link><description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt. Dabei stellen Genossenschaften weltweit ihre Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung heraus. Und es wird der Bekanntheitsgrad von Genossenschaften in den Volkswirtschaften erhöht. Die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sind aufgefordert, sich mit Aktionen zu beteiligen. </span><p>Für die DESWOS spielt das VN-Genossenschaftsjahr eine wichtige Rolle. Die DESWOS fördert seit vielen Jahren genossenschaftliche Selbsthilfeprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ob als Spar- und Kreditgruppe beim Bau von Häusern in Tansania oder in einer Vermarktungsgenossenschaft für Fisch in Indien: Kooperative Strukturen schaffen Bedingungen, um wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen. Das haben auch die Partner der DESWOS erkannt und deshalb die Förderung genossenschaftlicher Elemente in geeignete Projekte eingebaut. Zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 beginnt die DESWOS ein <a style="font-weight: bold;" href="/projekte/inhalte/lateinamerika/568.php">Hausbauprojekt mit der Frauenkooperative ACAMS</a> in El Salvador.<br />
<br />

Unter dem Motto &#8222;Ein Gewinn für Alle &#8211; Die Genossenschaften&#8220; nutzen Genossenschaften und ihre Verbände in Deutschland die Gelegenheit, ihre Ideen und Ziele zu verdeutlichen. Zum VN-Genossenschaftsjahr hat der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) eine gemeinsame Kampagne entwickelt. Auch der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. mit seinen Verbänden und den dort organisierten Genossenschaften ist Partner dieser Kampagne und beteiligt sich mit Veranstaltungen für Fachbesucher und die Öffentlichkeit.<br />
<br />

Weitere Informationen zu der Kampagne finden Sie unter <a style="font-weight: bold;" href="http://www.genossenschaften.de/">www.genossenschaften.de</a><span style="font-weight: bold;">. </span>Die DESWOS wird sich im Verlauf des Jahres über den GdW und andere Organisationen an Veranstaltungen beteiligen. <br />
<br />

Die DESWOS freut sich über die Initiative der Vereinten Nationen und sieht darin eine Bestätigung ihrer Arbeit in vielen Projekten mit genossenschaftlichem Hintergrund.<br />
</p><BR><BR><BR>]]></description><pubDate>04.02.2012</pubDate><guid>http://www.deswos.de</guid></item>

<item>
<title>11.01.2012 | Berufseinstieg für junge Mädchen in Homa Bay</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/567.php</link>
<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">Eine passende&#160; Berufausbildung zu finden, insbesondere wenn man keinen Schulabschluss hat, ist schwer. Im afrikanischen Kenia ist es nahezu unmöglich. Besonders für Mädchen aus armen Familien, darunter auch AIDS-Waisen, die wegen Geldmangels zum frühzeitigen Schulabbruch gezwungen werden. </span><br />
<br />
 Die Jugendgruppe Homa Bay Equator Initiatives (HOBEI) verhilft arbeitslosen Schulabgängern zu einer Berufsausbildung. Natürlich mit dem Ziel, ihnen schnell einen Job zu verschaffen, der das Einkommen der Familie verbessert.<br />
<br />
 In der ersten Ausbildungsgruppe sind es Mädchen und Frauen zwischen 13 und 35 Jahren, für die die Jugendgruppe HOBEI Ausbildungskurse zur Schneiderin anbietet. Neben dem theoretischen Wissen liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auf Zuschneide- und Nähpraxis. Besonders Kinderkleidung ist gefragt, wobei viele Änderungen und Ausbesserungen anfallen, denn die Kinderkleidung wird an die jüngeren Geschwister vererbt oder auch unter den Eltern getauscht. <br />
<br />
 Bisher haben sich 38 arbeitslose Mädchen und Frauen angemeldet. Die Jugendgruppe bietet den jungen Menschen nicht nur die Ausbildung. Sie fördert auch die sozialen Kompetenzen, die sich in der Dorfgemeinschaft positiv auswirken.&#160; <br />
<br />
 Wie sieht diese Förderung aus? Mit Hilfe der DESWOS erhält die die Homa Bay Equator Initiative:<br />
<ul>
<li>eine Werkstatt mit Büro (zur Miete) </li>
<li>zwei Ausbilderinnen sowie einen Projektbeauftragten</li>
<li>15 Nähmaschinen, 2 Stickmaschinen und 2 Computer<br />
</li>
</ul>
 Erst einmal müssen die praktischen Fertigkeiten vermittelt werden. Nach einem Jahr der Ausbildung sollen die Besten praktisch schon die nächste Generation von Auszubildenden übernehmen. <br />
 Man denkt aber auch an den Austausch mit anderen Projekten, an ein textiles Netzwerk und an Kenntnisse, um sich selbständig zu machen. Langfristig will die Partnerorganisation eine Genossenschaft gründen und ein eigenes Ausbildungszentrum aufzubauen. <br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Bitte unterstützen Sie diese jungen Mädchen in Homa Bay. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, ihnen und ihren Familien ein Einkommen zu sichern.</span> <span style="font-style: italic;">Herzlichen Dank!</span><br />
<br /><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.01.2012</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/567.php</guid>
</item>
<item>
<title>05.01.2012 | Das Projekt der DESWOS zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/568.php</link>
<description><![CDATA[<p align="left"><strong>Josefina Aguilar lebt seit acht Jahren mit ihrer sechsköpfigen Familie in einer baufälligen Hütte aus Holzgeflecht und Lehm im kleinen Ort Jutiapa in El Salvador. Eine Wasserversorgung, Toiletten oder Strom gibt es nicht. Als Kleinbäuerin hat sie das Grundstück nur gepachtet, die Familie kann jederzeit vertrieben werden. Die Ernte reicht gerade zum Leben, für den Verkauf auf dem Markt bleibt kaum etwas übrig. Deshalb suchen sich viele Männer eine Arbeit in der Stadt um die Familien zu unterstützen. Die Frauen müssen den Alltag mit ihren Kindern allein meistern. So wie Josefina geht es vielen Frauen in Jutiapa. Das Überleben verlangt den Familien täglich einen neuen Kampf ab. <br />
<br />
</strong>Erdbeben, Hurrikans und Starkregen, die in der Region häufig sind, bedrohen ganze Siedlungen und Landstriche. Nach einem verheerenden Erdbeben im Jahr 2001, das viele Wohnhäuser zerstörte, war den Frauen klar: Nur durch gut organisierte Selbsthilfe&#160;lässt sich ihre Situation verbessern. Zunächst als Spar- und Kreditgruppe konzipiert, gründete sich im Nachbarort Tejutepeque die Frauengenossenschaft &#8222;Asociación Cooperativa de Ahorro y Crédito Mujeres Solidarias&#8220; (ACAMS). Die Genossenschaft ACAMS fördert die Frauen und verbessert damit das Leben der ganzen Familie. <br />
<br />
Nach ersten positiven Erfahrungen im Hausbauprojekt in Tejutepeque, das die DESWOS bereits unterstützt hat, beginnt im Jahr 2012 auch in Jutiapa ein <strong>neues Selbsthilfeprojekt mit insgesamt 60 Häusern</strong>.<br />
<br />
In einer Siedlung werden <strong>40 Häuser</strong> mit integrierten Kochstellen sowie Waschstellen und Toiletten errichtet. Die Häuser werden erdbebenresistent und mit energiearmen Baustoffen konstruiert. Die Baumaterialien sind vor Ort produzierte Wandfertigteile und Dachziegel. <br />
Weitere <strong>20 Häuser</strong> entstehen in der länglichen Umgebung von Jutiapa. Diese werden in traditioneller, aber verbesserter und gegen Erdbeben gesicherter Lehmbauweise gebaut.<br />
<br />
Die Familien erbringen Ihre Arbeitsleistung beim Bau in Selbsthilfe. Zusätzlich müssen sie, ihrem Einkommen entsprechend, einen Teil der Baukosten als Kredit bei der Genossenschaft zurückzahlen. Dieses Geld fließt in einen <strong>Rückzahlungsfonds</strong>, aus dem weitere Häuser gebaut werden. <br />
<br />
Genossenschaftliche Ideen der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung ermöglichen verarmten Bevölkerungsgruppen weltweit eine bessere Zukunft. Das zeigt das Beispiel der Frauen von ACAMS in El Salvador.<br />
<br />
<strong><em>Lassen Sie uns gemeinsam Frauen wie Josefina Aguilar helfen. Bitte spenden Sie für dieses &#8222;Selbsthilfe&#8220;-Projekt. Herzlichen Dank!</em></strong></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>05.01.2012</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/568.php</guid>
</item>
<item>
<title>03.01.2012 | Bau eines Schulgebäudes für Dalit-Kinder</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/566.php</link>
<description><![CDATA[<span style="font-style: italic; font-weight: bold;">&#8222;Believe me, Sir, children of Dalits do not have the intellectual capacity to learn and thus our schooling efforts are clearly&#160; wasted!&#8221;</span><br style="font-style: italic; font-weight: bold;" />
<span style="font-style: italic; font-weight: bold;">&#8221;Glauben Sie mir, mein Herr, die Kinder von Dalits sind nicht lernfähig und deshalb sind unsere Anstrengungen, sie zu beschulen, reine Verschwendung!&#8220; </span><br />
<br />
Diese Meinung über die Kinder von Dalits haben viele Lehrer des staatlichen Schulwesens in Indien und leider muss&#160;sich der Projektbetreuer der DESWOS so etwas anhören.&#160;Auffällig oft sind es Lehrer aus höheren Kasten oder der Brahmanenkaste, die diese Meinung äußern. Ihnen kommt eine Versetzung in eine Schule im ländlichen Indien einer Strafexpedition gleich. In einer Mischung aus Vorurteilen und Frustrationen lassen sie oft ihren Unmut an den Dalit-Kindern aus oder kümmern sich einfach nicht um sie.<br />
<br />
Der Arzt Dr. Raja Venkatesh kann diese Meinung nicht teilen. In Mannachanallur im Trichy District in Tamil Nadu arbeitete er mit Dalit-Kindern erfolgreich daran, diese Vorurteile zu widerlegen. Als Direktor der Partnerorganisation Human Uplift Trust (HUT) errichtete er in Mannachanallur eine private Schule, die auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern aus Familien eingeht, die das erste Mal eine Schule besuchen.&#160; Alle Schülerinnen und Schüler dieser &#8222;Lernenden in der ersten Generation&#8220; haben in den letzten sieben Jahren die staatlichen Prüfungen erfolgreich bestanden. Das Besondere: Die Hälfte der Schüler sind Dalit-Kinder. Sie kommen aus extrem armen Familien. <br />
<br />
Das Schulgeld für Kleidung, Hefte und Stifte ist natürlich teuer. Als Tagelöhner könnten die Eltern oftmals das Schulgeld nicht zahlen. Deshalb gibt es eine Staffelung des Schulgeldes. Die ärmsten Familien entsenden ihre Kinder ohne Schulgeld. Dafür zahlen die besser gestellten Familien einen höheren Beitrag &#8211; und tun es bereitwillig, weil die Schule einen ausgesprochen guten Ruf hat.<br />
<br />
Auch das Thema HIV ist ein Mannachanallur kein Tabu. Denn Kinder mit HIV-Infektionen und HIV-Waisen, die wegen ihrer Erkrankung andernorts abgelehnt werden, finden in Mannachanallur wie selbstverständlich einen Platz. Dies ist Dr. Venkatesh als Arzt ein wichtiges Anliegen.<br />
&#160;<br />
Doch jetzt ist der Schulbetrieb gefährdet. Das alte Gebäude droht geschlossen zu werden, weil es nicht den neuen Brandschutzregeln entspricht und Sicherheitsmängel hat. Der Umbau und teilweise Neubau ist unumgänglich. <br />
<br />
Die DESWOS will diese Schule mit ihrer besonderen Pädagogik unterstützen.<br />
<br />
Was ist konkret geplant?<br />
<ul>
<li>Bau eines 660 m² großen Schulgebäudes </li>
<li>Ausstattung mit sechs Klassenräume und Funktionsräumen </li>
<li>Einrichtung mit Schulmobiliar</li>
<li>Einrichtung eines Kindergartens und einer Bibliothek<br />
</li>
</ul>
<span style="font-style: italic;">Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Bitte spenden Sie für den Neubau der Schule in Mannachanallur. Die Schule muss für alle offen sein, sie muss die Chancen aller fördern! Vielen Dank.</span><br />
<br /><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>03.01.2012</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/566.php</guid>
</item>
<item>
<title>13.12.2011 | Lehrerunterkünfte für Schule in Kiwere</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/563.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Schule geschlossen wegen fehlender Lehrer? Was hier wie ein absurdes Motto anmutet, hat in Tansania einen ernsten Hintergrund: Lehrer auf dem Land finden keine Unterkünfte. </strong><p>Im ländlichen Kiwere, 28 km von der nächsten Distrikthauptstadt Iringa entfernt, haben Eltern vor sechs Jahren mit viel Eigenleistung selbst eine Schule für etwa 600 Schüler gebaut. Sogar Unterkünfte für Mädchen und Jungen konnten sie errichten, damit auch Schüler aus entlegenen Dörfern am Unterricht teilnehmen können. Die DESWOS, der befreundete Verein Brücke der Freundschaft e.V. und Lehrer haben sie dabei unterstützt. Woran es jetzt mangelt, sind gute Lehrer. Der Grund ist so simpel, wie einleuchtend. Für sie gibt es auf dem Land keine Unterkünfte. </p>
<p>Bisher haben die etwa zehn Lehrer in winzigen Zimmern in den Hütten der Dorfbewohner gewohnt, ohne ihre eigenen Familien. Mietwohnungen gibt es auf dem Land nicht. Also verlassen die meisten Lehrer die Schule schon nach kurzer Zeit wieder, verständlicher Weise. Gutes Personal muss man halten. Also muss man den Lehrern einen Anreiz bieten, zu bleiben. Etwa durch angemessene Unterkünfte für sie und ihre Familien. Aber in Ländern wie Tansania zieht sich der Staat immer mehr aus seinen Pflichten zurück. Private Initiative muss her. Die DESWOS und Brücke der Freundschaft wollen die Schüler und Eltern von Kiwere unterstützen.</p>
<p>Was fördert die DESWOS konkret?</p>
<ul>
<li><div>Bau von vier Häusern als Lehrerunterkünfte, mit je zwei Wohneinheiten,</div>
</li>
<li><div>Bau von Toiletten, Waschhäuser,</div>
</li>
<li><div>Einrichtung eines Gartenhofs.</div>
</li>
</ul>
<p>Die Lehrerquartiere werden an die Schule übergeben. Lehrer bezahlen eine Miete, auch zur Instandhaltung der Unterkünfte. Mit den Überschüssen werden Schreibmaterial, Bücher und Lehrmaterial finanziert.&#160; </p>
<p><em>Für den Bau der Lehrerunterkünfte brauchen wir Ihre Unterstützung. <br />
Bitte spenden Sie, es kommt den Schülerinnen und Schülern zugute. Vielen Dank!</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>13.12.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/563.php</guid>
</item>
<item>
<title>07.12.2011 | Wohnheim und Schulgarten Huzurikanda</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/553.php</link>
<description><![CDATA[&#8222;Dass die ärmsten Schüler die Besten sind, kommt in Bangladesch eher selten vor&#8220;, weiß Andrea Busse, die im ländlichen Norden für die&#160;Partnerorganisation MATI in Bangladesch arbeitet. Im Ort Huzurikanda sind es aber tatsächlich die Schulkinder der MATI-Schule, die schon zum vierten Mal in Folge bei den Zentralprüfungen der 5. Klassen mit &#8222;Sehr gut&#8220; abgeschnitten haben und so die MATI-Dorfschule von einhundert Grundschulen zur besten Schule des Bezirks gemacht haben! <p>Was für eine Leistung in einem der ärmsten Länder der Welt, wo die Bildung aus Gründen der Armut vielen Kindern versagt bleibt. Die Organisation MATI setzt sich seit 1997 dafür ein, dass Jungen und Mädchen gleichberechtigt die Schule besuchen können und wenn möglich bis zum Ende der 10. Klasse auch durchhalten. Im Jahr 2010 haben 247 Mädchen und Jungen die MATI-Schule besucht. Die DESWOS hat MATI wegen Raummangel in der Schule im Jahre 2008 bereits unterstützt und die kleine Schule im Ort Huzurikanda ausgebaut. </p>
<p>Nun aber gibt es ein Problem ganz anderer Art: Manche Eltern müssen ihre Dörfer fast jedes Jahr für einige Monate verlassen. Geringe Ernteerträge oder Ernteausfälle oder Schulden sind Gründe, in den Städten Arbeit zu suchen. Ihre Kinder müssen sie mitnehmen, wer sonst sollte sich um sie kümmern? So verpassen sie oft monatelang&#160;den Schulunterricht &#160;Die Kinder leiden unter den strapaziösen Bedingungen als Wanderarbeiter und müssen teilweise unter härtesten Bedingungen mitarbeiten.</p>
<p>Die DESWOS und MATI wollen das ändern und wollen den Kindern dieser Familien für die Zeit der Migration der Eltern ein Heim bieten. Dann müssen sie die Schule nicht verlassen und können weiterhin gute Abschlüsse erzielen. Wir helfen konkret mit </p>
<ul>
<li><div>dem Bau eines Schülerwohnheims für zehn Kinder,</div>
</li>
<li><div>der Ausstattung mit Betten und Schränken,</div>
</li>
<li><div>Sanitäranlagen mit Toiletten, Duschen und Wassertank,</div>
</li>
<li><div>einem überdachten Ess- und Küchenplatz,</div>
</li>
<li><div>einem Gemüsegarten und der </div>
</li>
<li><div>Anschaffung von Hühnern und Kühen zur Versorgung der Kinder.</div>
</li>
</ul>
<p>Zehn Schulkinder finden im Wohnheim in familiärer Atmosphäre vorübergehend ein Zuhause. Sie werden dort verpflegt und liebevoll betreut. Wenn die Eltern ins Dorf zurückkehren, leben&#160; die Kinder selbstverständlich wieder bei ihren Familien.</p>
<p>Bitte unterstützen Sie den Bau des Wohnheims in Huzurikanda, damit auch Kinder armer Familien ihre Schullaufbahn abschließen können. Auch in Huzurikanda haben die Kinder das Recht auf eine gute Schulbildung. &#160;Bitte spenden Sie jetzt! Herzlichen Dank.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>07.12.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/553.php</guid>
</item>
<item>
<title>17.06.2011 | „Nicht für die Schule, für das  Leben lernen wir“</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/534.php</link>
<description><![CDATA[Morgenappell in schnurgeraden Zweierreihen, Disziplin mit dem Rohrstock und Nachsprechen des Alphabets im Chor &#8211; so zeigt sich in vielen Grundschulen Indiens der Unterricht. Er ist überwiegend von Disziplin und Drill geprägt, denn die Klassenräume sind überfüllt und Zuwendung zu einzelnen Schülern ist kaum möglich. Auch sind die Lehrer auf ihre pädagogische Aufgabe nicht besonders gut vorbereitet, viele übernehmen ihre eigene Schulerfahrung als Verhaltensmuster.&#160; &#160; <p>Kinder mit Behinderungen haben es in solcher Lernatmosphäre besonders schwer, oder sie werden von ihren Eltern gar nicht erst angemeldet oder bleiben zu Hause. Gerade im ländlichen Raum begegnet man behinderten Kindern mit vielen Vorurteilen. Von staatlicher Seite wird wenig dagegen getan. Meist gibt es nicht einmal technische Hilfen: die Schulen haben weder Rampen noch barrierefreie Toiletten. Und die Lehrer sind nicht für einen gemeinsamen Unterricht ausgebildet, obwohl Inklusion auch in Indien ein Thema ist.</p>
<p>Anders in der Friedensschule Arumbuhalnagar im Ort Pettavaithalai in Tamil Nadu, Indien. Sie ist eine der wenigen integrativen und behindertenfreundlichen Schulen und hat gute pädagogische Erfolge. Inzwischen nehmen über 1.200 Schülerinnen und Schüler, behinderte und nicht-behinderte, am Unterricht teil. Dank der Society for Education, Village Action and Improvement (SEVAI), der Partnerorganisation der DESWOS, gibt es einen Schulbus für Schüler mit Behinderungen und barrierefreie Klassenräume auf dem Schulgelände. Und es gibt ein pädagogisches Konzept, das eine kreative, aufgeschlossene Unterrichtsgestaltung vorsieht. Die Lehrerinnen und Lehrer werden sorgfältig ausgewählt. Gruppenarbeit der Kinder und vor allem ein selbstverständliches Miteinander behinderter und nicht-behinderter Schüler fördert die Lernergebnisse für alle &#8211; und das weit über das Schulwissen hinaus. Soziales Lernen überwindet viele Vorurteile durch die Praxis!&#160; </p>
<p>Die Friedensschule ist in der gesamten Region ein Vorbild. Einen großen Erfolg sehen die DESWOS und SEVAI in der Beobachtung, dass immer mehr Eltern ihre behinderten Kinder inzwischen zur Schule schicken wollen. Aber mit ihren 1.200 Schülern platzt sie aus allen Nähten. Jetzt wollen wir für mindestens weitere 150 benachteiligte Kinder Platz schaffen!</p>
<p>Die DESWOS plant mit der SEVAI eine Erweiterung durch Aufstockung:</p>
<ul>
<li><div>Bau eines weiteres Geschosses von 223 m² Fläche,</div>
</li>
<li><div>dadurch entstehen fünf weitere Klassenräume </div>
</li>
</ul>
<p>Das Gebäude wird durch eine Skelettbauweise erdbebenresistent und wirbelsturmsicher errichtet und durch Geländedrainage überflutungssicher ausgelegt. Es liegt auf einem ruhigen, mit Bäumen bestandenen Campus und bietet Gelegenheit für Sport und Spiel. Die DESWOS benötigt für die Erweiterung dieser Schule 13.000&#160;Euro.<br />
<br />
Bitte unterstützen Sie den Ausbau der Friedensschule Arumbuhalnagar: Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie ein kreatives gemeinsames Lernen für behinderte wie für nicht-behinderte Kinder.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>17.06.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/534.php</guid>
</item>
<item>
<title>03.06.2011 | Bau von Trockentrenntoiletten in den Anden</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/532.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Armut ist häufig verknüpft mit einem Mangel an Sanitäreinrichtungen. So auch in den hochgelegenen Dörfern der ecuadorianischen Anden. Die Menschen unterhalb des Vulkans Chimborazo leben in schwierigen Verhältnissen</strong>. <p>Die jungen Männer sind gezwungen, als Erntehelfer am Pazifik zu arbeiten, um die Familie durchzubringen. Die Familien überleben von Erträgen als Kleinbauern und Kleintierzüchter. Schlechte Wasserqualität und miserable oder gänzlich fehlende Sanitäranlagen bedingen einen Mangel an Hygiene, häufiger Hintergrund von Erkrankungen. Besonders Kleinkinder und Alte sind davon betroffen. Für die Erstellung und den Unterhalt von Wassertoiletten reicht weder das Geld, noch sind sie angesichts einer Unterversorgung mit Wasser und fehlenden Entsorgungsnetzen mit Klärung der Abwässer sinnvoll.</p>
<p>So genannte Trockentrenntoiletten sind eine gute und einfache Alternative für hygienisch einwandfreie Aborte. Denn sie benötigen anders als die hier üblichen Plumpsklos weder eine Fäkaliengrube noch verschmutzen sie Boden und Wasser mit Kolibakterien. Die Trockentoilette trennt flüssige von festen Bestandteilen. Urin ist ökologisch und gesundheitlich unbedenklich. Und die festen Stoffe trocknen mit Hilfe der in einer schwarzen Metallplatte über dem Auffangbehälter gespeicherten Sonnenwärme gezielt aus. Es verbleibt nur 20 Prozent der Menge als trockener Staub, der &#8211; da nahezu bakterienfrei - unschädlich zu entsorgen ist. </p>
<p>Die Nutzung und Instandhaltung der Toilette ist einfach. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn Trockentrenntoiletten verbrauchen kein Wasser, sind hygienisch nutzbar und geruchsarm. Das sieht auch die Gesundheitsbehörde in der Provinz Chimborazo so und unterstützt das Projekt nebenbei mit einer Informationskampagne.</p>
<ul>
<li><div>Bau von 60 Trockentrenntoiletten an bestehende Häuser </div>
</li>
<li><div>Dekontamination des Wassers von 60 vorhandenen Wassertoiletten und ihrer Sickergruben durch biotechnologische Wirkstoffe</div>
</li>
<li><div>Vermittlung technischen praktischen Know-Hows für die Bevölkerung und das Personal der Gesundheitsbehörden</div>
</li>
<li><div>Aufklärung der Bevölkerung über Gebrauch der neuen Toiletten, Hygiene und Gesundheit und Schutz der Wasserreserven</div>
</li>
</ul>
<p><em>Die Menschen in den Dörfern wünschen sich die Trockentrenntoiletten und investieren ihre Arbeitskraft beim Bau. Bitte unterstützen Sie das Projekt. Mit Ihrer Spende verhelfen Sie den Menschen in den Anden zu Hygiene und damit zu besserer Gesundheit! Herzlichen Dank.</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>03.06.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/532.php</guid>
</item>
<item>
<title>03.06.2011 | Bau eines Textil- und Nähzentrums, Faisalabad</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/531.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Für Pakistans Jugendliche sind die Tore zum Einstieg in das Berufsleben vielfach verschlossen. Fast aussichtslos ist es, wenn die Jugendlichen behindert sind. Die Partnerorganisation CLARA kümmert sich besonders um Jugendliche aus Madina, einem Stadtteil von Faisalabad mit vielen wirtschaftlich schwachen Familien. </strong><p>Viele Jugendliche sind arbeitslos. Ihre Schulbildung ist wegen vorzeitigen Schulabgangs dürftig. Für Behinderte ist die Aufnahme einer Ausbildung oder eines Arbeitsangebots nur sehr eingeschränkt möglich. </p>
<p>CLARA setzt auf Ausbildung und gute Beziehungen bei der Arbeitsvermittlung. Viele Jugendliche sind trotz ihrer Behinderung motorisch geschickt und für eine Ausbildung sehr motiviert. Das sind gute Voraussetzungen, um eine Ausbildung als Schneiderin oder Industrienäherin aufzunehmen. </p>
<p>Faisalabad ist ein Schwerpunkt der Textilindustrie in Pakistan. Näherinnen werden immer gesucht, aber es wird schon eine Ausbildung an den wichtigsten Maschinen erwartet. Es gibt auch Selbständige, die den Betrieben zuarbeiten, fertige Textilien veredeln oder andere Dienstleistungen erbringen. </p>
<p>Bisher hat der Unterricht in gemieteten Räumen stattgefunden. Dann erhielt CLARA die Chance, günstig ein Grundstück für ein Ausbildungszentrum zu erwerben. Das Zentrum kann sehr flexibel genutzt werden, das Erdgeschoss ist dabei barrierefrei.&#160; </p>
<p>Die DESWOS finanziert</p>
<ul>
<li><div>den Bau eines Ausbildungszentrums mit 320m² Fläche,</div>
</li>
<li><div>eine Ausstattung mit fünf Werkstätten, Lagerraum und Büro,</div>
</li>
<li><div>die Einrichtung von Behindertentoiletten</div>
</li>
<li><div>und einen Verkaufsraum mit guter Straßenanbindung.</div>
</li>
</ul>
<p><em>Bitte unterstützen Sie die Jugendlichen bei ihrer Berufsausbildung. Diese jungen Menschen brauchen unsere besondere Hilfe. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie ihnen eine berufliche Zukunft, wo vorher die Türen verschlossen waren. Vielen Dank.</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>03.06.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/531.php</guid>
</item>
<item>
<title>13.04.2011 | Das DESWOS-Filmprojekt in Tansania </title>
<link>/aktionen/inhalte/2011/04/497.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Seit einiger Zeit unterstützen die <a href="http://www.drklein.de/">Dr. Klein &amp; Co. AG</a> und die <a href="http://www.hypoport.de/">Hypoport AG</a> die gemeinnützige Entwicklungshilfe-Organisation DESWOS , die seit mittlerweile mehr als 40 Jahren erfolgreich dem selbst gestellten Auftrag &quot;Hilfe zur Selbsthilfe beim Bau von Wohnraum für notleidende Familien und bei der Sicherung ihrer Existenzen&quot; entsprechend, Menschen in Entwicklungsländern in Afrika, Asien und Lateinamerika hilft. Die DESWOS wird von den im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. organisierten Verbänden der Wohnungswirtschaft und deren Mitgliedsunternehmen getragen. Außerhalb der Wohnungswirtschaft ist die Organisation, deren Schirmherrschaft Ulrich Wickert vor einigen Jahren übernahm, weitgehend unbekannt.</strong> <p><strong>Damit der Bekanntheitsgrad und damit auch das Spendenaufkommen gesteigert werden kann, wurde vom 2. bis zum 9. April ein Film über das Projekt Hilfe für Kinder und allein erziehende Mütter in Arusha, Tansania gedreht. Die Filmaufnahmen und die damit verbundene Reise nach Tansania wurden von der Dr. Klein &amp; Co. AG und der Hypoport AG finanziert. Im Anschluss sollen drei verschiedene Filmversionen entstehen.</strong></p>
<p><strong>Die Crew hat sich am 1. April auf den Weg nach Afrika gemacht und Hans Peter Trampe, Vorstand des Sponsors Dr. Klein &amp; Co. AG (im Bild weiter unten&#160;mit Tonmann Sven Fackler), hat regelmäßig Tagebuch geschrieben, das Sie hier nun lesen können. Er hat es ursprünglich per E-Mail nach und nach an Freunde, Bekannte und Kollegen geschickt &#8211; daher auch die Duz-Form. </strong></p>
<div><p><strong>1. April<br />
</strong>Heute morgen um 6 Uhr früh habe ich zusammen mit einer Filmcrew ein Flugzeug bestiegen, um via Amsterdam nach Arusha in Tansania zu fliegen. Dort werden wir zehn Tage lang einen Film über die Arbeit der DESWOS am Beispiel einer neu erbauten <a href="/projekte/inhalte/afrika/80.php"><strong>Wohnsiedlung für alleinerziehende Mütter</strong></a> drehen. DESWOS kennst Du nicht? Das ist sehr schade, aber alles andere als eine Schande. Denn außerhalb meiner Branche, der Wohnungswirtschaft, ist die einzige deutsche Wohnungsbau-Entwicklungshilfeorganisation nahezu unbekannt. Und genau das soll dieser Film ändern.<br />
<br />
<img alt="" src="/Arusha_Web_HapeimInterview.jpg" width="470" height="353" /><br />
<strong>Hans-Peter Trampe beim Interview, hier mit Tonmann Sven Fackler</strong><br />
<br />
Die Menschen, mit denen ich in den vergangenen Monaten über die DESWOS und dieses Filmprojekt gesprochen habe, sind mit mir einig: Seit über 40 Jahren leistet die DESWOS großartige Arbeit, es müssten nur mehr Menschen von dieser Arbeit wissen, dann würde sie auch noch mehr Unterstützung bekommen. Kurz beschrieben errichtet die DESWOS Wohnsiedlungen in Entwicklungsländern auf der ganzen Welt. Wie sie das macht und warum das so nachhaltig ist, lässt sich aus dem folgenden Kurzexposé zu unserem Film leicht nachvollziehen:</p>
</div>
<p>Kisongo, ein dörflicher Stadtteil am Rande Arushas in Tansania. Zwei Frauen schleppen Sand und Wasser zur Baustelle. Hier entsteht ein Gemeinschaftshaus, der Beginn einer neuen Siedlung für allein erziehende Mütter. Etwa 25 Frauen mit ihren Kindern sollen hier leben. Ist Alleinerziehen in Deutschland bereits schwer, in Tansania leben die Frauen am Rand der Gesellschaft. In einem Land, in dem viele Menschen noch abergläubisch sind, geben die Familienclans den Frauen oft die Schuld am Tod ihrer Männer. Dabei gibt es bedingt u.a. durch die hohe Aidsrate unzählige Frauen, die ihre Familie allein durchbringen müssen. Durch die patriarchalischen Strukturen besitzen sie in der Regel kein Land, wohnen zur Miete und müssen sich oft mit bis zu 5 Menschen ein Zimmer teilen. 10 Quadratmeter, ein Bett, eine Couch, Kleidung und Kochutensilien unter dem Bett verstaut.</p>
<p>Die Projektleiterin Monika Caspary lebt seit knapp 20 Jahren in Afrika. Sie gehört zum Frauen-Department der evangelisch lutherischen Kirche, die das Projekt vor Ort betreut. Ihre Aufgabe ist es, Frauen auszuwählen, die in die kleinen Häuser einziehen dürfen. Wo sie gemeinsam die Kinderbetreuung organisieren und Gärten anlegen können. Ein paar dieser Wohnprojekte gibt es bereits. Gefördert vom gemeinnützigen Verein DESWOS.<br />
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<img alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Arusha_Monika_Web.jpg" width="470" height="627" /><br />
<strong>Monika Caspary betreut das DESWOS-Projekt in Tansania als Mitarbeiterin der ELCT NCD</strong><br />
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Gebaut werden sie von den Frauen gemeinsam mit Handwerkern. Hilfe zur Selbsthilfe. Auch was das Finanzielle angeht. Die Frauen können Mikrokredite aufnehmen, um sich eine Zukunft aufzubauen. Auch die Häuser bekommen sie nicht geschenkt. Sie werden ihnen erst überschrieben, wenn sie ihren Anteil abbezahlt haben. Wenn sie das schaffen, haben sie etwas, was den meisten Frauen in Tansania verwehrt bleibt: Eigentum. Ein Dach über dem Kopf, das ihnen niemand wegnehmen kann.</p>
<p>In den nächsten Tagen werde ich über unser Projekt Tagebuch führen. Sofern es die Internetverbindungen zulassen (davon gehe ich aber aus), werde ich dieses Tagebuch per Mail versenden und über unsere Arbeit, unsere Erlebnisse und unsere Gefühle berichten. Zurzeit bin ich so aufgeregt, wie ich es schon lange in meinen Leben nicht mehr war. Ich verlasse das so sichere Fahrwasser, in dem ich mich sonst bewege. Was wird uns vor Ort erwarten? Wie werden wir aufgenommen werden? Können wir einen hochwertigen Film produzieren, der unserem Ziel, Werbung für die DESWOS zu machen, gerecht wird? Und vor allem: Bringt unsere Arbeit den Menschen vor Ort etwas?</p>
<div><p><strong>2. April<br />
</strong>Nachdem die tansanischen Zoll- und Visabehörden unsere Nacht nachhaltig verkürzt haben, begann der erste Morgen gleich mit einem Highlight: der Übergabe von zwölf Häusern des dritten Bauabschnitts der Siedlung in Kisongo/Arusha. Auf Wunsch des Bischofs von Arusha sollte &#8222;großer Bahnhof&#8220; gemacht und natürlich auch gefilmt werden. Zunächst fanden im Gemeinschaftshaus feierliche Ansprachen vom lokalen Pastor, vom Distriktpastor und natürlich am längsten vom Bischof statt. Anschließend die Übergabe jedes einzelnen Hauses durch den Bischof an die neue Bewohnerin. Schon während der Ansprachen war im Raum eine ungeheure Anspannung, aber auch Ungeduld spürbar. Bei der Übergabe der Häuser entlud sich das in Tränen und Freudengesänge gleichzeitig. Am nächsten Tag sollten wir erfahren, warum wir so starke Emotionen erlebt hatten.<br />
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<strong>DESWOS-Projektleiter Winfried Clever und Bischof Thomas Laiser im Interview mit Drehbuchautorin Heike Keuthen<br />
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Nach einem gemeinsamen Mittagessen haben wir die &#8222;Straßenseite&#8220; (eigentlich eher ein Pfad) gewechselt um zu sehen, wie sich das Leben in den ersten beiden Bauabschnitten entwickelt hat. Denn keineswegs bekommen die Frauen fertige Häuser einfach geschenkt. Zum einem müssen sie beim Hausbau mit anfassen, zum anderen aber das &#8222;fertige&#8220; Haus auch abzahlen: 16 Euro pro Monat, ungefähr zehn Jahre lang. Die genaue Länge der Rückzahlung richtet sich nach der Zementsackinflation. Bei Fertigstellung des Hauses wird der vereinbarte Rückzahlungsbetrag in Zementsäcke umgerechnet. Jährlich wird überprüft, ob mit der vereinbarten Rückzahlung noch die gleiche Anzahl der Säcke gekauft werden kann. Ist dies nicht der Fall, wird die Rückzahlung entsprechend angepasst. So wird die Hälfte &#160;der Materialkosten von den Frauen getragen. Damit wird eine hohe Identifikation mit dem eigenen Haus geschaffen. Auch dass die Häuser noch selbst verputzt werden müssen, ist Bestandteil dieser Strategie und hält die Baukosten gering.<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_03_0001.jpg" width="469" height="307" /><br />
<strong>In der Siedlung Kisongo &#8211; alter und neuer Bauabschnitt<br />
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Wie nachhaltig diese Strategie ist, lernen wir in den Interviews kennen. Eine Frau nutzt das Grundstück zur Hühnerzucht, um diese auf den lokalen Märkten zu verkaufen. Pro Monat züchtet sie bis zu 150 Hühner. Eine andere Frau hat sich als selbstständige Anstreicherin eine sichere Existenz aufgebaut. Eine weibliche Handwerkerin in Tansania &#8211; sehr ungewöhnlich. Die Nächste hat einen Raum in eine Nähstube umgewandelt. Zurzeit produziert sie &#8211; typisch afrikanisch &#8211; farbenfrohe Topflappen und Tischsets. Wenn wir am Donnerstag wiederkommen, will sie uns allen ein Set schenken. Die Gastfreundschaft, die wir den ganzen Tag schon erfahren, ist einfach überwältigend. Ganz spontan wird am Ende des Tages von den Kindern noch für uns gesungen und getanzt. Völlig geschafft, aber auch sehr glücklich, fahren wir abends zurück ins Hotel. </p>
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<p><strong>3. April<br />
</strong>Winfried Clever, der Projektleiter der DESWOS, hatte uns gewarnt: Der heutige Tag wird heftig werden, denn heute besuchen wir zwei Frauen, die uns zeigen, wie sie zurzeit noch leben. Schon im Vorfeld dieses Projektes hatte Winfried mir von Mathildas Lebensumständen erzählt, auf den Besuch war ich also ein bisschen vorbereitet. Wir fahren mit unserem Land Rover direkt vor einem Stahltor vor, durch eine kleine, niedrige Tür in diesem Stahltor gelangen wir über einen verwinkelten Gang in einen vielleicht 50 m² großen Innenhof. Von diesem gehen neun &#8222;Wohnungen&#8220; ab, in den Frauen mit ihren Kindern leben. Wohnung ist das falsche Wort, denn es ist ein fensterloses, ca. zehn m² großes Zimmer, in dem bis zu fünf Personen leben. Für alle gibt es in einer Ecke eine Gemeinschaftstoilette. Geschirr oder Wäsche wird im Innenhof in Plastikschüsseln gewaschen. Trotz dieser kaum nachzuvollziehen Lebensumstände hören wir keine Klagen, es herrscht durch die vielen Kinder sogar eine richtige Fröhlichkeit.<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_03_0002.jpg" width="471" height="267" /><br />
<strong>45 Personen benutzen eine Gemeinschaftstoilette und eine einfache Dusche<br />
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Dass diese es noch vergleichweise gut haben, zeigt unser nächster Besuch bei Aisha, die wir zunächst an ihrem Arbeitsplatz besuchen. An einer belebten Marktstrasse hat sie auf einem Hinterhof einen kleinen Marktstand, an dem sie Gemüse und getrocknete Sardinen an Einheimische verkauft &#8211; Weiße oder Touristen verirren sich hier nicht her. Jeder Marktstand sieht eigentlich so gebrechlich aus, als wenn er die nächste Regenzeit nicht überleben würde. Nach diesem Besuch lädt uns Aisha zu sich nach Hause ein. Nach ein paar hundert Metern biegen wir von der Marktstrasse in eine kleine Seitenstraße, die schon schnell für unser Auto zu schmal wird. Wir folgen dem Weg weiter bis zum Ende der festen Bebauung und stehen an einem Entwässerungskanal oberhalb einer Lehmhüttensiedlung. Durch einen schmalen, abschüssigen Pfad laufen wir zu Aishas Heim &#8211; ein Zimmer mit einem Bett, zwei Sesseln und einem Schrank, vielleicht sechs m² groß. Hier lebt sie mit ihren zwei Kindern. Sie erzählt uns von der Regenzeit, wenn das Wasser in ihrer Lehmbehausung steht. Sie zeigt uns ihre paar Hühner, die sie in einer Mauernische oder in umgedrehten Holzkisten hält. Aber auch sie beklagt sich nicht. Unser Kameramann und mein Freund, Arno Canzler, immer fröhlich (es sei denn, irgendwas Technisches funktioniert nicht), schaut mir in die Augen &#8211; wir kämpfen beide, um die Fassung zu bewahren. Winfried bringt es auf dem Punkt: &#8222;Jetzt weiß ich wieder mal, warum wir Häuser bauen&#8220;.<br />
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<img alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Arusha_Web_AishaundihrSohnIbrahim.jpg" width="470" height="352" /><br />
<strong>Aisha mit ihrem 17-jährigen Sohn Ibrahim</strong><br />
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Nach einer sehr notwendigen und längeren Pause geht es weiter nach Field Force, wo das erste DESWOS-Projekt für alleinerziehende Frauen 2005 errichtet wurde. Was für ein Kontrast. Fast alle aus der Siedlung begrüßen uns herzlich &#8211; zwölf Frauen und mindestens zwei Dutzend Kinder. Alles ist grün, kein Gestank mehr. Nach dem Vormittag ist dies ein Fest für die Sinne. Im Gemeinschaftshaus wird nach der Begrüßung gezeigt, wie dort die Kinder von einer in der Siedlung lebenden Lehrerin unterrichtet werden. Nach der Unterrichtsstunde wird dann draußen Fußball gespielt und zum Leidwesen unseres Fahrers wird sein Land Rover als Klettergerüst umfunktioniert. Ein Tag heftigster Kontraste geht mit einer fröhlichen Verabschiedung zu Ende.</p>
<div><p><strong>4. April<br />
</strong>Mit einer halben Stunde Verspätung (wir sind in Afrika, ich glaube nicht, dass es in Kisuaheli eine Übersetzung für Pünktlichkeit gibt) brechen wir in die Stadt auf. Dort wollen wir Monika Caspary treffen, die nicht nur die Projektleiterin hier vor Ort ist, sondern deren Organisationstalent wir es zu verdanken haben, dass wir diesen Film überhaupt drehen können. Wir sehen sie mit Aisha in ihrem Wagen sitzen und diskutieren. Das Ergebnis ist für uns eine positive Überraschung &#8211; wir dürfen am Freitag Aishas Umzug filmen. Mit Monika und acht Frauen machen wir uns dann auf dem Weg zu einer im Bau befindlichen DESWOS-Siedlung, um auch die Entstehung einer solchen Siedlung zu filmen. Ein Wort noch zu den Straßen: Die Hauptverkehrsstraßen sind geteert. Für die meisten Straßen gilt aber, dass man sich darauf geeinigt hat, ein bis drei Fahrzeugbreiten nicht zu bebauen oder zuzustellen, ansonsten sich aber selbst zu überlassen. Nur durch die Befahrung befestigt, dienen diese Straßen als Fahr-, Rad-, Fuß- und Wasserweg, häufig auch als Müllplatz. Dass diese Wege auch von normalen PKWs benutzt werden, scheint kaum vorstellbar.</p>
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<p>An der Baustelle angekommen, sind wir erstmal froh, so viele Arbeiter zu sehen &#8211; was laut Winfried nicht immer unbedingt der Fall ist. Dann eine weitere Überraschung, als die Frauen aus Monikas Wagen aussteigen: Für die Filmaufnahmen haben sich alle ihre beste Kleidung angezogen&#8230; Sehr schnell stellen wir aber fest, dass sie das nicht darin hindert, kräftig anzupacken. Monikas Mann, Thomas, der der Architekt hier vor Ort ist, erklärt die Baustelle. Alle Baumaterialien werden hier in Tansania hergestellt &#8211; Zement, Mörtel, Steine, Dachziegel, Stahl. Dies ist wichtig, denn nur so wird die örtliche Wirtschaft auch mit solchen Projekten gefördert. Astrid Meinicke, früher selbst Projektleiterin bei der DESWOS und heute zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, erklärt mir, dass hier dank guter Handwerker sehr solide gearbeitet wird. Die richtige Menge Mörtel, sauber glattgestrichen, alle Steine mit Lotleinen gesetzt &#8211; dies funktioniert leider nicht bei allen DESWOS-Projekten so gut. Derweil sehen wir, wie die Frauen Zement anmischen, Steine schleppen und den Handwerkern zuarbeiten. Immer mehr wird mir klar, wie komplex Entwicklungshilfe sein muss. Mitfinanzierung und Mitbauen durch die Frauen, örtliche Baustoffe und Handwerker, keine Fix- und Fertigsiedlung bei Übergabe &#8211; all dies ist wichtig, um Eigenverantwortung zu stärken und nachhaltig Erfolg zu haben.<br />
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<strong>Die Frauen arbeiten als Handlangerinnen mit<br />
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Am Nachmittag besuchen wir eine Siedlung, die vor vier Jahren bezogen worden ist. Landschaftlich wunderschön an einem Hang gelegen mit Blick auf den Mount. Meru und sehr fruchtbaren Boden. Hier werden wir an einer Versammlung im Gemeinschaftshaus teilnehmen. Der Empfang ist wie immer herzlich, die Gastfreundschaft wie immer überwältigend: Wie üblich bietet man uns die bequemsten Stühle an (hier sogar Sessel, die aus den Häusern in das Gemeinschaftshaus geschleppt wurden) und serviert uns Coca-Cola, Fanta oder Ginger Ale in kleinen Flaschen &#8211; in Tansania ein absoluter Luxus und sehr teuer für die Frauen. Vor Versammlungsbeginn bekommen wir auch noch jeder ein typisches afrikanisches Tuch geschenkt, dazu wird gesungen. Uns fällt allen gleich eine Frau auf, die tief gebückt geht und kaum geradeaus schauen kann. Eine typische Haltung für sehr alte Menschen. In der Vorstellungsrunde stellt sie uns ihre beiden Töchter vor -&#160;beide mit Sicherheit unter 20 Jahre alt und selbst schon Mutter. Ich fange an zu rechnen und schaue mir noch mal das Gesicht der &#8222;Greisin&#8220; an &#8211; auch noch jung! Monika klärt uns später auf: Ihre &#8222;Behinderung&#8220; beruht auf Misshandlungen durch ihren Mann. In der Versammlung erklärt uns die Siedlungsgemeinschaft, dass sie sie in ein freies Haus aufnehmen, unterstützen und pflegen möchten. Über die Hausvergabe entscheiden ein Board von Vertretern der Siedlungen, der Kirche und Monika. Sie versichert uns, dass hier wohl sehr schnell entschieden wird.<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_05_0002.jpg" width="470" height="301" /><br />
<strong>Mittlerweile eine intakte Nachbarschaft: Frauen vor ihrem Gemeinschaftshaus, rechts die &#8222;Greisin&#8220;</strong><br />
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Die Abende im Hotel werden für uns immer wichtiger, um das Erlebte zu besprechen und zu verarbeiten. Heute Abend haben wir zum ersten Mal Internetverbindung auf unserem eigenen Rechner und lesen die Nachrichten aus Deutschland. Topmeldung: Phillip Rösler wird neuer FDP-Parteivorsitzender &#8211; wir müssen lachen (nichts gegen Herrn Rösler, aber unser Blickwinkel für Topmeldungen ist gerade etwas verschoben). </p>
<div><p><strong>5. April<br />
</strong>Kleine Überraschung heute morgen: Der Bericht vom gestrigen Tag kommt nicht erst am Abend, sondern schon morgens. Nachdem wir heute in der Stadt gedreht haben, werden wir anschließend Arusha für eine Nacht verlassen, um morgen Bilder von der Umgebung, der Landschaft, ja einfach der Schönheit von Tansania einzufangen. Wir wollen die Kontraste zeigen, die es in diesem Land gibt. Für meinen Geschmack ist uns das eigentlich schon ziemlich gut gelungen&#8230; Der Tag morgen wird aber eine sehr willkommene Abwechslung ohne straffen Drehplan werden, auf den wir uns schon alle freuen. Und da wir in unserer Lodge nächste Nacht wahrscheinlich kein Internet haben, gibt es den Bericht von gestern schon heute Morgen. Doch nun zum Bericht des vierten Tages.</p>
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<p>Morgens treffen wir uns bei Monika und Thomas Caspary. Auf deren Grundstück werden die Dachziegel für die Häuser hergestellt. Das hört sich unspektakulär an, ist es aber nicht. Denn die Verwendung von Dachziegel ist in weiten Teilen der Bevölkerung nicht bekannt &#8211; man vertraut dem bekannten Wellblech. So war es in den ersten Bauabschnitt in Kisongo auch schwierig, die Frauen von Dachziegel zu überzeugen, weshalb einige auch noch auf das Wellblechdach bestanden haben. Bauphysikalisch zwar besser, haben die Dachziegel aber auch noch den weiteren, viel wichtigeren Effekt, dass mit ihrer Produktion bei Thomas acht Arbeitsplätze geschaffen werden können. 200 Ziegel werden so am Tag von Hand produziert, 900 braucht man für ein Haus in Kisongo.<br />
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<img alt="" src="/Arusha_DAchziegelproduktionWeb.jpg" width="470" height="627" /><br />
<strong>200 Ziegel werden so am Tag von Hand produziert, 900 braucht man für ein Haus in Kisongo</strong><br />
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Am späten Vormittag geht es weiter nach Kisongo. Gerade angekommen, muss sich die Filmcrew gleich teilen, denn wir müssen zwei verschiedene Szenen gleichzeitig einfangen. Arno, Sven Fackler (unser Mann für den Ton) und Heike Keuthen (unsere Redakteurin und gefühlte Chefin) wollen eine Wasserlieferung drehen. Die Versorgung mit Frischwasser ist eines der zentralen Probleme in Arusha. Arusha ist so stark gewachsen, dass die städtischen Netze nicht mehr ausreichen, um eine gesicherte Versorgung zu gewährleisten. So sind die Frauen auf Lieferungen von Wasser mit dem Handkarren angewiesen. Auf meine spätere Frage, warum man denn kein Brunnen bohren würde, bekomme ich eine einleuchtende Antwort: Für Brunnen muss man sehr tief bohren (bis zu 100 m), um zum einen Grundwasser zu finden, zum anderen aber auch auszuschließen, dass durch die fehlende Kanalisation das Grundwasser nicht verunreinigt ist. Und jeder neue Brunnen senkt den Grundwasserspiegel weiter ab.</p>
<p>Mein Dreh (das hatte ich noch gar nicht erwähnt &#8211; ich bin hier der zweite Kameramann) ist Balsam für die Seele. Ich darf im Kindergarten eine extra für uns einstudierte Aufführung einfangen. Es wird getanzt und gesungen. Diese Szene einzufangen, macht unheimlich viel Spaß. 20 Kinder wirbeln um einen herum, eine Kamera erscheint viel zu wenig, um dieses fröhliche Leben einzufangen. (Gerade jetzt beim Schreiben denke ich wieder zurück an den zweiten Tag, die Kinder dort im Hof oder in der Lehmsiedlung und mir wird wieder bewusst, wie sinnvoll das hier alles ist.)<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_06_0002.jpg" width="470" height="302" /><br />
<strong>Die Kinder bekommen im Kindergarten täglich eine warme Mahlzeit<br />
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Bei der Ablenkung bekomme ich gar nicht mit, dass Arno beim Drehen schwer stürzt. Nachdem er einmal kräftig geflucht hat, trägt er sein aufgeschlagenes Knie aber schon fast wieder mit &#8222;Humor&#8220; &#8211; passiert halt. Trotzdem beschließen wir, den Drehtag zu verkürzen und Arno, der mit Abstand den anstrengendsten Part von uns allen hat, eine kleine Erholungspause zu gönnen. Aber ehrlich gesagt sind wir alle froh, mal nicht erst nach Sonnenuntergang wieder im Hotel zu sein. </p>
<div><p><strong>6. April<br />
</strong>Wir sollten uns nicht wundern, hatte Winfried gesagt, der Sitz des Bischofs, wo wir heute drehen, sei sehr bescheiden. Bescheiden? Mit der Kirche verbinde ich viele Adjektive - bescheiden gehört nicht unbedingt dazu. Tatsächlich stehen wir wenig später vor einem einfachen, dreistöckigen Bürohaus. Hier in der ersten Etage ist der Sitz des evangelischen Bischofs. Dort angekommen, finden wir eine enge, verwinkelte Etage vor, in der Minibüros mit einfachen Holzwänden abgetrennt sind. In der Tat alles sehr bescheiden, und meine Achtung vor der Arbeit der Kirche hier wächst gerade ganz erheblich. Die Kirche ist halt ein Spiegelbild ihrer Gesellschaft, erklärt Monika nüchtern und treffend. Hier, am Sitz des Bischofs, müssen die Frauen ihre monatlichen Raten einzahlen. Dabei lässt man ihnen durchaus auch mal drei Monate Zeit, dann wird aber gemahnt. Und wenn überhaupt nicht gezahlt wird, muss die Frau das Haus wieder räumen. Das kommt mir zunächst hart vor, ist aber unbedingt notwendig. Sonst könnte man den Frauen das Haus auch gleich schenken, dann würde aber weder die Eigenverantwortung gestärkt noch eine Nachhaltigkeit gegeben sein. Mir wird immer mehr klar, dass es auch strenge, einzuhaltende Regeln bei solchen Projekten geben muss.<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_07_0002.jpg" width="470" height="485" /><br />
<strong>Allein erziehende Mütter haben es schwer in Tansania. Im Projekt der DESWOS finden sie neuen Halt und ein Zuhause<br />
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Hier führen wir auch ein Interview mit Mary Laiser, der Chefin von Monika. Wir sprechen das Thema AIDS an. Spielt es eine Rolle bei der Vergabe der Häuser, ob Frauen AIDS haben? Nein, denn gerade bei AIDS-kranken Frauen würde man deren Lebenserwartung deutlich verbessern. Und wenn, wie bereits geschehen, eine Frau an AIDS stirbt, versucht man alles, um die Kinder im Haus zu lassen und ihnen eine Zukunft zu geben. Interessant zu wissen, dass nicht AIDS sondern Malaria hier Todesursache Nr. 1 ist, da die medizinische Versorgung deutlich besser geworden ist. Astrid erklärt mir später, dass man aber trotzdem noch viel mehr erreichen könnte, wenn hier mehr Aufklärung betrieben würde. Ein Aufklärungsprojekt zum Thema Hygiene hat die DESWOS schon in Indien erfolgreich begleitet. Nach dem Interview wollen wir in die Stadt fahren und noch einige Bilder vom örtlichen Handwerkermarkt drehen. Der entpuppt sich leider als so touristisch geprägt, dass wir auf die Bilder verzichten.</p>
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<p>Am späten Nachmittag geht es dann weiter zum Arusha National Park, wo wir am nächsten Tag die andere Seite von Tansania, die unendlich schönen Landschaften und Tiere, filmen wollen. Übernachten werden wir in einer komfortablen Lodge, die Freunden von Monika und Thomas gehört. Wir genießen diese Umgebung und versuchen, nach fünf anstrengenden Drehtagen einmal auszuspannen. Beim Abendessen klärt uns Thomas über Alterspyramide und gesellschaftliche Strukturen in Tansania auf. Die Bevölkerung wächst rasant, 50 Prozent der Einwohner sind unter 18 Jahre alt. In einer Gesellschaft, in der es üblich ist, dass die Männer bei der Eheschließung mindestens fünf Jahre älter sind, haben die Männer bei dem Bevölkerungswachstum freie Auswahl. Nicht selten wird mit einer zweiten Frau die Erste dann verstoßen oder im besten Fall geduldet. Eine der Hauptursachen, warum es hier so viele alleinerziehende Frauen gibt.<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_07_0001.jpg" width="470" height="267" /><br />
<strong>Spontan und ausgelassen zeigen uns Kinder in den Kisongo einige Spiele<br />
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So aufregend, vielschichtig und unglaublich wichtig diese Erfahrung hier ist, so wächst aber auch meine Vorfreude auf meine so wunderbare Heimat.</p>
<div><p><strong>7. April<br />
</strong>Eigentlich sollte der Bericht vom sechsten Tag um Mitternacht beginnen, denn wir wollten in den 40. Geburtstag unserer Redakteurin Heike reinfeiern. Um 22:30 Uhr beschließen wir aber einstimmig, dass wir viel zu müde sind um bis Mitternacht durchzuhalten. So beginnt der Bericht des sechsten Tages denn auch erst am Morgen - und leider mit einer kleinen Enttäuschung: Von unserer Lodge hätte man einen herrlichen Ausblick auf den Kilimandscharo, wenn er sich denn nicht in Wolken gehüllt hätte (was er leider den ganzen Tag macht). Aber wir jammern gerade auf sehr hohem Niveau, denn die Landschaft &#8211; der fast ebenso schöne Mount Meru ist den ganzen Tag fast wolkenlos &#8211; und die Tierwelt sind atemberaubend. So gelingt es uns immer wieder, wunderschöne Bilder einzufangen &#8211; was für ein Kontrast zu den ersten fünf Tagen.<br />
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<img alt="" src="/ArushaBaumWeb.jpg" width="470" height="627" /><br />
<strong>Häuser in der bestehenden DESWOS-Siedlung Field Force, im Hintergrund der Mount Meru<br />
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Ohne festen Drehplan bleibt so auch immer wieder Zeit, in Gedanken zu versinken. Mich beschäftigt der nächste Tag. Dort wird ein Interview mit mir geführt werden, warum Dr. Klein das hier unterstützt. Warum unterstützten wir ein Projekt in Afrika? Haben wir nicht genug Probleme in Deutschland? Die Antwort auf die letzte Frage kann ich kurz und knapp geben: Nein. Wir haben in Deutschland keine Probleme, die wir nicht eigenverantwortlich und aus eigener Kraft lösen könnten. Das war aber nicht immer so und ich glaube, das hat meine Generation nicht genug vor Augen, weil sie selber diese Zeit nicht erlebt hat. Nach dem Krieg hat die Bundesrepublik von der USA, gegen die Deutschland noch kurz zuvor Krieg geführt hatte, durch den Marshall-Plan den Anschub bekommen, der notwendig war, um dann mit eigener Kraft eines der reichsten Länder dieser Erde zu schaffen. Was passiert, wenn so eine Unterstützung ausbleibt und die Siegermacht stattdessen ein Land ausbeutet, haben wir auch in Deutschland erlebt. Heute hat das vereinigte Deutschland, dessen wirtschaftliche Stärke gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Wirtschaftskrise weltweit hochgeschätzt wird, die Kraft, anderen zu helfen. Und meiner Meinung nach nicht zuletzt im Hinblick auf die Unterstützung, die wir vor rund 60 Jahren erfahren haben, auch die Verpflichtung dazu.<br />
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<img alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Arusha_Web_UnterfachlicherAnleitungerrichtendieFachkrfteausTansanianeueHuserfralleinerziehendeMtter.jpg" width="470" height="614" /><br />
<strong>Die Handwerker, die die Häuser erbauen, oder die Männer, die beispielsweise die Ziegel herstellen, gehen einer geregelten Arbeit nach und können so ihren Familien Sicherheit geben<br />
</strong><br />
Was die DESWOS hier macht, ist eigentlich nichts anderes, als lauter kleine Mini-Marshall-Pläne. Den Frauen wird ein Heim gegeben, sie können sich Eigentum und damit einen bescheidenen Wohlstand schaffen. Die Handwerker, die die Häuser bauen, oder die Männer, die beispielsweise die Ziegel herstellen, gehen einer geregelten Arbeit nach und können so ihren Familien Sicherheit geben. Die Kinder der Frauen und Handwerkerfamilien, die so behüteter aufwachsen, haben für ihre Zukunft ungleich bessere Voraussetzung als ihre Eltern. Und so wird eben nicht nur ein paar Dutzend alleinerziehenden Frauen und ihren Kindern ein Heim gegeben, sondern es wird ein ganzer Kreislauf in Gang gesetzt &#8211; ganz im Sinne des Marshallplans von 1948.</p>
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<p>Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende. Morgen werde ich ein letztes Mal aus Tansania berichten, Am Sonntag versuche ich dann, wieder zu Hause, ein Fazit dieser Woche zu ziehen um damit dann dieses Tagebuch zu schließen.</p>
<div><p><strong>8. April<br />
</strong>Seit gestern wussten wir bereits, dass der Umzug mit Aisha nicht klappen würde, denn sie muss sich um eine erkrankte Verwandte kümmern. Monika hat aber schnell Ersatz organisiert, jetzt dürfen wir Mathilda begleiten, die wir schon am zweiten Tag in ihrem Hof besucht hatten. Als wir am Hof um kurz nach 8 Uhr morgens angekommen, ist der Umzug schon in vollem Gang. Das Bett, die Sessel, der Schrank und unterschiedlichste, prall gefüllte Taschen und Tüten sind schnell auf einem LKW verladen, los geht es nach Kisongo.<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_09_0001.jpg" width="471" height="353" /><br />
<strong>Endlich Umzug ins sichere Zuhause: Mathilda räumt ihre wenigen Habseligkeiten ein<br />
</strong><br />
Dort angekommen, sehen wir, das Mathilda in den letzten Tagen den Garten schon umgegraben und begradigt hat. Auch hängen schon einseitig bedruckte, bunte Vorhänge, die schöne Seite natürlich nach außen! Ich erinnere mich an den Hof &#8211; zum ersten Mal seit Jahren kann Mathilda wieder durch ein Fenster nach draußen schauen. Wir fragen Mathilda, wie sie sich jetzt fühlt. Sie antwortet mit zwei knappen Sätzen: &#8222;Hier kann mich keiner mehr verjagen.&#8220; und &#8222;Jetzt fühle ich mich wie ein Mensch.&#8220;<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_09_0002.jpg" width="470" height="349" /><br />
<strong>Die Last der schweren Jahre ist Mathilda ins Gesicht geschrieben<br />
</strong><br />
In sieben Berichten habe ich versucht, Euch zu beschreiben, warum dieses Projekt so sinnvoll ist. Mathilda brauchte dafür zwei kurze Sätze.</p>
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<p>Die anschießend auf dem Drehplan stehenden Interviews mit Winfried und mir erscheinen nach den Emotionen, die wir eben erleben durften, fast nüchtern. Ich muss &#8222;nur&#8220; drei Fragen beantworten, nach unseren Motiven, warum wir dass hier unterstützen, was noch mehr getan werden kann und nach meinem persönlichen Fazit. Ich brauche für jede Frage drei Anläufe, bis die Antworten so sind, dass wir alle zufrieden sind. Vor der Kamera zu stehen erscheint mir gerade noch schwieriger als hinter der Kamera. Nach den Interviews fahren wir auf eine kleine Anhöhe in unmittelbarer Nachbarschaft, um noch mal eine Totale von der Siedlung zu drehen. Kaum damit fertig, brüllt Heike: &#8222;Drehschluss!&#8220; Die Filmcrew jubelt und klatscht. Alle Szene, die wir uns im Vorfeld überlegt hatten, konnten wir realisieren. Arno hat 7:59 Stunden Rohmaterial gedreht &#8211; unter acht Stunden, das gilt bei den Filmern als Schallmauer für den Schnitt. Alles darüber ist für den Schnitt einfach zu viel. Ich werfe ein, dass sie ja von mir noch gut vier Stunden geliefert kriegen und mache mich mit der Bemerkung nicht gerade beliebt.</p>
<p>Zurück in der Siedlung hat Monika noch eine Überraschung für uns. Die Frauen der ersten beiden Bauabschnitte wollen uns mit Geschenken verabschieden. Wir versammeln uns im Halbkreis vor Mary&#8217;s Haus, die Frauen fangen an zu singen und zu tanzen. Aus der Gruppe tritt nacheinander immer eine Frau heraus und übergibt jedem ein paar handgeschnitzte Kerzenleuchter und eine selbst bemalte Karte: &#8222;Asante sana, Karibu Arusha Kisongo&#8220; &#8222;Vielen Dank. Seid willkommen in Kisongo/Arusha&#8220;. Ich frage mich, was diese Frau gerade denkt, die mir lächelnd tief in die Augen schaut und diesen fast zwei Meter großen, weißen Mann mit feuchten Augen vor sich stehen sieht. Der Abschied fällt uns allen sehr schwer, auf der Rückfahrt in die Stadt wird kaum ein Wort gesprochen.</p>
<div><p><strong>Epilog</strong><br />
<br />
Ich bin wieder zu Hause. Ich sitze auf meiner Terrasse und denke an die letzten Tage und den Abschied vom Team zurück. Ich werde wohl noch eine Weile brauchen, bis ich wirklich wieder angekommen bin. Mich beschäftigt natürlich auch die Frage, was hängen bleibt. Viele Fragen, die ich vor dieser Woche hatte, sind beantwortet, viele Zweifel ausgeräumt.<br />
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<img border="0" hspace="0" alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Reisetagebuch_Arusha_von_Hans_Peter_Trampe1_10_0001.jpg" width="470" height="266" /><br />
<strong>Wie jeder Einzelne aus dem Team erhält auch Hans Peter Trampe von den Frauen aus Kisongo zwei Kerzenständer aus Holz<br />
</strong><br />
Soll man Entwicklungshilfe &#8222;am anderen Ende der Welt&#8220; machen und wenn ja wie? Kommen Spenden an und wird damit auch wirklich etwas bewegt? Ist die Arbeit der DESWOS wirklich so gut, wie ich immer gehört habe? Und natürlich ganz wichtig: Bringt unser Film etwas? Die letzte Frage wird die Zukunft beantworten, ich bin aber sehr optimistisch. Die anderen Fragen hoffe ich, Euch mit meinen Berichten beantwortet zu haben. Ich persönlich jedenfalls habe mir eine Meinung gebildet:</p>
</div>
<p>Entwicklungshilfe, wie sie die DESWOS betreibt, ist nicht nur sinnvoll, sie bedeutet Zukunft. Zukunft für die Frauen und Kinder von Arusha, aber auch Zukunft für eine Region. Ich weiß jetzt, was auch eine kleine Spende bewirken kann. Mit einer Spende von 1.500 Euro kann ein Haus in Tansania gebaut werden &#8211; sicherlich viel für einen Einzelnen, aber gemeinsam ist so eine Summe schnell erreicht. Auf einer Verabschiedung eines Vorstandes einer Hamburger Wohnungsgenossenschaft vorletzte Woche wurde statt Geschenken für ein anderes DESWOS-Projekt gesammelt. Wenn ich mich richtig erinnere, kamen rund 6.000 Euro zusammen &#8211; umgerechnet wären das vier Häuser! Irgendwie ist das doch viel sinnvoller und auch befriedigender für den Beschenkten als die soundsovielte Flasche Wein, die vielleicht sowieso nicht den Geschmack des Beschenkten trifft.</p>
<p>Die DESWOS hat im vergangen Jahr mit sechs Mitarbeitern 33 Projekte in der Umsetzung gehabt. Diese Mitarbeiter, von denen ich zwei in der vergangene Woche kennen- und sehr schätzen lernen durfte, werden von den Mitgliedsbeiträgen finanziert. Genauso wichtig wie die Spenden sind auch die Mitgliedsbeiträge. Gegenwärtig hat die DESWOS rund 620 juristische Mitglieder und 206 (!) natürliche Mitglieder - ab Montag 207. Mit diesen Mitgliedsbeiträgen bekommt die DESWOS Planungssicherheit. Wer es mir nachmachen möchte, hier ist&#160;die <a href="/downloads/formulare/beitrittserklaerung.pdf"><strong>Beitrittserklärung</strong></a></a><//a>. </p>
<p>Ich bin meinen Kollegen im Vorstand, die mir grünes Licht zu diesem Projekt gegeben haben, allen meinen Kollegen bei Hypoport und Dr. Klein, deren erfolgreiche Arbeit die Finanzierung dieses Projektes möglich gemacht hat und meiner Frau, die mich in der Arbeit für dieses Projekt stets bestärkt hat, unendlich dankbar dafür, diese Woche erlebt haben zu dürfen. Eine Freundin, die diese Berichte auch bekommen hat, hat mir eine Mail vor drei Tagen geschickt und es perfekt formuliert: &#8222;Solche Erfahrungen so hautnah machen zu können, ist ein unglaubliches Privileg, das nur wenigen Menschen vergönnt ist. Vor allem wenn man anschließend - also nach einer Woche - wieder ins organisierte und reiche Deutschland zurück darf.&#8220;</p>
<p>Damit schließt sich dieses Tagebuch. Die Filme (es wird unterschiedlich lange Versionen geben) werden Anfang Mai geschnitten und anschließend vertont. Einzelheiten werden dann im nächsten DESWOS-Brief stehen. Den bekommen aber nur Mitglieder.<br />
<br />
<img alt="" src="/_images/aktionen/2011_reisetagebuch_trampe/Arusha_gruppenfotoweb.jpg" width="470" height="353" /><br />
<strong><u>Von links nach rechts:</u> Monika Caspary mit ihren beiden Kindern Ruben und Alma, Drehbuchautorin Heike Keuthen, Hans Peter Trampe (Dr. Klein &amp; Co. AG), Kameramann Arno Canzler, Astrid Meinicke (DESWOS), Winfried Clever (DESWOS), Tonmann Sven Fackler, im Vordergrund Kinder aus der Siedlung Kisongo in Arusha</strong></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>13.04.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2011/04/497.php</guid>
</item>
<item>
<title>24.03.2011 | Aktiver Umwelt- und Ressourcenschutz</title>
<link>/aktionen/inhalte/2011/03/490.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Deutschland sieht sich gerne als Weltmeister in der Mülltrennung. Dennoch landen ca.&#160;350.000 Tonnen Alttextilien jährlich im Restmüll der Grauen Tonne. Die Gründe sind Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit und Unwissenheit über Möglichkeiten der Verwertung.<br />
<br />
</strong>Kommen Sie mit der DESWOS Ihren Mietern bei der sinnvollen Verwertung von Alttextilien entgegen! <br />
<br />
Mit der Aufstellung von Textilcontainern&#160;&#160; <ul>
<li><div>reduzieren Sie die Müllmengen in Ihren Wohnanlagen,</div>
</li>
<li><div>haben Sie weniger Kosten der Müllbeseitigung,</div>
</li>
<li><div>bieten Sie den Bewohnern den Service der kurzen Wege,</div>
</li>
<li><div>betreiben Sie aktiven Umwelt- und Ressourcenschutz durch zertifiziertes Recycling,</div>
</li>
<li><div>beteiligen Sie sich an neuer Wertschöpfung durch Wiederverwendung, </div>
</li>
<li><div>unterstützen Sie die Projekte der DESWOS bei der Ausbildung von Jugendlichen im Textilgewerbe.</div>
</li>
</ul>
<p><strong>Wie funktioniert unsere Teilnahme an der Textilsammlung?<br />
</strong>Sie bieten der DESWOS Stellplätze für Textilcontainer an. Gut geeignet sind Ihre Wohnanlagen mit starker Frequentierung, Gewerbeimmobilien oder leicht zu erreichende Stellplätze mit Parkmöglichkeit.<br />
<br />
Die DESWOS berät mit Ihnen und einem von uns vorgeschlagenen zertifizierten Recyclingunternehmen der Textilbranche die Platzwahl und Modalitäten der Aufstellung. Im Rahmen eines jederzeit kündbaren Gestattungsvertrages wird der DESWOS und dem Recyclingunternehmen eine Containeraufstellung gestattet. <br />
<br />
Die Container sind nach Maßgabe Ihres Unternehmens gestaltbar, es sollte natürlich auf den Zweck der Kleidersammlung hingewiesen werden. Jeder Container wird durch das Recyclingunternehmen haftpflichtversichert und erhält eine 24-Stunden-Notrufnummer (falls versehentlich Schlüssel oder Wertsachen eingeworfen wurden). <br />
<br />
<strong>Was passiert mit den Textilien?<br />
</strong>Die Container werden in der Regel wöchentlich entleert, um Überlauf zu vermeiden. Fremdstoffe werden sofort aussortiert und gesondert entsorgt. Die Textilien gehen an einen Sortierbetrieb und werden dort nach Qualitäten tragbarer Kleidung und nach Gewebearten sortiert. Tragbare Kleidung geht in Second-Hand-Läden, die sich neben den von karitativen Organisationen betriebenen Kleiderkammern als wichtige Versorgungsform für weniger kaufkräftige Schichten in Deutschland etabliert haben. <br />
Weitere Kleidung und Textilien, z. B. Jeans, Frotteeware oder Tisch- und Bettwäsche wird sortiert und in Ballen gepresst. Sie werden von Händlern in Entwicklungsländern gekauft und gehen weitverzeigt auf die Märkte und bedienen auch dort Käufer mit wenig Kaufkraft. Sie sind auch die Einkaufsware der Kleingewerbetreibenden, die Kleidung umarbeiten und für lokale Ansprüche anfertigen.<br />
<br />
Textilien, die so verschlissen sind, dass sie nicht mehr getragen werden können, gehen als Fasern und Rohstoffe in die Industrie. Sie dienen der Isolierung, dem Schallschutz, der Polsterung und anderen Zwecken. Auch Putzlappen und &#8211;wolle werden so vertrieben. <br />
<br />
Lediglich stofflich nicht verwertbare Reste werden zur Wärmegewinnung verbrannt.<br />
<br />
<strong>Was hat die DESWOS davon?</strong>&#160;<br />
DESWOS erhält für die an der Sammelstelle eingeworfenen Textilien eine Vergütung. Je nach Recyclingunternehmen beruht die Vergütung auf dem exakt gewogenen Sammlungsergebnis oder einer vereinbarten Pauschale. Die Höhe der Pauschale hängt von der Lage der Container, der erforderlichen Logistik und der Preise für den Wiederverkauf von Textilien ab. </p>
<p>Diese Erträge helfen der DESWOS in ihren Projekten in Afrika, Asien und Lateinamerika. Wenn immer möglich, fördern wir mit diesem Sammlungsergebnis Projekte des Textilsektors, z.&#160;B. die Ausbildung von Mädchen als Schneiderinnen, den Aufbau von Werkstätten und Wohnheimen oder die Heimarbeit als einen Schritt in die Selbständigkeit zur Unterstützung der Familien.<br />
<br />
<strong>Wie sieht der Ablauf aus, wenn ich die DESWOS mit Containerstellplätzen unterstützen möchte?</strong>&#160;<br />
</p>
<ul>
<li><div>Sie stellen der DESWOS ein Straßenverzeichnis Ihres Wohnungsbestandes mit den dazugehörigen Freiflächen zur Verfügung.</div>
</li>
<li><div>Unser kooperierendes Recyclingunternehmen in Ihrer Region schlägt Ihnen bei einer gemeinsamen Begehung geeignete Stellplätze vor. Der Platzbedarf ist gering, die Container haben ein Maß 1,50 m x 1,00 m x 0,8 m.</div>
</li>
<li><div>Alle nötigen Angaben und Fotos der Stellflächen werden in Datenblätter übertragen.</div>
</li>
<li><div>Sie prüfen abschließend die Vorschläge mit Ihren Mitarbeitern. Bei Akzeptanz wird der Stellplatz in den Gestattungsvertrag aufgenommen. </div>
</li>
</ul>
<p><strong>Wir beraten Sie gerne!&#160;<br />
</strong>&#160;<br />
Werner Wilkens <br />
Telefon: 0221 - 579 89 60 <br />
<a href="mailto:werner.wilkens@deswos.de">werner.wilkens@deswos.de<br />
<br />
</a>ReSales<br />
<a href="http://www.rs-textil.de/">www.rs-textil.de</a></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>24.03.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2011/03/490.php</guid>
</item>
<item>
<title>17.03.2011 | Ausbildung Jugendlicher und Bau eines Mädchenwohnheims</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/487.php</link>
<description><![CDATA[<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8" /><meta name="ProgId" content="Word.Document" /><meta name="Generator" content="Microsoft Word 11" /><meta name="Originator" content="Microsoft Word 11" /><link rel="File-List" href="file:///C:%5CDOKUME%7E1%5CEE%5CLOKALE%7E1%5CTemp%5Cmsohtml1%5C01%5Cclip_filelist.xml" /><!--[if gte mso 9]>
 
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<![endif]--> <p><span style="font-weight: bold;">Jugendliche
Mädchen in Afrika in Lohn und Brot zu bringen, ist schwer. Denn Mädchen sind in
Uganda traditionell an die Familien und Wohnstätte gebunden und es bleibt ihnen
oft der Schulbesuch oder einer berufliche Ausbildung verwehrt. </span><br />
</p>
<p>Im Projekt der
DESWOS in Uganda, in entlegenen Dörfern des Kibaale Districts, sind die
Bildungschancen für sie noch geringer, weil die wenigen Schulen von diesen
Dörfern kaum erreichbar sind. Gerade für heranwachsende junge Mädchen ist der
lange Schulweg gefährlich. Aus Angst vor sexuellen Übergriffen ziehen viele
Eltern es vor, dass die Mädchen zuhause bleiben. Ihre Zukunft ist damit meist
entschieden, sie werden Bäuerinnen &#8211; so wie ihre Mütter und Großmütter.</p>
 <p>Für
die Jugendlichen der Banyoro, eine für ihre kunstvolle Eisen- und
Holzbearbeitung bekannte Ethnie in Uganda, gibt es jetzt eine neue Chance. Die
DESWOS und ihr Projektpartner Kyabasaija
Village Development Programme (KVDP) wenden sich mit ihrem Projekt an
150 jugendliche Banyoros. Ihre Eltern sind meist so arm, dass sie die
Schulgebühren für ihre Kinder nicht zahlen konnten. Die 150 Schulabgänger machen
deshalb Ausbildungen zum Maurer, Schreiner, Mechaniker oder Schneider. Die
Ausbildung dauert zwei Jahre und endet mit einer staatlich anerkannten Prüfung.
Das KVDP hat bereits mit Hilfe der DESWOS Schulungsräume gebaut und ausgestattet.
</p>
 <p>Gebraucht
werden jetzt weitere Ausbilder und Ausbildungshelfer. Für den Unterricht sind
auch Lehrmaterialien nötig, Baustoffe und Werkzeuge sowie ein Übungsmotor und
Nähmaschinen. </p>
 <p>Ein
großes Anliegen ist den Eltern und der DESWOS, die Zukunft der Mädchen zu
sichern. Auch ihnen muss eine Ausbildung möglich sein, selbst wenn sie in weit
entfernten Dörfern wohnen. </p>
 <p>Mit
viel Eigenleistung der Eltern bauen die DESWOS und ihre Partnerorganisation für
die Mädchen jetzt ein Wohnheim mit Sanitäranlagen und einer Wasserversorgung. Dafür
benötigt die DESWOS Ihre Spende. </p>
 <p style="font-style: italic;">Bitte unterstützen Sie diese jungen
Mädchen mit Ihrer Spende für den Bau eines Wohnheims! Vielen Dank.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>17.03.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/487.php</guid>
</item>
<item>
<title>09.03.2011 | „Not a pretty picture“ – Kein schönes Bild</title>
<link>/aktionen/inhalte/2011/03/480.php</link>
<description><![CDATA[Unsere Welt ist eine Bilderwelt. Es bedarf vieler Worte, um das zu sagen, was ein Bild ausdrückt. Die neue Wanderausstellung der DESWOS zeigt in schlichten Schwarzweiß-Fotos und dennoch eindringlich die Arbeits- und Wohnbedingungen der Müllarbeiter von Mumbai, Indiens größter Metropole. <p>Dass das Ausstellungskonzept aufging, zeigte sich bei der ersten Präsentation der Ausstellung im studio dumont, einem öffentlichen Kultur- und Diskussionstreffpunkt, der zum größten Verlagshaus Kölns gehört Die dreißig Aufnahmen des Fotografen Sudharak Olwe stammen aus einem umfangreichen Werk, das er neben seiner fotografischen Tätigkeit für die Times of India und die Times of Bombay aufgebaut hat. </p>
<p><strong>Nackte und schonungslose Wirklichkeit<br />
</strong>Als Bildreporter bei täglichen Events mit Politikern und Prominenten brauchte er den Ausgleich. Nach Dienstschluss ging er auf die Suche nach der anderen Wirklichkeit des indischen Alltags. Diese Bilder wollten die Zeitungen nicht veröffentlichen, weil sie keine schönen Bilder waren. Sie zeigen Straßenkinder und das&#160; Rotlichtmilieu in Mumbai, Tänzerinnen im ländlichen Maharashtra, HIV-Kranke,&#160;Lastwagenfahrer, Migranten, Trans- und Homosexuelle oder tote Säuglinge. Auf seinen Fotos sieht man die nackte und schonungslose Wirklichkeit des menschlichen Lebens in Indien. Die 32 Bilder machen die desolate Situation und die Hölle deutlich, in der sich Müllarbeiter und ihre&#160; Familien täglich mühen. Es sind Indiens &#8222;Unberührbare&#8220;, die sich selber Dalits nennen. Sie machen nach wie vor die Drecksarbeit unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Und sie tun dies für einen kärglichen Lohn nach der Gleichung: Je schmutziger die Arbeit, desto geringer die Bezahlung. Die Dalits suchen die Solidarität aus dem Ausland, um eine menschliche Behandlung und die universell geltenden Menschenrechte für sich einzufordern. </p>
<p>Die Arbeit von Sudharak Olwe, der uns seine Fotos freundlicher Weise kostenlos zur Verfügung gestellt hat, trägt mit dazu bei, ihre Lebensbedingungen hier in Deutschland bekannt zu machen. Die&#160; Ausstellung &#8222;Not a pretty picture &#8211; Kein schönes Bild&#8220; zeigt die Kehrseite des schönen Glanzes der Metropole Mumbai. </p>
<p><strong>Unsere Ausstellung in Ihren Räumen</strong> <br />
Wir bieten Ihnen die Ausstellung mit 32 gerahmten Bildern im Format 50 x 60 cm gerne zur Präsentation in Ihren Räumlichkeiten mit Publikumsverkehr an. Wir freuen uns ebenso über Kontakte zu interessierten Organisationen. Gerne gestalten wir mit Ihnen auch eine Eröffnungsveranstaltung.</p>
<p><strong>Sie haben Interesse an der Ausstellung?<br />
</strong>Ich berate Sie gerne:<br />
Astrid Meinicke<br />
Telefon 0221 &#8211; 579 89 37<br />
astrid.meinicke@deswos.de</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>09.03.2011</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2011/03/480.php</guid>
</item>
<item>
<title>02.11.2010 | Zentrum für Mutterschutz in Kamuli</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/473.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Die Geburt eines Kindes ist immer wieder ein Wunder. Aber jede Entbindung ist ein Risiko für Mutter und Kind. Die Müttersterblichkeit in Uganda ist um das 50fache höher als in Deutschland. Bei 100.000 Geburten sterben in Deutschland 10 Frauen. In Uganda sind es dagegen 500 Frauen und noch erheblich mehr in den ländlichen Regionen wie Kamuli - nur wegen fehlender Aufklärung und Hygiene. Daran lässt sich etwas ändern!</strong> <p>Mit dem Bau eines Zentrums für Mutterschutz in Kamuli setzen sich die DESWOS und ihre Part­nerorganisation Foundation for Development Initiative in Uganda dafür ein, dass die Frauen im Kamuli District besser aufgeklärt und gesundheitlich betreut werden. Viel zu früh, oft schon mit 15 Jahren, werden die heranwachsenden Mädchen schwanger. Hier sind eine bessere Aufklärung und eine Stärkung der Frauenrolle dringend geboten. <br />
Schwangerschaften werden so gut wie nicht betreut, geschulte Hebammen oder gar eine ärztliche Betreuung gibt es auf dem Lande kaum. Die Müttersterblich­keit ist deshalb gerade in ländlichen Regionen extrem hoch. Eine Versorgung durch Hebam­men vor und nach der Entbindung gibt es kaum, ärztliche Assistenz bei Risikogeburten fehlt gänzlich.</p>
<p>Die Frauen sind sich der erheblichen gesundheitlichen Risiken nicht bewusst und bringen ihre Kinder meist zu Hause unter bedenklichen hygienischen Bedingungen zur Welt. <br />
Oft mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen für die Frauen und mit dem hohen Risiko tödlicher Infektionen für Mütter und Kinder. So gibt der Partner FDI neben der Senkung der Mütter- und Säuglingssterblichkeit auch als Ziel an, mit dem Projekt die Zahl der Waisenkinder zu verringern &#8211; ein häufiges Kinderschicksal, dass bei den medizinischen Debatten meist nicht im Blickfeld ist. Mutterschutz ist deshalb aktiver Kinderschutz!</p>
<p>Folgende Leistungen umfasst das Projekt der DESWOS:</p>
<ul>
<li><div>den Bau einer 315 m<sup>2</sup> großen Zentrums für den Mutterschutz,&#160; </div>
</li>
<li><div>die Einrichtung einer Ambulanz,</div>
</li>
<li><div>eines Kreißsaals,</div>
</li>
<li><div>und Ruheraums sowie eines</div>
</li>
<li><div>Lagerraums für Material und</div>
</li>
<li><div>eines Empfangsraums für wartende Familienangehörige.</div>
</li>
</ul>
<p>Im Zentrum für Mutterschutz finden die Frauen eine umfassende gesundheitliche Betreuung. Es wird auch Vorsorgeuntersuchungen geben, etwa zur Früherkennung von Brustkrebs. Und es geht um Wissen für die Familienplanung und um Entscheidungshilfen bei Verhütungsmethoden. </p>
<p>Aktiver Mutterschutz bedeutet aber auch, endlichTabus aufzubrechen, denn es geht um die Veränderung des Frauenbildes: um den Kampf gegen jegliche Diskriminierung weiblicher Sexualität, gegen Kinderheirat, gegen Verstümmelung der Geschlechtsteile und gegen die praktizierte Abtreibung weiblicher Föten.</p>
<p><em>Lassen Sie uns gemeinsam aktiv werden und den Schutz der Mütter in der ländlichen Region Kamuli in Uganda gewährleisten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende beim Aufbau des Zentrums in Kamuli! Herzlichen Dank.</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>02.11.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/473.php</guid>
</item>
<item>
<title>02.11.2010 | Den Kleinbauern sicheren Lebensraum schaffen</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/471.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Das Leben der Menschen in Nicaragua wird von Erdbeben, Hurrikanen und anderen Naturkatastrophen immer wieder bedroht. Insbesondere die ländliche Bevölkerung leidet am meisten unter der Situation. Das stellt Sofonic, der langjährige Projektpartner der DESWOS in Nicaragua, durch Schadensuntersuchungen fest. In Jinotepe, im Süden Nicaraguas, ist die Bevölkerungsdichte besonders hoch. Deshalb werden dort Hausbau-Programme, die den besonderen Anforderungen an Katastrophenresistenz genügen, dringend benötigt.</strong> <p>Die Bewohner der Region sind überwiegend Kleinbauern, die im Familienverband das Land bearbeiten und Mais, Bohnen, Yucca und Zitrusfrüchte anbauen. Einige Familien halten noch Geflügel oder anderes Kleinvieh. Die Ernten sind wegen der unvorhersehbaren Wettereinflüsse unsicher und reichen oft nicht mal zur Selbstversorgung der Familien. </p>
<p>Die meisten Unterkünfte sind bis heute ein Flickwerk aus Holz und Wellblech. Toiletten und Waschmöglichkeiten fehlen. Die Wasserversorgung funktioniert nur sporadisch.<br />
<br />
Die Stadtverwaltung von Jinotepe hat Sofonic, das im Haus- und Siedlungsbau erfahrene Netzwerk, um Unterstützung gebeten. <br />
<br />
Gemeinsam mit der DESWOS sieht Sofonic für Jinotepe folgende Maßnahmen vor:</p>
<ul>
<li><div>Bau von 80 Häusern</div>
</li>
<li><div>Bau von 80 hygienischen Waschhäusern mit Grauwasserentsorgung im Kiesbett</div>
</li>
<li>Installation von 80 verbesserten Kochstellen mit Rauchabzug</li>
<li><div>Bereitstellung von Frischwasserkrügen zur Lagerung von Trinkwasser</div>
</li>
<li><div>Begleitende Workshops und Bildungskurse für Erwachsene zu Gesundheit, Umwelt, Hygiene und Alphabetisierung</div>
</li>
<li><div>Einrichtung eines Rückzahlungsfonds der Familien für den Bau weiterer Häuser</div>
</li>
</ul>
<p>Für alle Maßnahmen gilt der Grundsatz:&#160;Hilfe zur Selbsthilfe! Jede Familie stellt einen Bauhelfer, der auf der Baustelle aktiv eingesetzt wird. Das hilft Kosten sparen, motiviert die Menschen und der Einsatz vermittelt ihnen, wie sie später kleinere Reparaturen selbst vornehmen können.</p>
<p><em>Bitte unterstützen Sie die Familien in Jinotepe! Sie verhelfen mit Ihrer Spende den Menschen in Jinotega zu einem stabilen Haus und Schutz für die ganze Familie. Herzlichen Dank!</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>02.11.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/471.php</guid>
</item>
<item>
<title>12.10.2010 | Schulbau in La Cusuca</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/469.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Der Unterricht der Grundschulkinder von La Cusuca, einer kleinen Gemeinde im Bergland des nicaraguanischen Municipio Matiguás, findet in einer Holzhütte mit löchrigem Dach fast unter freiem Himmel statt. In San Carlos, einer benachbarten Gemeinde unter dem berühmten Berg Pancasán, gibt es wenigstens ein einfaches Schulgebäude, aber es ist baufällig und das Dach ist teilweise vom Wind abgerissen. </strong><p>Für ihren Unterricht sind die Kinder dieser rauen Bergregion mit Temperaturschwankungen, Winden und starken Regenfällen in der Hurrikansaison aber auf den Schutz durch angemessene Räumlichkeiten angewiesen. Sanierung und Neubau sind dringend erforderlich.</p>
<p>Die Bewohner der bergigen Region sind kleinbäuerliche Selbstversorger. Ihre kleinen Grundstücke mit den kärglichen Erträgen reichen kaum für die Selbstversorgung aus. Um die Familien durchzubringen, müssen Frauen und Männer sich auf den Kaffeeplantagen der großen Fincas als Tagelöhner verdingen oder sie arbeiten als Haushaltshilfen für geringe Löhne. Eine bessere Zukunft für ihre Kinder setzt gute Bildung und Ausbildung voraus. Für mehrere Hundert Kinder sind die Grundschulen der kleinen Gemeinden wegen der großen Entfernungen anderer Schulen die einzige Startmöglichkeit in ein Leben mit besserer Bildung.&#160;</p>
<p>Deshalb unterstützt die DESWOS mit ihrem Partner Grupo Sofonias Nicaragua die Familien und die Stadtverwaltung von Matiguás bei der Sanierung und dem Neubau der Schulen:</p>
<ul>
<li><div>Die Grundschule in San Carlos erhält ein neues Dach. Der Boden wird befestigt, erhält einen Estrich und wird mit Platten ausgelegt. Die schadhaften Wände werden saniert und anschließend von innen und außen zum Schutz gestrichen. Außerdem wird die Toilette neu errichtet, für Mädchen und Jungen getrennt und der in der Regenzeit morastige &#8211;Weg dorthin befestigt.<br />
</div>
</li>
<li><div>Die Grundschule mit angeschlossenem Kindergarten in La Cusuca wird neu errichtet. Zwei Klassen und eine Kindergartengruppe erhalten je einen Raum und werden ergänzt durch ordentliche Sanitäranlagen und eine Freiküche, wie im ländlichen Nicaragua üblich. Ein kleiner Platz mit Bühne und Spielgelände ist Teil des Ensembles. Das Grundstück wird zum Schutz der Kinder eingefriedet und dient der Dorfbevölkerung auch als abendlicher Versammlungsort. </div>
</li>
</ul>
<p>Gute Zusammenarbeit der Partnerorgansation mit der örtlichen Verwaltung und der unterstützenden Elternschaft prägt das Projekt. Die Familien beteiligen sich aktiv an den Bauarbeiten. Laufende Kosten der Schulen und die Gehälter der Lehrer werden vom nicaraguanischen Bildungsministerium getragen.</p>
<p><em>Bitte unterstützen Sie die Baumaßnahmen an den beiden Grundschulen! Ihre Spende hilft bei den Bemühungen der Kleinbauern in La Cusuca und San Carlos für eine bessere Zukunft ihrer Kinder. Vielen Dank.</em> </p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>12.10.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/469.php</guid>
</item>
<item>
<title>21.07.2010 | Emanzipatorischer Schulunterricht für Dalit-Kinder in Devadanapatti, Tamil Nadu</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/451.php</link>
<description><![CDATA[<strong>&#8222;Die staatliche Schule quält unsere Kinder, die wenigen Schüler, die den weiten Weg zur Schule auf sich nehmen, werden von ihren Mitschülern diskriminiert und von den Lehrern schikaniert&#8220;, beklagt Herr M.S. Abdaheer, der Direktor vom SAWED TRUST. &#8222;Dies geschieht allein, weil sie Adivasi oder Dalits sind, Ureinwohner oder so genannte Unberührbare.&#8220; Für die DESWOS und ihre indische Partnerorganisation SAWED TRUST ist klar: Diskriminierung lässt sich nicht allein per Gesetz abschaffen. Aber Bewusstsein lässt sich verändern, in dem wir die Kinder schon bei ihrer Einschulung stärken &#8211; durch eine eigene Schule mit sensiblen Lehrern, die die Kinder für die staatliche Schule ertüchtigen. Gemeinsam fördern die DESWOS und SAWED TRUST den Bau eines Schulgebäudes für etwa 400 Adivasi- und Dalit-Grundschulkinder.</strong> <p>Die Adivasi sind die Nachfahren der Ureinwohner Indiens, die sich meist in kleine Siedlungen in unzugänglichen Bergregionen zurückgezogen haben. Sie gelten als randständig, trotz eigener Sprache und lange überlieferter Kultur und gesellschaftlicher Organisation. Auch die Dalits sind in ländlichen Regionen in besondere Siedlungen verdrängt. Als &#8222;Unberührbare&#8220; können sie nicht in den Hauptdörfern siedeln. So bleibt den beiden Gruppen der Zugang zu staatlichen Einrichtungen, wie auch der Schule, mit allerlei Tricks verwehrt. &#160;</p>
<p>In den Wäldern der Panimalai- und Sirumalai-Berge in Tamil Nadu leben die Dalits und Tribals mit ihren Familien in sehr entlegenen Dörfern, geradezu versteckt in den weitläufigen Waldgebieten. Den Behörden sind die Menschen so gleichgültig, dass sie ihnen jede Infrastruktur versagen. Es gibt keine Straßen und befestigte Dorfwege, weder Zugang zu sauberem Wasser noch Strom. Es gibt hier keine staatliche Versorgungsläden mit den subventionierten Preisen und in den kleinen Dörfern erst recht keine Schulen. Die Familien sind im Zwiespalt: sie leben in so verarmten Verhältnissen, dass sie ihre Kinder lieber bei der Hausarbeit oder auf dem Feld sehen, als in einer staatlichen Schule, die ihren Kindern sozialen Stress bereitet. Die neue Grundschule wird deshalb das Bildungsvorhaben gemeinsam mit den Eltern angehen.</p>
<p>Wie sieht die Förderung aus? </p>
<ul>
<li><div>&#160;Die DESWOS baut mit SAWED ein Schulgebäude von 790 m² mit sechs Klassenräumen und vier kleineren Räumen für Schulleiter, Lehrer und Lernmaterial. Der Schulbesuch ist frei, die Uniformen werden gestellt.<br />
<br />
</div>
</li>
<li><div>Der Unterricht erfolgt durch Lehrer, denen die Benachteiligung der Adivasi und Dalits sehr bewusst ist und die deshalb die Kinder kompensatorisch fördern und selbstbewusster machen.<br />
<br />
</div>
</li>
<li><div>Der Unterricht wird zuerst in lokalen Sprachen gehalten, danach erst in der Amtssprache Tamilisch. Mädchen werden dabei besonders gefördert.<br />
</div>
</li>
</ul>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit 
Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>21.07.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/451.php</guid>
</item>
<item>
<title>20.07.2010 | Wiederaufbau Haiti</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/462.php</link>
<description><![CDATA[nach dem Erdbeben in Haiti vom 12. Januar 2010 leisten die DESWOS und ihre Partnerorganisationen, das Netzwerk EcoSur und die haitianische Organisation APPEL Association des Parents et des Professeur d&#8217;Ecole de Liancourt Aufbauhilfe&#160;für ärmste Familien, die in die Region nördlich von&#160;Port-au-Prince geflüchtet sind.&#160;Wir konzentrieren uns&#160;gerade auf die ländlichen Gebiete, denn diese erfahren nach Katastrophen häufig nur spät und wenig Unterstützung.<br />
<br />
Es ist eine aktivierende Hilfe zur Selbsthilfe: der Wiederaufbau wird&#160;mit Entwicklungsanstrengungen und der Armutsbekämpfung verknüpft.&#160;&#160;<br />
<br />
Gleich nach dem Erdbeben hat die DESWOS zu Spenden für den Aufbau in Haiti aufgerufen. Viele Förderer aus der Wohnungswirtschaft und private Spender&#160;sind diesem Aufruf gefolgt, haben schnell reagiert und bisher 220.000 Euro&#160;Spenden geleistet oder sogar eigene Sammelaktionen ins Leben gerufen. <p>Für dieses Engagement sagen wir <strong>Herzlichen Dank!</strong></p>
<p>Wie sieht die Aufbauhilfe der DESWOS aus?</p>
<p>Ziele</p>
<ul type="disc">
<li>Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit soliden Unterkünften und Sanitäranlagen sowie nachhaltigen Baumaterialien und Technologien für den katastrophenresistenten Wiederaufbau</li>
<li>Ausbildung junger Menschen in Bauberufen, um für die Zukunft Fachkenntnisse im Bau katastrophenresistenter Gebäude zu verankern und Einkommensmöglichkeiten im Baubereich zu eröffnen</li>
</ul>
<p>Maßnahmen</p>
<ul type="disc">
<li>Ausstattung einer Werkstatt zur Herstellung von Baustoffen, Einrichtung mobiler Bautrupps mit nötigen Werkzeugen, Maschinen und Fahrzeugen</li>
<li>Einjährige Ausbildung von zunächst 14 Auszubildenden nach dualem System - einer Kombination von Theorie und Praxis -&#160;mit Abschlusszertifikat zur Produktion von Baumaterialien und Errichtung von Häusern und Sanitäranlagen</li>
<li>Produktion von soliden Bauelementen, die sich schnell und in großer Anzahl, d.h. für viele Familien herstellen lässt: Wandtafelfertigelemente, Mikrobetondachziegel, Blocksteine</li>
<li>Ausbildung von Führungspersonal zur Leitung der Werkstatt als Kleinbetrieb nach Abschluss des Projektes</li>
<li>Bau von mindestens 60 so genannten Kernhäusern: Die Häuser bestehen zunächst aus einem 15 m² großen Raum und einer kleinen überdachten Veranda.<br />
Die Gebäude sind so konzipiert, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt durch andere Module einfach erweitert werden können. Die vergleichsweise geringe Wohnfläche senkt die Kosten. Damit kann die DESWOS mehr Familien den Bau finanzierbarer Unterkünfte ermöglichen.</li>
<li>Bau von mindestens 60 Sanitäreinheiten, d.h. je einer Trockentoilette und einem Waschraum</li>
</ul>
<p>Die DESWOS benötigt weitere Spenden für den Wiederaufbau. Bitte spenden Sie für die Menschen in Haiti!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>20.07.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/462.php</guid>
</item>
<item>
<title>09.06.2010 | Wiederaufbau nach Erdbeben in Peralillo</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/459.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Am 27. Februar 2010 ereignete sich in Chile ein Erdbeben der Stärke von 8,8 Mw auf der Momenten-Magnituden-Skala, das stärkste in Chile seit knapp 50 Jahren. Das Erdbeben und der nachfolgende Tsunami haben hunderttausende Häuser beschädigt bzw. zerstört. Aus dem Ort Peralillo, der 80 km nördlich der Hauptstadt Santiago liegt, meldeten sich die Bewohner und das Bürgermeisteramt und baten die Partnerorganisationen der DESWOS, SELAVIP und Habitat por la Humanidad um Hilfe beim Wiederaufbau ihrer Häuser.</strong> <p>Aus verständlichem Grund: Die chilenischen Wohnbauprogramme der letzten drei Jahrzehnte konnten die Wohnungsnot bedürftiger Bevölkerungsgruppen zwar lindern, aber ausschließlich mit Hilfe privater Bauunternehmen. Die wohlgemeinte Politik hatte einen negativen Effekt:</p>
<p>Sie machte die sonst so aktiven Familien zu passiven Hilfeempfängern. Die Wohnbauprogramme nahmen den Menschen die Möglichkeit, selbst beim Bau ihrer Häuser und Siedlungen mit Eigenleistungen beizutragen. Ihre technischen Fertigkeiten und ihre Bereitschaft zur Partizipation waren nicht gefragt und blieben ungenutzt. Das soll nun anders werden: Nach dem Erdbeben sind umfangreiche Selbsthilfe und entschiedene Tatkraft jedes Einzelnen gefragt. Denn die verfügbaren staatlichen Finanzmittel reichen nicht aus, um die öffentliche Infrastruktur wieder aufzubauen, geschweige denn dringend benötigten Wohnraum für Bedürftige zu schaffen. </p>
<p>Die DESWOS sieht in der kritischen Situation eine Chance. Mit Hilfe der chilenischen Organisationen mobilisieren die Bewohner von Peralillo ihre Selbsthilfekräfte und stärken die kommunale Verwaltung beim Wiederaufbau der örtlichen Infrastruktur. </p>
<p>Die DESWOS fördert: </p>
<ul>
<li><div>die Bestandsaufnahme der Hausschäden und durchzuführender Arbeiten für die Gemeinschaft </div>
</li>
<li><div>die Aktivierung der Bewohner durch Aufräumarbeiten und Bauschuttbeseitigung durch Recycling</div>
</li>
<li><div>die Durchführung von Planungs-Workshops, bei dem Bewohner und Behörden gleichermaßen beteiligt werden </div>
</li>
<li><div>die technische Hilfe bei der Reparatur beschädigter Infrastruktur durch Fachkräfte</div>
</li>
<li><div>die Gründung eines kommunalem Zentrums für Selbsthilfe; hier können sich die Selbsthilfe-Bautrupps Werkzeug ausleihen und Baumaterial abholen</div>
</li>
<li><div>den Wiederaufbau von 100 teils leicht teils schwer beschädigten Häusern sehr armer Familien in angeleiteter Selbsthilfe</div>
</li>
</ul>
<p><em>Bitte unterstützen Sie die Bewohner Peralillos beim Wiederaufbau ihrer Häuser! <strong>Herzlichen Dank.</strong></em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>09.06.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/459.php</guid>
</item>
<item>
<title>28.05.2010 | Fußball für Freunde!</title>
<link>/aktionen/inhalte/2010/05/454.php</link>
<description><![CDATA[Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ist in vielen Unternehmen, Vereinen und Nachbarschaften ein Anlass, dass Menschen ihre Fußballkenntnisse, ihre manchmal mehr oder weniger begründeten Prognosen oder einfach nur ihre Wettleidenschaft in Tippgemeinschaften einbringen. <p><strong>Die DESWOS bittet alle Tippgemeinschaften, die sich aus Freude an Spiel und Spaß anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft zusammenfinden, sehr herzlich um ihre Unterstützung.</strong></p>
<p>Ziel unseres Solidaritätsprojektes ist es, Kinder und Jugendliche in unserem südafrikanischen Projekt <strong>Masiphumelele in Kapstadt in Südafrika mit Fußbällen, Trikots und Betreuung zu unterstützen</strong>. Damit soll die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika neben einer kurzen Erinnerung an ein sportliches Großereignis etwas Bleibendes bieten, mit dem die Jugendlichen noch lange ihren Spielspaß und ihre Erfolgserlebnisse haben. </p>
<p>Wir wollen die fußballbegeisterten Kinder im Township unterstützen, Teams aufzubauen, Teamgeist zu entwickeln und ihr Selbstbewusstsein über sportliche Erfahrungen zu stärken. </p>
<p>Helfen Sie uns bitte dabei! Wenn Sie private oder kollegiale Tippgemeinschaften organisieren, ist das ganz einfach. Die Wetteinsätze können jeweils einen kleinen Betrag für unser Projekt <strong>Fußball für Freunde!</strong> vorsehen, der jeweilige Jackpot kann eine prozentuale Abgabe enthalten oder Ihre Tippgemeinschaft denkt sich eigene Spielvarianten aus, wie sie helfen möchte. Einen Spielplan finden Sie auf der <a href="/downloads/sonstiges/deswos_wm_spielplan_2010.pdf"><strong>Downloadseite</strong></a>, ebenso die Informationen zu unserem <a href="/projekte/inhalte/afrika/314.php"><strong>Projekt in Masiphumelele</strong></a>. Wir freuen uns über jede Idee, wie die schönste Nebensache der Welt den Kindern und Jugendlichen in unserem Projekt hilft. </p>
<p>Ihre Aktion stellen wir gerne auch in unserem DESWOS-Brief vor &#8211; vielleicht schicken Sie uns auch ein Foto Ihrer Tippgemeinschaft?</p>
<p>Ich wünsche Ihnen eine spannende Fußball-Weltmeisterschaft<br />
und bitte Sie ganz herzlich um Ihre Initiative für Ihr Wettprojekt<br />
für die Kinder von Masiphumelele.</p>
<p>Mit freundlichem Gruß<br />
Georg Potschka<br />
- Generalsekretär -</p>
<p>P.S.: Natürlich muss man keiner Wettgemeinschaft beitreten, um unser Projekt Fußball für Freunde! zu unterstützen. Für jede persönliche und direkte Spende bin ich Ihnen ebenso dankbar. &#160;</p>
<p><strong>Spendenkonto:<br />
</strong>DEWOS e.V.<br />
Sparkasse KölnBonn <br />
Konto-Nr: 660 22 21<br />
BLZ 370 501 98<br />
<br />
</p>
<p>Spendenstichwort: <strong>Fußball für Freunde!</strong></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>28.05.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2010/05/454.php</guid>
</item>
<item>
<title>18.05.2010 | Berufsbildung für Jugendliche auf Mindanao</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/450.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Jugendliche, die ihre Schulausbildung aus Geldmangel oder wegen schulischer Probleme frühzeitig abbrechen müssen, gelten als besonders labil. Sie sehen für sich keine Zukunft, stehen unter großem sozialen Druck und geraten häufig auf die schiefe Bahn. Das ist auch auf den Philippinen so. Die philippinische Partnerorganisation der DESWOS in Mindanao arbeitet in einem schwierigen Umfeld: fundamentalistische Organisationen rekrutieren unter diesen Jugendlichen ihre Anhänger &#8211; auch für bewaffnete Aktionen.</strong> <p>Der DESWOS-Partner UTUS-Serve the People and Grassroots Democracy Institute and Resource Center sorgt sich aktuell um eine Gruppe von 300 jugendlichen Schulabbrechern, die auf Mindanao, der zweitgrößten Insel der Philippinen, von fundamentalistischen Guerilla-Gruppen umworben und mit Geldversprechen rekrutiert werden. Eine Ausbildung kann die Schulabbrecher aus finanziell schwachen Familien schützen, wenn sie die Jugendlichen in die Lage versetzt, aus der Ausbildung ein Einkommen zu erzielen. Der Projektpartner leistet als katholische Einrichtung Jugendarbeit, ist aber für Jugendliche aller Konfessionen offen. </p>
<p>Ziel des Projektes ist, das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken und ihnen durch eine berufliche Bildung zu Einkommenschancen zu verhelfen. Auch die Eltern werden mit einbezogen, damit die Jugendlichen im häuslichen Umfeld unterstützt werden. &#160;</p>
<p>Das Programm besteht aus einer technischen Kurzzeitausbildung und führt zur Anmeldung für eine Prüfung des staatlichen Instituts TESDA. Bewerber mit einem TESDA-Zertifikat haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.<br />
Das Programm vermittelt auch die unternehmerischen Grundlagen für ein kleines Gewerbe, um sich mit den erlernten Fertigkeiten selbständig zu machen und zum Familieneinkommen beizutragen. </p>
<p>Die DESWOS fördert folgende Aktivitäten:</p>
<ol>
<li><div>Anschaffung von Schweißgeräten für die Ausbildung im Gas- und Lichtbogenschweißen</div>
</li>
<li><div>Ausbildungskurse zum Schweißen, zur Elektroinstallation und zur Näherei </div>
</li>
<li><div>Bereitstellung einer Grundausstattung an Maschinen und Werkzeugen für die Auszubildenden</div>
</li>
<li><div>Kurse zur Konfliktbewältigung und zum interreligiösen Dialog</div>
</li>
<li><div>Aufklärungskurse zum Tabuthema HIV/AIDS.</div>
</li>
</ol>
<p>Die gesellschaftspolitischen Kurse richten sich an die Familien und Gemeinden, denn der Projektpartner erhält über das Programm eine besondere Aufmerksamkeit und einen Zugang zu den Eltern. Dies soll für eine umfassende Aufklärungsarbeit genutzt werden.</p>
<p>Bitte unterstützen Sie die Bemühungen der Jugendlichen für eine Ausbildung und eine bessere Zukunft - spenden Sie! Herzlichen Dank</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>18.05.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/450.php</guid>
</item>
<item>
<title>22.04.2010 | EBZ-Berufsschüler spenden Gewinn der DESWOS </title>
<link>/aktionen/inhalte/2010/04/443.php</link>
<description><![CDATA[In Zukunft grashalmige Bauten bis 1.500 Meter Höhe bauen oder gar auf dem Meeresboden leben. Könnte so in Zukunft der Wohnraum für Menschen aussehen - für Schüler des EBZ sehr wohl.&#160; <p>Solche Vorstellungen entstanden bei dem Schülerwettbewerb, den der vdw Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen Bremen und der FAI, der Verein zur Förderung der Ausbildung in der Immobilienwirtschaft zum 100-jährigen Bestehen des vdw unter dem Motto &#8222;Wohnen 2109&#8220; ausgelobt hatten. Drei Berufsschulklassen des Europäischen Bildungszentrums der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) gewannen den Wettbewerb mit ihren ganz eigenen Ideen, wie sie sich das Leben und Wohnen im Jahr 2109 vorstellen könnten. </p>
<p>So futuristisch die Vorstellungen der Schüler auch sein mögen, so realistisch ist dennoch ihr Verständnis für die Wohnungsnot eines großen Teils der Weltbevölkerung geblieben. Deshalb hat die Klasse 07 als Gewinner des Schulwettbewerbs ihr Preisgeld von 500 Euro für ein Projekt der DESWOS gespendet. Generalsekretär Georg Potschka nahm die Spende bei der Preisverleihung im Europäischen Bildungszentrum in Bochum im Rahmen des Ausbildertages 2010 mit großer Freude entgegen. Denn mit den 500 Euro füllen die Schülerinnen und Schüler des EBZ ihre gesamte Spendensumme auf fast </p>
<p><strong>20.000 Euro</strong> &#8211; ein beeindruckender Geldbetrag! </p>
<p>Schon seit dem Jahre 2005 engagieren sich mehrere Schülergenerationen mit zahlreichen Spendenaktionen wie dem Verkauf von Essen und Trinken, mit Einnahmen aus Startgeldern zu Tennis- und Fußballturnieren oder dem Verkauf von T-Shirts Geld für Projekte der DESWOS. <br />
<br />
Die Auswahl der Projekte war immer wohl überlegt: Wichtig war den Schülerinnen und Schülern, Kinder und Jugendliche in Asien und Lateinamerika zu unterstützen. Die jüngsten Spenden fließen in den Bau eines Schulgebäudes in Mettu Marudur in Tamil Nadu / Indien, das als Schutzbau gleichzeitig als Zuflucht vor Überschwemmungen dient,&#160;die alle Dorfbewohner fast jährlich heimsuchen.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>22.04.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2010/04/443.php</guid>
</item>
<item>
<title>25.02.2010 | Jungenunterkünfte Kiwere, Tansania</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/418.php</link>
<description><![CDATA[In Tansania fehlt es an weiterführenden Schulen. Trotz spürbarer Bemühungen der Regierung sind die öffentlichen Kassen besonders für die ländliche Bildungsstruktur nahezu leer. Damit wollten sich die Bewohner aus sechs Dörfern um Kiwere, 28 km von der Distrikthauptstadt Iringa entfernt, nicht abfinden. Vor vier Jahren haben sie es aus eigener Kraft geschafft, selbst eine Sekundarschule zu bauen. <p>Ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler kommt jedoch aus sehr entlegenen Dörfern. Der Schulweg für sie ist weit, oft gefährlich und mit einer Strecke von bis zu zwanzig Kilometern hin und zurück nicht zumutbar. Für Schüler vom Land ist es deshalb normal, die Unterrichtszeit von Montag bis Freitag in einfachen Schulunterkünften zu verbringen und freitags nach der Schule zu ihren Familien zurückzukehren. Solche Unterkünfte fehlten bislang in Kiwere. Schüler aus entlegenen Dörfern blieben deshalb vom Unterricht ausgeschlossen. </p>
<p>Die DESWOS hat hier geholfen: Für die Mädchen wurde bereits ein Wohnheim erfolgreich errichtet. Ende 2008 sind 112 Schülerinnen eingezogen. Für uns ist ganz klar: Jetzt sind die Jungen dran.</p>
<p>Die DESWOS fördert aktuell:</p>
<ul>
<li><div>den Bau eines Schlaftraktes mit Schlafmöglichkeiten für 112 Jungen,</div>
</li>
<li><div>mit Toiletten, Wasch- und Duschmöglichkeiten</div>
</li>
</ul>
<p>Wie bei dem Wohnheim für die Mädchen arbeiten auch hier Eltern, Lehrer und Bauleiter Hand in Hand. Gebrannte Ziegel, Steine und Sand waren beim offiziellen Baubeginn im Oktober 2009 schon in ausreichender Menge vorhanden.</p>
<p><em>Bitte ermöglichen Sie auch Schülern aus entlegenen Dörfern die Teilnahme am Schulunterricht. Mit Ihrer Spende sorgen Sie für faire Chancen von Jungen und Mädchen, in Stadtnähe und in Dörfern.</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>25.02.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/418.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.02.2010 | Barrierefreies Wohnen im Idukki District</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/432.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Für Menschen mit körperlichen Behinderungen bedeutet der Alltag eine Vielzahl an Beschwernissen, die erst nachvollziehbar werden, wenn man einmal Behinderte begleitet hat. In vielen Ländern gibt es auch immer noch eine gesellschaftliche Ausgrenzung. Nicht durch bösen Willen, sondern durch mangelndes Bewusstsein und durch Unwissenheit über die Lebenssituation Behinderter und ihrer Familien. Die Lobby Behinderter ist in Entwicklungsländern besonders schwach. <br />
</strong><br />
Pater Paul Parakattel ist der Direktor der indischen Partnerorganisation Santhigiri Rehabilitation Institute (SRI). Sein Karmeliter-Ordern setzt sich in Indien besonders für die Rechte und die Wohlfahrt Behinderter ein. Gemeinsam mit der DESWOS verfolgt er das Ziel, Menschen mit Behinderungen ein möglichst unabhängiges und eigenständiges Leben ermöglichen. <p>Im Idukki Distrikt, im indischen Bundesstaat Kerala, hat das Santhigiri Rehabilitation Institute 175 Familien ausgewählt, die ein körperlich oder geistig behindertes Mitglied versorgen. Die meisten Familien leben in zerfallenden Hütten, in beengten kleinen Häusern oder in unfertigen Rohbauten. Vielfach ohne eine gut zugängliche Wasserversorgung oder Sanitäranlagen, obwohl in der Familie penible Hygiene und einfache Pflege wichtig sind.</p>
<p>Allen gemeinsam ist, dass sich die Menschen mit Behinderungen in ihren Unterkünften nicht so bewegen können, wie es für ihre Beeinträchtigung erforderlich wäre. Die Hauseingänge liegen zu hoch und haben unnötige Schwellen, innen und außen fehlen Haltegriffe und Geländer. Rollstuhlfahrern fehlt es an Rampen und breiten Türen, die Beweglichkeit erlauben.</p>
<p>Jeder Weg in das unwegsame Gelände zum abgelegenen Brunnen oder zur Toilette ist eine Qual. Viele müssen sich gar von Familienangehörigen tragen lassen &#8211; ein demütigender Vorgang unter den Augen der Nachbarn.</p>
<p>Nach einer ersten Pilotphase erweitern wir das Projekt mit folgenden Maßnahmen:</p>
<ul>
<li><div>Ausbau, Umbau oder Neubau der Unterkünfte, je nach baulicher Dringlichkeit,</div>
</li>
<li><div>vorhandene Häuser werden um zweckmäßige Räume (10-15 m²) erweitert,</div>
</li>
<li><div>Ausstattung mit Handläufen und Rampen für Rollstühle, </div>
</li>
<li><div>Bau behindertengerechter Waschräume und Toiletten innerhalb der Häuser,</div>
</li>
<li><div>Aufbau und Einrichtung einer Werkstatt für Rehabilitationsmaterialien, </div>
</li>
<li><div>für Behinderte geeignete Einkommen schaffende Maßnahmen für 75 Familien mit geringen Einkommen, z.B. Computerdienstleistungen, Papierverarbeitung, Lebensmittelverarbeitung, Spielzeugproduktion, Textilveredelung, Ziegenzucht und Hühnerhaltung)</div>
</li>
</ul>
<p><em>Bitte spenden Sie! Sie verhelfen mit Ihrer Spende einem Behinderten zu einem Stück neuer Selbständigkeit und Würde. Ihre Spende ermöglicht es, dass Behinderte viel eigenständiger am Alltag in der Familie und in den kleinen Siedlungen teilnehmen können.</em> </p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.02.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/432.php</guid>
</item>
<item>
<title>07.02.2010 | Sauberes Trinkwasser für Schüler in Ponnimandurai </title>
<link>/projekte/inhalte/asien/430.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Kakao statt Cola, gesunder Snack statt Fastfood &#8211; Eltern und Lehrer zerbrechen sich hierzulande den Kopf, wie man den Schülern gesunde Kost nahe bringen kann. In indischen Schulen sind die Bedürfnisse elementarer. Dort gibt es für die Kinder oft nicht einmal genießbares Trinkwasser. Hier sind die Fragen: Wie schützen wir unsere Kinder vor schweren Darmkrankheiten? Wie funktioniert eine Trinkwasseraufbereitung? Wie ändern wir das Hygieneverhalten und fördern die persönliche Hygiene? Wie nutzen wir das knappe Gut sauberen Wassers im Alltag?</strong>&#160;&#160;&#160; <p>Im Dorf Ponnimandurai, im indischen Tamil Nadu ist Dreiviertel der Dorfbevölkerung krank. Besonders die Kinder leiden stark an Darm- und Hautkrankheiten. Schuld daran sind umliegende Gerbereien, die gegen Umweltauflagen verstoßen. Ihre mit Giftstoffen belasteten Abwässer gelangen über offene Gräben direkt ins Grundwasser. Dadurch wird auch das Trinkwasser hoch belastet. Durch Unkenntnis und alte Gewohnheiten nutzen die Bewohner das verseuchte Wasser dennoch. Sie trinken es, waschen sich damit erleiden eine schleichende Vergiftung. Verfahren zur Filterung sind Ihnen unbekannt und auch zu teuer. </p>
<p>In Ponnimandurai leben überwiegend Angehörige der Dalits, der &#8222;Unberührbaren&#8220;, die vom offiziellen Kastenwesen der indischen Gesellschaft ausgeschlossen sind. Deshalb gehörte es bislang auch nicht zu den dringendsten Anliegen der Behörden, den Dalits in Ponnimandurai zu helfen. Auch mit den Gerbereien wollen sie sich nicht anlegen, denn die sind wiederum auch die Arbeitgeber.</p>
<p>Gemeinsam mit ihrer indischen Partnerorganisation Dindigul Multipurpose Social Service Society sorgt die DESWOS in Ponnimandurai für sauberes Trinkwasser und für ein Umdenken. Umweltschutz, Hygiene und Gewässerschutz sollen einen neuen Stellenwert bekommen. Unterstützt und getragen wird die Initiative von Lehrern, Eltern und Kindern gemeinsam. </p>
<p>Aktuell laufen folgende Maßnahmen:</p>
<ul>
<li><div>In der Middle School in Ponnimandurai wird die Anlage zur Trinkwasseraufbereitung im umgekehrten Osmoseverfahren (Reverse Osmosis Plant) errichtet. Selbstverständlich sollen nicht nur die Schüler, sondern auch die Dorfbewohner Zugang zum aufbereiteten Trinkwasser haben.<br />
</div>
</li>
<li><div>Die Schulkinder lernen grundlegende Regeln zur Hygiene. Dazu gehören einfache Dinge wie Körperhygiene, Toilettenbenutzung, Händewaschen &#8211; in ländlichen Haushalten ist das immer noch keine Selbstverständlichkeit.<br />
</div>
</li>
<li><div>Über spielerische Vermittlungsformen und Kampagnen wird die Aufklärung an die Schüler und über die Schüler in die Dörfer getragen. <br />
</div>
</li>
<li><div>Für die Wartung und den Betrieb der Wasseraufbereitungsanlage werden die Lehrer ausgebildet.</div>
</li>
</ul>
<p><em>Vielen Dank an alle&#160;Spenderinnen und Spender!<br />
Bitte unterstützen Sie weitere Projekte der DESWOS. Wir brauchen Ihre Hilfe.</em>&#160;</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>07.02.2010</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/430.php</guid>
</item>
<item>
<title>18.12.2009 | Neue Lehmhäuser für Ureinwohner der Nilgiris-Berge</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/292.php</link>
<description><![CDATA[Jedes Jahr verlieren Millionen Menschen in den asiatischen Monsunregionen ihr Obdach. Hilfe beim Wiederaufbau ist dringend nötig. Sinnvoll ist es auch, den Bau einfacher Häuser so zu verbessern, dass sie den Monsunregen trotzen. Wir helfen&#160;162&#160;Familien vom Stamm der Paniyas, in Selbsthilfe stabilere&#160;Häuser zu bauen. <p>Besonders betroffen sind immer die ärmsten Familien, denn sie wohnen in einfachen Hütten, oft in den für eine Besiedlung kaum geeigneten Gebieten. In den meisten Ländern sind staatliche Hilfen zum Wiederaufbau nicht verfügbar. Hütten und Häuser zerstört, Vorräte vernichtet &#8211; so sind die Familien nach der Katastrophe auf sich allein gestellt.</p>
<p>Viele Arme haben handwerkliche Fertigkeiten, können Ziegel formen oder Wände mauern. Ein bisschen Hilfe &#8211; technisch mit einer Blockpresse und durch eine kleine Schulung - um solide Fundamente und Mauern zu bauen, würde ihre Selbsthilfe sehr viel effektiver machen.</p>
<p>Solche Häuser sind einfach konstruiert, der Lehmbau ist ökologisch und von den Paniyas akzeptiert. &#8222;Rings um das Haus planen wir breite Bruchsteinfundamente, die auch als Sitzgelegenheit bei der Hausarbeit und für den nachbarlichen Schwatz genutzt werden&#8220;, erläutert der Leiter unserer indischen Partnerorganisation CTRD (Center for Tribal and Rural Development). &#8222;Denn die Paniyas halten sehr auf Kommunikation und gute Nachbarschaft.&#8220; </p>
<p>Das CTRD hilft den Paniyas seit 20 Jahren, ihre Rechte durchzusetzen. Sie bietet dabei Vorschulunterricht für Kinder ebenso an wie Abendschule für Erwachsene. Regelmäßige Gesundheitsbetreuung gehört dazu wie auch die Beratung beim Anbau von Tee und Pfeffer. Wir stärken die lokale Wirtschaft der kleinen Dörfer, um insgesamt die Lebensqualität zu verbessern. Hühnerzucht, Ziegenzucht, Milchviehhaltung und organische Land- und Gartenwirtschaft stehen auf demProgramm. </p>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit 
Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>18.12.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/292.php</guid>
</item>
<item>
<title>18.12.2009 | Landfrauen aus Tejutepeque bauen Häuser in Selbsthilfe</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/414.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Die Landfrauen im bergigen Norden El Salvadors leben mit ihren Familien in baufälligen Hütten aus dünnen Lehmwänden, meist ohne Toiletten, ohne Strom und fließendes Wasser in großer Armut. Sicher zu wohnen, ist ihnen das dringendste Anliegen, denn im Jahr 2001 zerstörten schwere Erdbeben die meisten Hütten. </strong><p>Die Landfrauen sind zumeist Alleinversorgerinnen, da ihre Männer in den Städten nach Arbeit suchen. Sie gründeten die Frauengenossenschaft ACAMS mit dem Ziel, Frauen zu fördern und damit das Leben der ganzen Familie zu verbessern. &#8222;Viele von uns haben jetzt erst lesen und schreiben gelernt&#8220;, erklärt Maria, Mitglied von ACAMS. </p>
<p>Sie liehen sich gemeinsam Geld von einer Bank, investierten in Obst- und Gemüseanbau und in Kleingewerbe. Daraus entstand eine mit der Zeit stärker werdende Spargemeinschaft, die heute Kredite an Frauen vergibt, ihnen zeigt, wie man das Geld sinnvoll einsetzt, und ständig mit Rat und Tat zur Seite steht. &#8222;Der Erfolg kommt der ganzen Familie zugute&#8220;, fügt Maria stolz hinzu.</p>
<p>Mit der DESWOS begannen die Landfrauen bereits vor ein paar Jahren den Hausbau in Selbsthilfe. Umsichtig holten sie sich das Knowhow von unserer nicaraguanischen, erfahrenen Partnerorganisation. Sie berät und unterstützt die salvadorianischen Frauen, bildet Handwerker aus und überwacht die technische Seite des Bauens. </p>
<p>Nach einer sehr erfolgreichen ersten Pilotphase werden im aktuellen Projekt folgende Bauarbeiten und Maßnahmen durchgeführt:</p>
<ul>
<li><div>40 ländliche erdbebenresistente 30 m² -Wohnhäuser in ökologischer Lehmbauweise </div>
</li>
<li><div>20 Häuser mit ebenfalls 30 m² aus dünnen vorgefertigten Beton Elementen im engeren kleinstädtischen Kontext mit sehr kurzer Bauzeit </div>
</li>
<li><div>55 geschützte Waschhäuschen </div>
</li>
<li><div>45 hygienische Latrinen bzw. Trockentoiletten</div>
</li>
<li><div>Einbau von 45 feststehenden Kochherden mit Rauchabzug</div>
</li>
<li><div>Herstellung von Frischwasserkrügen, um Trinkwasser genießbar lagern zu können</div>
</li>
<li><div>Ausbildung von 40 Frauen zum Anbau und zur Vermarktung von Gemüse</div>
</li>
</ul>
<p><em>Bitte unterstützen Sie die Landfrau Maria und ihre Mitstreiterinnen bei ihrem Selbsthilfeprojekt! Vielen Dank.</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>18.12.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/414.php</guid>
</item>
<item>
<title>17.12.2009 | Junge Banyoros lernen altes Handwerk</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/416.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Dass Kinder und Jugendliche ihre Schulausbildung abbrechen müssen, weil ihre Eltern zu arm sind, um die Schulgebühren zu zahlen, ist in ganz Afrika ein großes Problem. So geht es hunderten Jugendlichen der Kirchengemeinden Lubaya und Gayaza im Kibaale Distrikt in Uganda. Die Schulabbrecher versuchen dann, durch Tagelöhnerjobs zum Familieneinkommen beizutragen.</strong> <p>Die Jugendlichen unseres Projektes gehören zum Stamm der Banyoro, der einst berühmt war für sein handwerkliches Talent der Eisen- und Holzverarbeitung. Heute überleben die Menschen nur als Selbstversorger, als einfache Bauern, die mit ihren Ernteerträgen und einem Einkommen von weniger als 170 &#8364; im Jahr (!) auskommen müssen. </p>
<p>Hoffnung sehen die Menschen in einer besseren handwerklichen Ausbildung der Jugendlichen. Es geht darum, die traditionellen Talente wieder aufleben zu lassen. Durch eine qualifizierte Ausbildung wird den jungen Menschen ein zweites Standbein neben der Landwirtschaft geschaffen. Zukünftig sollen die Jungen einen Anreiz haben, in ihren Dörfern zu bleiben und nicht in die Städte abzuwandern. Gute Erfahrungen hat die Partnerorganisation der DESWOS, das KVDP Kyabasaija Village Development Programme, schon mit der Ausbildung zu Maurern und zu Näherinnen erzielt. Was aber fehlt, sind ein geeignete Werkstätten und Unterrichtsräume zur Ausbildung.</p>
<p>Die DESWOS und ihre Partnerorganisation fördern:</p>
<ul>
<li><div>den Bau von zwei Werkstatt- und Unterrichtsräumen von je 177 m² </div>
</li>
<li><div>die Einrichtung einer Bücherei</div>
</li>
<li><div>die Ausstattung mit Lehrmaterial</div>
</li>
</ul>
<p>Der Lehrplan sieht Ausbildungsgänge zum Maurer, Schreiner, Mechaniker und Schneider vor. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und endet mit einer offiziell anerkannten Prüfung.</p>
<p><em>Bitte unterstützen Sie diese jungen Menschen und lassen Sie durch Ihre Spende das alte Handwerk der Banyoros zu neuem Leben erwecken! <br />
</em><em>Vielen Dank.</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>17.12.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/416.php</guid>
</item>
<item>
<title>08.12.2009 | DESWOS-Mitgliederversammlung 2009 </title>
<link>/aktionen/inhalte/2009/12/405.php</link>
<description><![CDATA[<u>Schirmherr Ulrich Wickert zu Gast</u><br />
Für sein beispielhaftes Engagement wurde der langjährige Schirmherr der DESWOS und frühere Moderator der ARD-Tagesthemen, <strong>Ulrich Wickert</strong>, im Rahmen des GdW-Verbandstages 2009 am 5. November 2009 in Berlin von GdW-Präsident Lutz Freitag und Generalsekretär Georg Potschka mit der DESWOS-Ehrennadel ausgezeichnet. <p>&#8222;Ein menschenwürdiges Zuhause, das ist mehr als die eigenen vier Wände. Es ist Geborgenheit, Nachbarschaft, Identität. Etwas, das man aufbaut und sich erhält. Etwas, das Frieden stiftet. Die DESWOS zeigt, wie man so etwas auf die Beine stellt&#8220;, erläuterte Ulrich Wickert sein Engagement. Den versammelten Vertretern der Wohnungswirtschaft legte er eindringlich nahe, die Anstrengungen noch zu erhöhen. </p>
<p><u>Großspender gewürdigt<br />
</u>Auf dem diesjährigen Verbandstag des GdW Bundesverband deut­scher Wohnungs- und Immobilienunternehmen wurden fünf Unternehmen gewürdigt, die der DESWOS im Jahr 2009 größere Spenden geleistet haben. <br />
Für den Aufbau einer Solarküche im Mädchengymnasium Jamhuriat in Kabul, Afghanistan en­gagiert sich der Energiedienstleister <strong>ista Deutschland</strong> mit <br />
15.000 Euro. </p>
<p>Dringende Hilfe hat die <strong>Kabel Deutschland GmbH &amp; Co.KG</strong> mit ihrer Spende von 12.500 Euro für die Opfer der Überflutungen&#160;in Andhra Pradesh in Indien geleistet. Am 7. Oktober 2009 wurden auch Projektdörfer der DESWOS überflutet. Hunderte Familien wurden dabei obdachlos. </p>
<p>Für das dem Jubiläum gewidmete Selbsthilfeprojekt in den Nilgiris-Bergen, bei dem zunächst 40 Häuser errichtet werden, spendete die <strong>Aareon AG</strong> zu ihrem jährlichen Kongress in Garmisch Partenkirchen bereits zum vierten Mal 10.000 Euro. Die <strong>Techem GmbH</strong> unterstützt das indische Projekt ebenfalls mit einem Betrag von 10.000 Euro.&#160;</p>
<p>Die <strong>Dr. Klein &amp; Co. und Hypoport</strong> fördern das Hausbauprojekt für allein erziehende Mütter in Arusha/Tansania mit einem Betrag von 10.000 Euro.&#160;&#160;</p>
<p><u>Indischer Ehrengast stellt DESWOS-Projekt vor</u><br />
Der Ehrengast der diesjährigen Mitgliederversammlung der DESWOS,&#160;<strong>Fr. Paul Parakattel</strong> vom Santhigiri Rehabilitation Institute in Kerala, Indien stellte in seinem Vortrag seine Sicht einer Welt ohne Hindernisse dar und plädierte für ein barrierefreies Bauen, das zuallererst aber die Barrieren in Umgang mit Behinderten beseitigen müsse. Er erläuterte verschiedene bautechnische Lösungen, die die DESWOS in ihrem Projekt in Indien für Menschen mit Behinderungen umgesetzt hat. </p>
<p>Fr. Paul würdigte das Engagement der DESWOS-Spender und dankte ihnen im Namen der Familien des Projektes. Er ermunterte Alle zu weiterer Anstrengung: &#8222;Den Armen Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu erweisen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern, ihnen die Sicherheit eines menschenwürdigen Wohnens und Lebens zu geben, ist unser aller Einsatz wert.&#8220;</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>08.12.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2009/12/405.php</guid>
</item>
<item>
<title>07.12.2009 | Benefizkonzert: Zuhause in der Welt</title>
<link>/aktionen/inhalte/2009/12/402.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Tunakuja Kuimba</strong> ist Swahili und heißt auf Deutsch &#8222;Wir kommen, um euch schöne Lieder zu singen&#8220;. Mit diesem Lied zogen die 45 Sängerinnen und Sänger des Deutsche Welle Chors im Oktober 2009 in den Großen Saal des Bürgerhauses Stollwerck in Köln ein. Die DESWOS hatte hier zu einem Benefizkonzert geladen, um ihr eigenes 40-jähriges Jubiläum in einem feierlichen und angemessenen Rahmen zu begehen. <p>Mit ihren traditionellen Gewändern, die die Mitglieder des Deutsche Welle Chors aus zwanzig verschiedenen Ländern mitgebracht hatten, konnte es keine besseren Botschafter internationaler Zusammenarbeit für diesen Anlass geben. </p>
<p>&#8222;Wir wollen uns damit bei unseren treuen Mitgliedern und Förderern bedanken&#8220;, erklärte Generalsekretär Georg Potschka in seiner Eröffnungsrede und erinnerte an die Gründungszeit vor 40 Jahren. &#8222;Jetzt wie damals ist unsere Hilfe wichtig.&#8220; </p>
<p>Die DESWOS hat ihr Jubiläum einem Projekt in Indien gewidmet: 40 Jahre DESWOS - 40 neue Häuser für Ureinwohner der Nilgiris-Berge. Hier ermöglicht die DESWOS die Förderung der Selbsthilfe und die Bewahrung einer eigenständigen Kultur der sehr armen Familien des Paniya-Stammes, den Ureinwohnern der Nilgiris-Berge in Indien.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; </p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>07.12.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2009/12/402.php</guid>
</item>
<item>
<title>03.12.2009 | Anfiteatro“ für La Cuculmeca, Nicaragua</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/400.php</link>
<description><![CDATA[La Cuculmeca ist ein Bildungszentrum, das die DESWOS über einen Zeitraum von 10 Jahren schrittweise errichtet hat. Die Schüler sind Erwachsene aus Jinotega, im Norden Nicaraguas. Es sind überwiegend Kleinbauern indianischen Ursprungs, die sich und ihre Familien mit Einkünften aus der Landwirtschaft über Wasser halten. Aber die Felder sind zu klein und kaum ergiebig. Die Lebenssituation ist sehr schwierig, es fehlt an Schulen und gesundheitlicher Versorgung, es fehlt an Ausbildung für junge Menschen und an bezahlter Arbeit. <p>Im Bildungszentrum finden die Menschen Unterstützung, lernen lesen und schreiben, bekommen Tipps für bessere Anbaumethoden und lernen Nützliches über ihre Rechte. </p>
<p>Um das Zentrum fertig zu stellen, soll der Innenhof ausgebaut werden, der durch die Anordnung der Gebäude an die Miniaturausgabe eines Amphitheaters erinnert.</p>
<p>Nötige Maßnahmen:</p>
<ul>
<li><div>Bau treppenförmiger Stufen als Sitzbänke</div>
</li>
<li><div>Installation einer Drainage</div>
</li>
<li><div>Bau eines Lagerraums</div>
</li>
</ul>
<p>Das &#8222;Anfiteatro&#8220; ist wichtig für das Zentrum, denn es bietet vielfältige Möglichkeiten, kann kulturell genutzt werden und dient der Bürgerbeteiligung.</p>
<p>Bitte unterstützen Sie das Projekt, damit wir den erwachsenen &#8222;Schülerinnen und Schülern&#8220; in Jinotega eine gutes Bildungszentrum übergeben können.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>03.12.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/400.php</guid>
</item>
<item>
<title>20.11.2009 | Aktiver Umweltschutz: Altkleider-Container als Kunstwerk?</title>
<link>/aktionen/inhalte/2009/11/395.php</link>
<description><![CDATA[Weltenschaukel, Kuchenbuffet, Container-Graffiti-Aktion und Kölsche Musik &#8211; das Rahmenprogramm des diesjährigen Straßenfestes, zu dem DIE EHRENFELDER eG und das Pusteblume-Zentrum e.V. auch die DESWOS wieder einluden, war sehr vielfältig. <p>Aber wie passt die Container-Graffiti-Aktion dazu? <br />

Für ihre Aktion brachte die DESWOS zwei fabrikneue Altkleider-Container mit, wie sie inzwischen bei zahlreichen Wohnungsunternehmen überall im Bundesgebiet verteilt aufgestellt sind. Zwei Graffiti-Teams aus Köln gestalteten die schmucklosen Container mit ihren Spraydosen im Laufe des Tages zu wahren Kunststücken. </p>
<p><img width="350" height="403" border="1" src="/_images/aktionen/GraffitiMittwochsMalerWeb.jpg" alt="" /><br />
<br />
Mit dieser Aktion machte die DESWOS auf die sinnvolle Verwertung von Altkleidern aufmerksam. &#8222;In Deutschland landen pro Jahr zwei Millionen Tonnen Altkleider im Müll, die in der Rohstoffgewinnung wieder verwertet werden können&#8220;, erklärt Georg Potschka, Vorstandsvorsitzender der EHRENFELDER und Generalsekretär der DESWOS. Altkleider-Container aufzustellen, hilft der DESWOS sogar, denn mit jedem Container, der auf privaten Stellplätzen von Wohnungsunternehmen steht, erhält die DESWOS eine Gebühr, die in die Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika fließt. </p>
<p>Am Abend sah man den zwei originell gestalteten Graffiti-Kunstwerken wirklich nicht an, dass es sich um einfache Blech-Container handelt. Bei ihrem Anblick entbrannte schnell das Gerangel um die zukünftigen Stellplätze im Wohnungsbestand der EHRENFELDER.</p>
<p>Wollen auch Sie aktiv Umweltschutz betreiben?&#160;Dann lesen Sie bitte <a target="_self" href="/aktionen/inhalte/2008/08/243.php">hier</a>.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>20.11.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2009/11/395.php</guid>
</item>
<item>
<title>16.09.2009 | Dachziegelproduktion in den Anden </title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/383.php</link>
<description><![CDATA[In der Kleinstadt Chambo leben rund 700 Menschen von der traditionellen Backsteinproduktion. Die lokalen Lehmvorräte gehen jedoch langsam zur Neige und neue Umweltschutzgesetze schreiben eine geringere Luftbelastung vor, die mit dem Ziegelbrand verbunden ist. Dies macht eine Diversifizierung der Produktion sinnvoll, um mit neuen Absatzmärkten ein weiteres Abrutschen der Produzentenfamilien in die Armut aufzuhalten. <p>Zusammen mit einer Vereinigung von Backsteinproduzenten baut die DESWOS eine kleintechnologische Pilotanlage zur Produktion von Mikrobetondachziegeln auf. </p>
<p>Mit dem Projekt verfolgt die DESWOS drei Ziele: </p>
<ol type="1">
<li>Die Partnerorganisation schafft eine zusätzliche Einkommensquelle für die Familien der Region.<br />
</li>
<li>Die Mikrobetondachziegel sind eine kostengünstige Alternative zu dem meist verwendeten Wellblech, das dem rauen Klima der Anden wenig entgegensetzt. Die Ziegel verbessern die Schutzfunktion der Hausdächer<br />
</li>
<li>Die erfahrenen Mitarbeiter des Partners bilden in der neuen Anlage Menschen zu Dachziegel-Produzenten aus, so werden ihre beruflichen Qualifikationen erweitert. &#160;</li>
</ol>
<p>Erlöse aus dem Pilotprojekt refinanzieren die Kosten der maschinellen Ausstattung und ermöglichen eine weitere Anlage mit Arbeitsplätzen. </p>
<p>Sichere und Schutz spendende Dächer sind in dem rauen Klima der Anden ebenso wichtig wie die Aussicht auf eine sichere Arbeit. Unterstützen Sie bitte mit uns die Familien auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft. Vielen Dank!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>16.09.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/383.php</guid>
</item>
<item>
<title>15.09.2009 | Der Dürre trotzen: Sauberes Trinkwasser für Markapur </title>
<link>/projekte/inhalte/asien/385.php</link>
<description><![CDATA[Weil der Monsunregen ausblieb, herrscht in vielen Gemeinden der südindischen Region Markapur in Andhra Pradesh akuter Wassermangel. Herkömmliche Hand- und Motorpumpen reichen nicht mehr aus, um die Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Mit Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung kann auch schlechtes Wasser zu Trinkwasser werden. <p>Der Grundwasserspiegel sinkt immer weiter ab und die wenigen Oberflächengewässer sind von schlechter Qualität. Es ist stark von Düngemittel und Pestiziden belastet und besonders Kinder infizieren sich über das unbehandelte Wasser schnell mit Krankheiten, die für sie tödlich sind: Amöbenruhr, Typhus, Wurmkrankheiten oder permanenter Durchfall. </p>
<p>Die DESWOS und ihre Partnerorganisation ASSIST haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Gesundheitssituation der Menschen in Markapur zu verbessern und den Menschen sauberes Wasser zugänglich zu machen.</p>
<p><u>Was war dafür notwendig?</u><br />
Die bereits bestehenden Brunnen wurden vertieft und&#160;Neubohrungen vorgenommen. Der Partner installierte Filteranlagen nach dem umgekehrten Osmoseverfahren. Ergänzend dazu wurden die Menschen über die Krankheiten aufgeklärt, die sich über Grundwasser, offene Brunnen und Oberflächenwasser verbreiten können.</p>
<p>Gleichzeitig hat der Partner den Dorfbewohnern Anregungen geben, wie sie in Dürrezeiten sparsam und sinnvoll mit dem Wasser umgehen und ihren Verbrauch kontrollieren können. Einige Dorfbewohner wurdeb speziell für den Betrieb und die Wartung der Anlagen ausgebildet. </p>
<p>Für den Erhalt der Anlagen sind die Dorfbewohner heute allein verantwortlich. Deshalb zahlen sie für ihr Trinkwasser einen für jeden erschwinglichen, kleinen Betrag. Von dem Geld werden später Wartung und Ersatzteile für die Anlagen bezahlt.</p>
<p><em>Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!&#160;Bitte fördern Sie weitere Projekte mit Ihrer Spende. Wir brauchen Ihre&#160;Unterstützung!</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>15.09.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/385.php</guid>
</item>
<item>
<title>14.09.2009 | Ziegenzucht für eine bessere Versorgung von AIDS-Kranken</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/381.php</link>
<description><![CDATA[In der Provinz Nyanza leben 60 Prozent der Bevölkerung von weniger als einem Dollar pro Tag. Schätzungsweise 40 Prozent der Bevölkerung sind mit HIV infiziert. Durch mangelnde Aufklärung verbreitet sich die Krankheit rasend schnell. Die Versorgung der AIDS-Patienten in den Familien ist dringend verbesserungsbedürftig. <p>Zusammen mit der Jugendorganisation in Kenia &#8222;Homa Bay Equator Initiatives&#8220; unterstützt die DESWOS die Familien bei der Versorgung der Kranken. Den Familien werden Ziegen für eine eigene Ziegenzucht zur Verfügung gestellt. Die frische Milch stärkt das Immunsystem der AIDS-Kranken. Der Milchüberschuss kann auf dem Markt verkauft werden und dient als zusätzliches Einkommen für die Familien.</p>
<p>Wichtig für die Entscheidung zu dieser Hilfe war, dass sich das Projekt nach kurzer Zeit selbst tragen und ausweiten kann, damit noch mehr Familien in der kenianischen Provinz von Ihrer Spende profitieren können. Die Familien zahlen einen Teil des Geldes aus dem Milchverkauf in einen Fonds ein. Mit diesem Geld werden weitere Ziegen gekauft. Die jeweiligen Jungtiere aus dieser Haltung werden ebenfalls an weitere Familien abgegeben. </p>
<p>Weil unser Projektpartner Homa Bay Equator Initiatives eng mit den Familien zusammenarbeitet, wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, das für die Aufklärung der sonst eher reservierten Familien gegenüber einer Beratung über HIV/AIDS sehr hilfreich ist.</p>
<p>Die Verbreitung des Aids-Virus hängt eng mit Armut und mangelnder Aufklärung zusammen. Mit Ihren Spenden haben Sie ganz praktisch geholfen, die Kranken mit frischer Ziegenmilch zu versorgen, die wirtschaftliche Situation der Familien zu stärken und auch die Bevölkerung über diese gefährliche Krankheit aufzuklären! Vielen Dank.</p>
<p>Die DESWOS braucht Ihre weitere Unterstützung für&#160;ähnliche Projekte!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>14.09.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/381.php</guid>
</item>
<item>
<title>22.07.2009 | Das Laufen hat sich gelohnt…für mein Hilfsprojekt in Indien!</title>
<link>/aktionen/inhalte/2009/07/351.php</link>
<description><![CDATA[<strong>Seine ganz persönliche Laufsaison des Jahres 2009 hat David Wilde, Assistent des Vorstandes bei der Hattinger Wohnungsgenossenschaft HWG eG, in den Dienst der Förderung des Hausbauprojektes der DESWOS in den indischen Nilgiris-Bergen gestellt. Auf der Aktionswebsite Helpedia&#160;</strong><strong>präsentierte er sich und sein Laufprogramm und warb für sein persönliches Förderprojekt bei der DESWOS. <br />
</strong><strong>Nach dem letzten Laufevent in diesem Jahr, dem Köln-Marathon am 4. Oktober 2009, freut sich Wilde selbst über &quot;sein erlaufenes&quot; Spendenergebnis:</strong> <p>&quot;So sportlich wie das Motto dieser Spendenaktion, so rekordverdächtig ist auch das Ergebnis! Hier einige Zahlen und Fakten: Beginn der Aktion und erste Spende waren am 13. Juli. Die 1.000 Euro-Marke wurde bereits erreicht am 14. August, also schon nach genau einem Monat. Das heißt, dass das Spendenziel nach nur einem Drittel der ursprünglich geplanten Zeit (3 Monate) vollständig erreicht wurde. Mit insgesamt 1.111 Euro Spenden kann ein ganzes Haus im Rahmen des Hilfsprojekts zum 40. Geburtstag der DESWOS in Indien gebaut werden. </p>
<p>Das ist allein den 15 engagierten Spendern zu verdanken, die durch ihre Unterstützung den so schnellen Erfolg meiner Aktion ermöglicht haben. Dafür tausend Dank an alle!!! </p>
<p>Auch die letzte Veranstaltung im Rahmen der Aktion, der diesjährige Köln-Marathon, &#160;ist inzwischen &#8222;gelaufen&#8220;. Aber ich habe schon viele Ideen für mögliche Folgeaktionen, denn es gibt noch unendlich viel zu tun...packen wir es gemeinsam an in 2010!!!&quot;</p>
<p>David Wilde</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>22.07.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2009/07/351.php</guid>
</item>
<item>
<title>15.05.2009 | Solarküche für Mädchengymnasium in Kabul, Afghanistan</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/375.php</link>
<description><![CDATA[Das Wirtschaftsgymnasium Jamhuriat ist die einzige weiterführende Schule in Kabul, die Mädchen in Wirtschaftsfächern unterrichtet. Die Taliban hielten die Schule jahrelang geschlossen, mit der Hilfe deutscher Diplomatie wurde sie 2002 wieder geöffnet und hat seitdem großen Zuspruch.<br />
<br />
Zurzeit gehen 1.300 Schülerinnen zum Unterricht. Etwa 700 Mädchen, die aus sehr armen Familien stammen, müssen mittags aus der Schulküche versorgt werden. Bisher wurde zum Kochen teures Gas oder Holz verwendet &#8211; leider ein zunehmendes Beschaffungsproblem im holzarmen Afghanistan.<br />
<br />
Der DESWOS und ihrem deutsch-afghanischen Projektpartner Afghan Bedmoschk Solar Center ist es wichtig, die Schülerinnen über Mittag gut zu versorgen und damit indirekt auch die Bildungsbemühungen für Mädchen in Afghanistan zu unterstützen. Gleichzeitig wollen wir aber auch Lösungen energiesparenden Kochens demonstrieren. Eine Solarküche mit Dampferzeugung ist dafür ein Beispiel.<br />
<br />
Aufbau der Solarküche &#8211; was bedeutet das technisch? <ul>
<li>Bau eines Trägergerüsts auf dem Dach</li>
<li>Bau und Installation von zehn zusammengeschalteten Parabolspiegeln</li>
<li>Installation von Dampfkochern</li>
</ul>
<p>Über die Parabolspiegel wird Wasser in einem Stahlbehälter erhitzt und als Dampf zu den Kochstellen und zu einem Heißwasserboiler mit Wärmetauscher geführt.<br />
<br />
Bildung für Mädchen ist wichtig, gerade in Ländern wie Afghanistan. Dazu gehört auch eine gesunde Ernährung. </p>
<p>Vielen Dank für Ihre Unterstützung.<br />
Bitte helfen Sie uns bei weiteren Projekten der DESWOS.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>15.05.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/375.php</guid>
</item>
<item>
<title>18.03.2009 | Gelungenes Finale: Hammonia/GAP-Benefizgolfurniere des Jahres 2009</title>
<link>/aktionen/inhalte/2009/03/338.php</link>
<description><![CDATA[Bilanzen drehen sich in der Regel um Finanzen. Diese sind in der diesjährigen Saison für die Hammonia/GAP-Benefizgolfurniere schnell erstellt: Auf drei Turnieren in Bad Saarow, Lud­wigsburg und Syke kamen in diesem Jahre insgesamt 7.800&#160;Euro für das Jubiläumsprojekt der DESWOS in den Nilgiris-Bergen in Südindien zusammen. Das ist die bislang höchste Summe, die der DESWOS nach einer Turniersaison zur Verfügung gestellt werden konnte. Aber auch ein Erfolg, der die DESWOS mit ihrem Projekt deutlich voranbringt und in Indien die Anschaffung einer zweiten Lehmblockpresse und Ausbildungen ermöglicht, die dort drin­gend benötigt werden. <p>Die DESWOS dankt dafür allen Spielern, die die Golfturniere nicht nur als Sportveranstal­tung, sondern ihre Startgelder auch als ein Stück gern gegebener Hilfe für die Aufgaben der DESWOS angesehen haben. Unser Dank gilt ebenso allen Spendern und Sponsoren, die direkt dem gemeinnützigen Zweck des Events ihre Spende zukommen ließen, wie auch je­nen, die bei den Vorabendveranstaltungen und in den Clubhäusern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gastfrei hielten. Die kollegiale und offene Atmosphäre war dem guten Gelingen der Veranstaltungen sehr förderlich. <br />
Wir hatten drei umsichtige und hilfsbereite Schirmherren, die zwar nicht immer &#8222;Wetter­schutz&#8220; vollständig und für alle Gäste garantieren konnten, die aber auf ihren Plätzen ihre Schutzbefohlenen gut einwiesen: Dr. Klaus-Peter Hillebrand in Bad Saarow, Wolfgang D. Heckeler in Ludwigsburg und Olaf Jacobsen in Syke. Diesen Ehrenamtlern und aktiven Mit­spielern sagen wir für die gelungenen Turniertage und ihre Hilfe herzlichen Dank. </p>
<p>Last but not least freuen wir uns mit dem Hammonia-Verlag, dass die Turnierserie auch durch die gesteigerten Teilnehmerzahlen ein stetig wachsender Erfolg war, bis zu einer Re­kordbeteiligung in Syke, wo mit 35 Teilnehmern der Spielbeginn bereits an zwei Löchern organisiert werden musste. <br />
Die DESWOS bedankt sich ganz herzlich für die tadellose Organisation der Turniere und fürsorgliche Betreuung der Flights auf allen Plätzen. Der Abschlussbeifall für Christoph Kahl und Thomas Chiandone war auf der Veranstaltung in Syke deshalb sehr verdient &#8211; und er galt auch dem Team des Hammonia-Verlags, das aus einer sportlichen und kommunikativen Idee eine ganze Serie guter Taten für die Projekte der DESWOS machte. </p>
<p>Ich freue mich auf das nächste Jahr mit neuen Wettbewerben, auf neue Plätze und auf neue Gesichter &#8211; und möchte dabei die mir schon vertrauten keinesfalls vermissen &#8211; wenn es wieder heißt: Einlochen für den guten Zweck. Konkreter als für ein Projekt der DESWOS kann der gute Zweck des Golfsports in der Wohnungswirtschaft nicht sein. Vielen Dank des­halb nochmals allen, die dies mit uns unterstützt haben.</p>
<p>Herzlichst </p>
<p>&#160;<img style="width: 112px; height: 44px;" height="44" alt="" src="/PotschkaFasimile.jpg" width="112" /></p>
<p>Georg Potschka </p>
<p>Generalsekretär der DESWOS</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>18.03.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2009/03/338.php</guid>
</item>
<item>
<title>01.02.2009 | Firmenjubiläum</title>
<link>/aktionen/inhalte/2008/08/219.php</link>
<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">Planen Sie&#160;Ihr Firmenjubiläum?<br />
Feiern Sie&#160;mit Herz.</span><br />
<br />
Mit der Aktion &quot;Spenden statt Geschenke&quot; unterstützen Sie das Gemeinschaftswerk der Wohnungswirtschaft!<br />
<br />
Was immer Sie auch zu Ihrem Firmenjubiläum tun werden, ob Sie eher &#8222;business as usual&quot; bevorzugen, sich im kleinen Rahmen für ein paar Stunden zusammen setzen, oder eine große Feier ausrichten - die DESWOS bittet Sie ganz herzlich, dabei auch an Menschen zu denken, die das Schicksal nicht begünstigt hat.<br />
<br />
Wir bitten Sie deshalb: <br />
Verbinden Sie&#160;Ihr Jubiläum mit einer Hilfsaktion! <br />
Der Erlös Ihrer Spendenaktion geht an ein Projekt der DESWOS Ihrer Wahl.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Warum?</span> <ul>
<li>Sie&#160;verstärken das soziale Engagement Ihres Unternehmens.</li>
<li>Mit den&#160;Spenden helfen&#160;Sie und Ihre Gäste Menschen in Not.</li>
</ul>
<p><span style="font-weight: bold;">&#160;Wir benötigen von Ihnen:</span></p>
<ul>
<li>Informationen zum&#160;Anlass, Ort, Termin für die Feier,</li>
<li>Wählen Sie Ihr DESWOS- Förderprojekt aus - eine Übersicht erhalten Sie <a href="/projekte/projekte.php">Hier</a>.</li>
<li>Nennen Sie uns eine Ansprechperson (Namen, Telefon, Fax, E-Mail).</li>
<li>Für Dankschreiben und Spendenquittungen benötigen wir eine möglichst elektronisch lesbare Adressliste Ihrer Gäste.</li>
<li>Formulieren Sie ein &quot;ansprechendes&quot; Stichwort. </li>
</ul>
<p><strong>Gerne helfen wir:</strong></p>
<ul>
<li>Einladungen und Dankschreiben zu formulieren,</li>
<li>Berichte über Ihre Aktion für die Lokalpresse zu schreiben,</li>
<li>Waschzettel mit Infos über Ihre Spendenaktion für die Presse vorzubereiten.</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;">Bitte rufen Sie uns an - wir beraten Sie gerne!</span><br />
<br />
Astrid Meinicke<br />
Tel: 0221&#160;- 579 89 37<br />
<a href="mailto:astrid.meinicke@deswos.de">astrid.meinicke@deswos.de</a><br />
<br />
Klaus Bangemann<br />
Tel: 0221&#160;- 579 89 30<br />
<a href="mailto:klaus.bangemann@deswos.de">klaus.bangemann@deswos.de</a><br /><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>01.02.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2008/08/219.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.01.2009 | Eine Schule für die Kinder und ein Schutz für Dorfbewohner</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/320.php</link>
<description><![CDATA[Fast haben sich die Familien in Mettu Marudur an überflutete Häuser und Felder gewöhnt. Jedes zweite Jahr verursachen ungewöhnlich starke und andauernde Regenfälle im Tiruchirapalli Distrikt in Tamil Nadu schwere Überschwemmungen. Trotzdem wollen die Menschen in ihrem Dorf bleiben, denn es ist ihr Land. Die DESWOS unterstützt sie bei ihren Schutzmaßnahmen.&#160;<br />
<br />
Ende 2008 mussten 400 Dalit-Familien, die als Bevölkerungsgruppe zu den so genannten &quot;Unberührbaren&quot; in Indien zählen, aus ihrem Dorf Mettu Marudur aus ihren Hütten evakuiert werden. Die Tage im Evakuierungs-Camp zählten mit zu ihren schlimmsten Erfahrungen. Trotzdem wollen die Menschen nicht wegziehen, denn sie leben schon lange dort und sind erstmals Eigentümer ihrer Baugrundstücke und kleinen Felder. <br />
Auch mit Blick in die Zukunft ist ihr größter Wunsch eine eigene Schule und eine sichere&#160;Zuflucht beim&#160;nächsten Hochwasser. <p>Gemeinsam wollen die DESWOS, ihr Partner SEVAI und die Familien schaffen:</p>
<ul>
<li>den Bau eines Gebäudes als Schule für 250 Kinder,</li>
<li>und einens Rettungsraums für Mensch und Tier bei Überflutung,</li>
<li>mit hohem Fundament auf erhöhtem Gelände,</li>
<li>mit Lager, Feldküche und Ausrüstung für den Notfall.</li>
</ul>
<p>Bitte spenden Sie für diese Familien, damit sie zukünftige Überflutungen gut überstehen. </p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.01.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/320.php</guid>
</item>
<item>
<title>22.01.2009 | Lehrerhäuser in Sampa</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/318.php</link>
<description><![CDATA[Drei Dinge braucht ein Lehrer mindestens: eine für guten Unterricht ausgestattete Schule, motivierte Schüler und eine angemessene Unterbringung für sich selbst, eigentlich selbstverständliche Dinge. Nicht aber im küstennahen Dorf Sampa in Ghana. Es gibt die Schule und Hunderte motivierte Schüler. Aber es fehlt an guten Lehrern. Der Grund ist einfach: In Sampa gibt es in den traditionellen Lehmhütten mit ihren Strohdächern und den wenigen gemauerten Häusern keine geeigneten Unterkünfte mehr, die einen Lehrer reizen würden, sich mit der eigenen Familie dort niederzulassen. Die Schule leidet folglich ständig unter Knappheit an ausgebildeten Lehrern oder fehlender Qualität. Dabei wäre es für diese Region und das ländliche Bildungsniveau so wichtig, für die Bildung der Kinder auch qualifizierte Lehrer zu haben. Es würde dazu beitragen, dass zukünftig weniger Dorfbewohner aus der Region in die Zentren abwandern und die Kinder der Dörfer berufliche Chancen erhalten. <p>Die DESWOS und ihr Projektpartner ASASE e.V. haben die Dorfbewohner&#160;wie folgt unterstützt: </p>
<ul>
<li>beim Bau von zwei Hofhausanlagen,</li>
<li>mit je drei Zweizimmerwohnungen,</li>
<li>mit Veranda, Toilette und dort üblicher Außenküche.</li>
</ul>
<p><strong>Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!<br />
Die DESWOS braucht Ihre Hilfe für ähnliche Projekte. Bitte schauen Sie sich um. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns einfach an.</strong></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>22.01.2009</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/318.php</guid>
</item>
<item>
<title>27.11.2008 | Häuser jetzt! </title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/314.php</link>
<description><![CDATA[&quot;Nie wieder Angst haben, dass unsere Hütten abbrennen. Nie wieder 40 Toiletten für 1.200 Menschen&quot;, beteuert Winni Tsotso, eine Bewohnerin aus dem Slumviertel Masiphumelele bei Kapstadt in Südafrika. Schon wieder sind Elendshütten abgebrannt, diesmal waren es 400. Das war im Oktober 2006. Seitdem ist viel passiert: Bewohner haben eine eigene Wohnungsgenossenschaft mit dem Namen Amakhaya ngoku &#8222;Häuser jetzt&#8220; gegründet. Sie wollen endlich sichere Wohnungen. <p>In Masiphumelele leben zwischen 30.000 und 40.000 Menschen in Hütten aus Wellblech, Holz und Plastik, ohne eigene Toiletten, ohne fließendes Wasser. Dort, wo die schlimmsten Zustände herrschen und die Hütten eng aneinander stehen, brannten die Hütten schon mehrfach ab. </p>
<p>Damit ist jetzt Schluss: Die 352 Mitglieder von Amakhaya ngoku wollen eine Siedlung mit menschenwürdigen Wohnungen, Waschgelegenheiten und Toiletten bauen, ein Gemeindehaus mit Kindergarten und Spielplatz. Sie wollen Ausbildungsplätze für Jugendliche und Jobs für Arbeitslose schaffen. Breite Zufahrtstraßen für Krankenwagen und die Feuerwehr muss es geben, damit in einem Notfall Menschen rechtzeitig gerettet und Sachschäden begrenzt werden können. An der Finanzierung beteiligen sich die südafrikanische Regierung und Kooperationspartner aus England, Holland, Australien und Deutschland.</p>
<p><strong>Wir von der DESWOS haben den&#160;Bau von 81 Wohnungen finanziert.<br />
</strong></p>
<p>Auch Erzbischof Desmond M. Tutu, Friedensnobelpreisträger 1984 und Fürsprecher der Armen unterstützt die Slumbewohner von Masiphumelele.</p>
<p>&quot;Ich bitte Sie inständig, das Amakhaya ngoku &#8211; das Hausbauprojekt zu unterstützen, das auch andere Kommunen oder auch Gemeinden inspirieren könnte!&#8220;&quot;<br />
</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>27.11.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/314.php</guid>
</item>
<item>
<title>20.10.2008 | Benefizaktion - Veedels-Cup 2009</title>
<link>/aktionen/inhalte/2008/10/298.php</link>
<description><![CDATA[Mit über 650 Kindern war es bisher das größte Fußballturnier, das die Initiative der 25 Kölner Wohnungsbaugenossenschaften aus Köln und Umgebung am 22. und 23. August 2009 veranstaltet hat. Wieder unter dem Motto Mitfeiern! Mitfiebern! Mitgewinnen kämpften insgesamt 53 Kinder-Mannschaften aus Köln und dem Umland um die begehrten Preise. <p>&#8222;Beim Veedels-Cup stehen Spiel und Spaß für unsere Mieterschaft im Vordergrund&#8220;, erläutert Joseph Bündgens, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaften Grundstein eG und Sprecher der Initiative. &#8222;Der Veedels-Cup unterstreicht aber natürlich auch unser genossenschaftliches Anliegen, auch den Nachwuchs zu fördern&#8220;. </p>
<p>Dazu gehört auch, dass es jedes Jahr nur Gewinner gibt, denn alle Mannschaften haben schon für ihre Teilnahme eine Medaille bekommen. </p>
<p>Neben den sportlichen Gewinnern gab es auch wieder die &#8222;stillen&#8220; Gewinner. Denn zum Fußball-Event findet jährlich auch eine Benefizaktion statt, bei der alle Kinder gegen eine Spende der Eltern dreimal auf die NetKick-Maus schießen und Preise gewinnen können. Der Erlös von 163 Euro ging an das Jubiläumsprojekt der DESWOS in den Nilgiris-Bergen.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>20.10.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2008/10/298.php</guid>
</item>
<item>
<title>28.09.2008 | Bau von Mädchenunterkünften für Schule in Kiwere</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/58.php</link>
<description><![CDATA[Weiterführende Schulen sind in Tansania Mangelware. An Jugendliche mit 17 Jahren und älter, die zu Hause sind, weil sie keinen Ausbildungsplatz finden, ist man inzwischen gewöhnt. Aber schon 10 bis 11-jährige Kinder zu Hause zu haben, weil sie nach der Grundschule keinen Platz auf der Weiterführenden finden?<br />
Die Menschen in sechs Dörfern, etwa 28 Kilometer entfernt von der Distrikthauptstadt Iringa, im Süden Tansanias, gaben sich damit nicht zufrieden. Aus eigener Kraft haben sie es geschafft, eine Schule zu bauen, die ihnen der Staat nicht stellen konnte. Aber für zahlreiche Schüler ist der tägliche Fußweg mit bis zu 10 Kilometern zu lang und zu gefährlich - besonders für Mädchen. Aus Angst um ihre Töchter verbieten ihnen die Eltern den Schulbesuch. Eine allzu verständliche Reaktion, aber mit fatalen Folgen. Denn damit wird den Mädchen, die traditionell ohnehin schon häufig benachteiligt sind, eine der wenigen Chancen auf Schulbildung, auf einen Beruf und so auf eine bessere Zukunft verwehrt.<br />
Die Lösung liegt in Schülerunterkünften speziell für Mädchen. Gerade in ländlichen Regionen Tansanias ist das oft der einzige Weg, auch ihnen Bildung zu ermöglichen. Wochentags leben die Mädchen in der Schule. Die Wochenenden verbringen sie bei ihren Familien. <p>Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein &#8222;Brücke der Freundschaft&quot; finanziert die DESWOS</p>
<ul>
<li>den Bau eines Schlaftraktes mit Schlafmöglichkeiten für 112 Mädchen,</li>
<li>Toiletten, Wasch- und Duschgelegenheiten. </li>
</ul>
<p>Die Kosten für einfache Mahlzeiten und Personal sowie für Lehrer der Schule übernehmen die Behörden. Und auch die zwar ungelernten, aber geschickten&#160; Dorfbewohner tragen mit ihrer Arbeitskraft sowie mit Steinen und Sand bei.</p>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>28.09.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/58.php</guid>
</item>
<item>
<title>27.09.2008 | Ausbau eines Bildungszentrums "La Cuculmeca"</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/95.php</link>
<description><![CDATA[Für die Menschen im Regierungsbezirk Jinotega in Nicaragua ist das Bildungszentrum &quot;La Cuculmeca&quot; ihre Volkshochschule, ein Ort für Bildung, Stärkung der Selbstbestimmung und Bemühungen, die Armut zu überwinden. Dazu gehört auch, die Abhängigkeit von dem in dieser Region alles beherrschenden Kaffeeanbau zu verringern.&#160; Denn der Bezirk Jinotega mit 350.000 Menschen produziert ein Drittel des gesamten nicaraguanischen Kaffees. Die internationalen Preisschwankungen für Kaffee, vor allem Preisverfall, wirken sich hier immer direkt negativ aus und die sozialen Probleme der Region verschärfen sich. <p>Fast die Hälfte der Bevölkerung Nicaraguas lebt von weniger als einem Dollar täglich pro Person. In den ländlichen Gebieten sind es noch mehr. So auch im Bezirk Jinotega. In den Dörfern überleben die verarmten Familien durch den Anbau von Mais und Bohnen für den Eigenbedarf. Ihre Felder sind jedoch nur kleine Restflächen und die Böden sind oft nicht ergiebig genug. Obendrein fehlt es an Wasser. Die gesundheitliche Versorgung und öffentliche Bildungsmöglichkeiten sind unzureichend.</p>
<p>Die Mitglieder des gemeinnützigen lokalen Vereins &quot;La Cuculmeca&quot; sahen bereits Ende der 90er Jahre die Notwendigkeit, die Arbeit zur Armutsbekämpfung zu verstärken. Es fehlte ein fester Ort für die Bildungsarbeit und Qualifizierung der überwiegend bäuerlich geprägten Gemeinden, eine Art Volkshochschule. Denn Bildung ist Voraussetzung für die Bekämpfung der Armut.</p>
<p>Mehrere Jahre Vorbereitung ermöglichte 2004 den Beginn der Bauarbeiten für das Bildungszentrum. Die DESWOS war mit den Partnerschaftsvereinen aus Solingen, Ulm und den Niederlanden schon in dieser Phase an der Förderung von &#8222;La Cuculmeca&quot; beteiligt.</p>
<p>Das Bildungszentrum wuchs langsam. Bisher entstand ein kleiner Verwaltungstrakt, ein Auditorium für 120 Teilnehmer, eine Küche mit Speisesaal und Schlafunterkünfte für insgesamt 32 Personen. Das Seminargebäude mit den notwendigen acht Veranstaltungsräumen, um die zentral durchgeführten Kurse, Fortbildungsveranstaltungen und Treffen des vielfältigen Programms zu beherbergen, fehlt bislang. Die Bildungskurse zur Alphabetisierung, die Seminare zur Umwelt- und Agrarökologie und die Treffen im Bereich Bürgerbeteiligung werden behelfsmäßig abgehalten. Natürlich leidet die inhaltliche Arbeit unter den unzureichenden Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Deshalb sind die folgenden Maßnahmen geplant:</p>
<ul>
<li>der Neubau des Seminargebäudes (8 Veranstaltungsräume plus Nebenraum) für die Durchführung der Programme,</li>
<li>die Erstellung des dazugehörigen Freigeländes mit einem Vorplatz für Veranstaltungen,</li>
<li>und die Ausstattung mit einem Stromgenerator für permanente Stromversorgung.</li>
</ul>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>27.09.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/95.php</guid>
</item>
<item>
<title>09.08.2008 | DESWOS at school</title>
<link>/aktionen/inhalte/2008/08/216.php</link>
<description><![CDATA[&quot;Dritte Welt - darf man das überhaupt noch sagen? Es ist doch überall die Rede von der Einen Welt. Und was ist eigentlich Globalisierung? Irgendwie hängt das doch alles zusammen, oder?&quot; Kinder und Jugendliche haben meist nur eine vage Vorstellung von globalen wechselseitigen Verflechtungen und der Rolle der Entwicklungszusammenarbeit. <br />
Aber sie werden politisch denkende Weltbürger von morgen sein. Ihr Wissen über die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika wird auch in Deutschland immer wichtiger. Dabei wird nicht die aufbereitete Exotik ferner Urlaubsziele im Vordergrund stehen, sondern das tiefere Wissen über die Ökonomie, Ökologie, die Kultur und die Lebensbedingungen der Menschen in anderen Ländern.<br />
<br />
Entwicklungsfragen anhand konkreter Themen in Projektwochen aufgreifen und am Beispiel der Projekte der DESWOS klären - das will die&#160; Aktion <span style="font-weight: bold;">DESWOS at school</span> ab dem Sommer 2007. Aus organisatorischen Gründen müssen wir das Angebot zunächst auf Schulen im Kölner Raum begrenzen.<br />
<br />
Für diese <span style="font-weight: bold;">Aktion an Kölner Schulen</span> haben wir zur ehrenamtlichen Betreuung Gernot Klamp als pädagogische Fachkraft gewinnen können. Er bietet bei der Planung von Projektwochen, Unterrichtseinheiten und bei konzeptionellen Fragen seine Hilfe an:<br />
<ul>
<li>Auswahl und Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien</li>
<li>Mithilfe bei der Gestaltung von Projektwochen zum Thema Entwicklungszusammenarbeit;</li>
<li>Darstellung konkreter Projekte der DESWOS mit ihren Problemlagen und Lösungsansätzen;</li>
<li>Evtl. Besuch des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder Organisation von Fachvorträgen</li>
</ul>
<span style="font-weight: bold;">Zur Person</span><br style="font-weight: bold;" />
Gernot Klamp war 30 Jahre Lehrer in den Fächern Biologie und Chemie und später Leitender Gesamtschuldirektor in Köln. Er ist ehrenamtlich als Aufsichtsrat mit Fragen genossenschaftlichen Wohnens befasst und engagierte sich in der Kommunalpolitik in Köln. Für die Schulprojekte der DESWOS setzt er sich als ehrenamtlicher Berater ein.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Direkter Kontakt</span><br />
Telefon: 02236 / 62 817 oder 0221 / 57 989 37<br />
E-Mail: <a href="mailto:gernot@klamp.net">gernot@klamp.net</a> oder <a href="mailto:public@deswos.de">public@deswos.de</a><br /><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>09.08.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/aktionen/inhalte/2008/08/216.php</guid>
</item>
<item>
<title>22.07.2008 | Wasserhyazinthen - eine Plage der Natur, ein Segen für indische Frauen</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/160.php</link>
<description><![CDATA[Im Hinterland der Küste im indischen Kerala, in Flüssen und Kanälen, breitet sich die Wasserhyazinthe aus und behindert den Fischfang und die Schifffahrt. Die Wasserqualität verschlechtert sich und die unter den Blättern brütenden Mosquitos verursachen Krankheiten wie Malaria und Filariose, eine fürchterliche unheilbare Krankheit, auch als Elephantiasis bekannt.<br />
<br />
Die Hyazinthe kann nur mechanisch entfernt werden, denn Pestizide wollen die Menschen&#160; unbedingt vermeiden. Von den geernteten Wasserhyazinthen eignen sich die weichen Stängel sehr gut als Flechtmaterial für Körbe, Hüte, Matten und Wandbehänge.<br />
<br />
Hier sieht die indische Partnerorganisation KIDS Kottapuram Integrated Development Society eine Chance für die wirtschaftliche Zukunft von 50 Frauen. Sie sind körperlich oder geistig behindert und hängen dadurch völlig von ihren Familien ab.<br />
<br />
KIDS bildet die Frauen aus, die Stängel der Wasserhyazinthe zu alltäglichen Gebrauchsgegenständen zu verarbeiten. <br />
Das Arbeitsmaterial und die Ausbildungskosten trägt die DESWOS sowie die Honorarkosten für eine Produktdesignerin. <br />
10 weitere Frauen arbeiten ihnen zu und übernehmen Aufgaben, die mehr Mobilität erfordern. Die Produkte haben schon einen kleinen Markt in Europa und in den USA gefunden, wo sie den Trend einer rustikalen tropischen Innenarchitektur unterstreichen. Ganz nebenbei ersetzen die Flechtarbeiten viele Plastikgegenstände &#8211; Naturfasern statt Plastik fördert auch eine ökologische Konsumentenorientierung.<br />
<br />
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>22.07.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/160.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Schulneubau mit sieben Klassen in Vadrahalli - Karnataka</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/149.php</link>
<description><![CDATA[Der Bellary District im südindischen Karnataka ist eine Boomregion des Erzabbaus. Hier erfolgt die Eisenerzförderung im Tagebau. Durch die hohen Rohstoffpreise gibt es auch viele private illegale Minen, die mit primitiven Methoden und ausbeuterischen Löhnen die Arbeit suchenden Familien ausnutzen. Die Kinderarbeit ist weit verbreitet, da im Mengenakkord abgerechnet wird und die Eltern ihre Kinder mit in die Minen bringen. <p>Dagegen geht unsere Partnerorganisation Arunodaya Poirada mit Aufklärung vor. Den Eltern wird klar gemacht, dass Kinderarbeit die nächste Generation in die Armut führt. Arunodaya Poirada mobilisiert deshalb für den Schulbesuch. Benötigt wird jetzt eine weiterführende Schule, damit auf diesem Bildungshintergrund den Kindern und Jugendlichen eine qualifizierende Berufssausbildung möglich wird.&#160;&#160;&#160;&#160; </p>
<p>Unser geplanter Neubau einer Schule versorgt Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren. Es sind Kinder von Kleinbauern, Landarbeitern und Handwerkern aus dem Ort Vadrahalli und den umliegenden Dörfern. In ländlichen Regionen gibt es einfach zu wenig Schulen und diese sind oft nur mit dem Fahrrad oder Bus erreichbar. Viele Eltern können die Fahrtkosten zur Schule nicht bezahlen. Andere halten besonders die Mädchen aus Angst vor sexuellen Übergriffen für zu gefährdet. So bleiben sie ohne Schulabschluss zu Hause. Alle Möglichkeiten der Berufsausbildung sind deshalb verbaut.</p>
<p>Die DESWOS und ihre Partnerorganisation Arunodaya Poirada unterstützen die weiterführende Schulbildung durch:</p>
<ul>
<li>den Bau einer aufstockbaren eingeschossigen Schule mit sieben Klassenräumen,</li>
<li>den Bau von Toiletten für Mädchen und Jungen,</li>
<li>den Bau von Büros und Lagerräumen,</li>
<li>und die Ausstattung mit Schulmöbeln.</li>
</ul>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/149.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Die Fischhändler und ihre Familien organisieren sich in Annankoil</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/150.php</link>
<description><![CDATA[Der Tsunami vom Dezember 2004 hatte auch für Bewohner des Binnenlandes schwerwiegende Folgen. Viele von der Flutwelle betroffene Küstenregionen hatten monatelang ihre Fischbestände verloren. Zahlreiche Fischhändler und ihre Familien, die zuvor frischen Fisch auf Fischmärkten der Region und von Tür zu Tür verkauft und davon gelebt haben, sind ruiniert. Sie kämpfen noch heute, lange nach dem Tsunami, um ihr wirtschaftliches Überleben. <p>Als nicht direkt Betroffene des Tsunami blieben sie von allen Entschädigungszahlungen oder Hilfsprogrammen ausgeschlossen. Da gab es nur noch den Gang zu den oft skrupellosen Geldverleihern. Dies führte viele Fischhändler in eine hohe Verschuldung und in ein Leben in Armut.</p>
<p>Die DESWOS und ihr indischer Partner BLESS haben diese Fischhändler und ihre Familien gefördert, durch:</p>
<ul>
<li>den Aufbau und die Förderung einer Fischhändler-Genossenschaft,</li>
<li>den Bau und die Ausstattung eines Ausbildungs- und Gemeinschaftszentrums für die Fischhändler (mit Kühlanlagen für Frischfisch),</li>
<li>die Beschaffung von Fahrzeugen (1 Transporter, 1 Moped, 400 Lasten-Fahrräder),</li>
<li>die Einrichtung eines Kreditfonds für die Genossenschaft,</li>
<li>ein Ausbildungsprogramm für die Mitglieder und das angehende Führungspersonal.</li>
</ul>
<p>Bitte unterstützen Sie die Fischerfamilien, damit sie nach dem Tsunami wieder eine Perspektive für die Zukunft haben - bitte spenden Sie! Vielen Dank.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/150.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Maurerinnen-Ausbildung in Marathwada</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/148.php</link>
<description><![CDATA[&#160;Über Jahre hatte der indische DESWOS-Projektpartner IIRD mit ansehen müssen, wie Hunderte von Frauen aus seinen dörflichen Frauengruppen auf Baustellen als Handlangerinnen verschlissen wurden, mit Hungerlöhnen bezahlt, sexuell belästigt und ohne Chance auf Zukunft. Dann reifte die Idee, durch Ausbildung der Frauen auch qualifiziertere Arbeiten zu übernehmen. <p>Das Experiment einer Maurerinnen-Ausbildung wurde gewagt. Der Erfolg gab den Frauen recht. Inzwischen haben sie mit einer Vielzahl an Hausbauten bewiesen, dass sie sogar zuverlässiger und gründlicher arbeiten als ihre männlichen Kollegen.</p>
<p>Das Projekt hat folgende Ausbildungskomponenten:</p>
<ul>
<li>Ausbildung zur Maurerin</li>
<li>zur Elektroinstallateurin und Maschinenwicklerin</li>
<li>zur Schneiderin</li>
<li>zur Pflanzenzucht und Baumschulpflege</li>
<li>in Volkskunst und &#8211;musik</li>
<li>Einsatz mobiler &#8222;Technik-Camps&#8220; in Dörfern: Übernahme kleiner Bauaufträge, Erstellung von Kostenvoranschlägen, Geräte-Reparatur usw.</li>
</ul>
<p><strong>Besonderheit:</strong> Als Abschlussprüfung müssen je zwei Frauen aus Projektmitteln ein Haus errichten, das an bedürftige Familien übergeben wird.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/148.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Wanderarbeit und Abwanderung aus Jalihal</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/147.php</link>
<description><![CDATA[&#160;Steinige Böden und Wassermangel machen den Landkreis Jath in Maharashtra zu einer der ärmsten Regionen Indiens. Die Armut zwingt den Großteil der Familien aus dem Dorf Jalihal, die Hälfte des Jahres als Wanderarbeiter in den Zuckerrohrgebieten zu verbringen. Dort leben sie unter den erbärmlichsten Bedingungen in Hütten aus Stroh, ohne sanitäre Anlagen, ohne sauberes Trinkwasser und arbeiten bei extremer Hitze auf den Feldern. <p>Da sie als dynamische Kräfte zu Hause fehlen, verfallen ihre Heimatdörfer immer mehr. Alte und Kinder bleiben oft monatelang unversorgt. Die DESWOS arbeitet mit ihrem langjährigen Partner Yerala Projects Society (YPS) zusammen, um die Dörfer durch folgende Maßnahmen neu zu beleben:</p>
<ul>
<li>Bau kleiner Wehre zur Wassersammlung</li>
<li>Aufbau wassersparender Bewässerungsanlagen</li>
<li>Anbau von Obst- und Zitrusbäumen</li>
<li>Aufbau eines Agrarberatungszentrums und eines mobilen Beratungsdienstes</li>
<li>Kreditvergabe für Gartenbau, Lebensmittelverarbeitung, Ziegenzucht und Handwerk</li>
<li>einfache Hausbauten in Selbsthilfe</li>
<li>Förderung der Frauen über Spar- und Kreditvereine</li>
<li>Milchvieh- und Ziegenzucht sowie Futterpflanzenanbau</li>
<li>Stärkung des Gemeinwesens </li>
</ul>
<p>Ziel aller Maßnahmen ist, die schlechtbezahlte Wanderarbeit zu reduzieren, die Familien wieder zusammenzuführen und die Region zu beleben.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/147.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Landfrauen auf dem Weg zur Selbsthilfe, Mahaboobnagar</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/146.php</link>
<description><![CDATA[Die Not der Menschen im District Mahaboobnagar in Andhra Pradesh ist unübersehbar. Hier wohnen Menschen in zerfallenen Hütten, ohne Licht und Lüftung - ein notdürftiges Flickwerk aus Lehm und Stroh. Ein &#8222;Twister&#8220;, ein verheerender Tornado, gab den Dörfern im Sommer 2003 den Rest. Er riss alles mit sich, was sich ihm in den Weg stellte: Dächer wurden abgehoben, Wände einfach weggeblasen. <p>Für die Frauen war klar: Wer sonst soll uns helfen, wenn nicht wir selbst. Gebraucht wurden Organisationshilfe und Anschubfinanzierung. Gemeinsam mit unserem Projektpartner YOUTH FOR ACTION und der finanziellen Hilfe der DESWOS ergriffen sie die Initiative zum</p>
<ul>
<li>Bau von stabilen Häusern in Selbsthilfe für 275 Familien</li>
<li>Einrichtung von fünf Kindergärten</li>
<li>Errichtung eines Baumaterialproduktionszentrums zur Ausbildung im Bauhandwerk und für neue Einkommenschancen</li>
<li>Errichtung von 20 Trinkwasserpumpen</li>
<li>Solarbeleuchtung für die Dorfstraßen und Vergabe von Solar-Handlampen für jede Familie</li>
<li>Einbau von Energiesparöfen mit Rauchabzug</li>
<li>Aufforstung durch 20.000 Setzlinge </li>
</ul>
<p>Das Projekt ist einzigartig in der Region und deshalb so wichtig, weil sie nach dem Twister von schweren Dürren heimgesucht worden ist.</p>
<p>Bemerkenswert ist die Entschlossenheit der Frauen, mit der sie alle Bauaktivitäten selbst in die Hand genommen haben - ein Meilenstein für die Dorfentwicklung und das Selbstbewusstsein der Frauen!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/146.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | ASSIST-Kindergärten: Hilfe für Indiens betrogene Kinder</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/145.php</link>
<description><![CDATA[Wenn nackte Armut und überkommene Traditionen das Leben bestimmen, dann werden auch Kinder um Spiel und Spaß betrogen, dann bleiben Schule und Ausbildung Wunschträume! Unter dem Druck von Geldnot und Verschuldung müssen Kinder in Indien schon früh als Arbeitskräfte für die Familie mitarbeiten. <p>Sie arbeiten in Steinbrüchen und Minen, am Webstuhl und in chemischen Fabriken. In den entlegenen Regionen interessiert es niemanden, dass Kinderarbeit auch in Indien gesetzlich verboten ist. Ganz besonders trifft es Mädchen, denn statt des Schulbesuchs, arbeiten sie auf den Feldern oder im Haushalt.<br />
<br />
In den Projektdörfern unseres Partners ASSIST beginnt die Förderung im Kindergarten. ASSIST unterstützt die Kindergärten als Gesamteinrichtung durch:</p>
<ul>
<li>eine warme Mittagsmahlzeit täglich</li>
<li>ärztliche Betreuung und die Versorgung mit einfachen Medikamenten</li>
<li>Anschaffung einer Schuluniform zur sozialen Gleichstellung</li>
<li>Bezahlung der Lehrkräfte, der Kindergärtnerin und einer Betreuerin</li>
<li>Ausstattung des Kindergartens mit Spiel und Lehrmaterialien</li>
<li>Ausbau und Wartung des Kindergartens</li>
<li>Einrichtung eines Notlagenfonds für besondere Notfälle</li>
</ul>
<p><em>Bitte ermöglichen Sie&#160;diesen Kindern einen besseren Start in die&#160;Zukunft - mit Ihrer Spende. Vielen Dank.</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/145.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Hygiene und Sauberkeit - lebenswichtig für die Gesundheit, Villupuram</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/144.php</link>
<description><![CDATA[Im Küstenbereich des Villupuram Districts in Tamil Nadu ist die Hygienesituation seit dem Tsunami miserabel. Ohne Toiletten und Kenntnisse über Hygiene und Gesundheit verbreiten sich Durchfallkrankheiten und andere Infektionen rasend schnell. <p>Wir versorgen zehn tsunami-zerstörte Fischerdörfer mit Toiletten. Unser Projektpartner REAL schult vor Ort insbesondere Frauen und heranwachsende junge Mädchen in wichtigen Fragen rund um Hygiene und Gesundheit. Dies sind unsere Maßnahmen mit der Partnerorganisation REAL:</p>
<ul>
<li>Bau eines Schulungszentrums für Hygieneausbildung und dörfliche Ausbildungsprogramme sowie für Versammlungen, Dorffeste etc.</li>
<li>Bau von jeweils 20 Gruppentoiletten in zehn Dörfern</li>
<li>Aufbau eines mobilen Beratungsteams zur Hygieneerziehung</li>
<li>Ausbildung von Führungspersonen aus Selbsthilfegruppen, Kindergärtnerinnen, Lehrern und Elternvertretern in Fragen der Wassernutzung, Sanitäranlagen und persönlicher Hygiene zur Krankheitsvermeidung</li>
<li>Einweisung von Schulkindern als &#8222;Botschafter&#8220; hygienischer Verhaltensweisen</li>
<li>Straßentheateraufführungen und Posterausstellungen zu Fragen der Wassernutzung und der persönlichen Hygiene</li>
</ul>
<p>Das Projekt erhielt eine erste Förderung durch die Spendenaufrufe der DESWOS zur Tsunami-Hilfe. Um über die nächsten beiden Jahre das Programm anbieten zu können, suchen wir noch weitere Spender. Helfen Sie, Krankheiten zu vermeiden!</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/144.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Endlich wieder Schule im Dorf Ramapuram</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/143.php</link>
<description><![CDATA[Im Küstendorf Ramapuram in Andhra Pradesh hat der Tsunami vom Dezember 2004 große Schäden hinterlassen. In einer der vielen Dorfversammlungen wurde an unsere Partnerorganisation ASSIST die Bitte herangetragen, die Reparatur und den Ausbau der Grundschule mit einem weiteren Klassenraum und Sanitäranlagen zu ermöglichen. <p>Wir fördern dabei:</p>
<ul>
<li>Baumaterial für die Schule</li>
<li>Maurerlöhne (Facharbeiten), zusätzlich Arbeitsleistungen der Eltern</li>
<li>Anbau einer Küche</li>
<li>separate Toilettenanlagen</li>
<li>Einzäunung des Geländes, um mehr Ruhe für die Kinder zu gewährleisten</li>
<li>Schulmöbel sowie Spielgeräte für den Außenbereich</li>
</ul>
<p>Das Projekt erhielt eine erste Förderung durch Spendenaktionen von SchülerInnen und StudentInnen des Europäischen Bildungszentrums EBZ in Bochum.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/143.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Aktiv beim Wiederaufbau in 15 indischen Dörfern in Vetapalem</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/142.php</link>
<description><![CDATA[In 15 Dörfern der Kreise Vetapalem und Chinnaganjam in Andhra Pradesh sind die DESWOS und die Partnerorganisation ASSIST aktiv am Wiederaufbau nach der Tsunami-Katastrophe beteiligt. Die Menschen im Küstenstreifen haben weniger Tote zu beklagen als in anderen Regionen. Aber es gab große Schäden in den Dörfern und im landwirtschaftlich genutzten Hinterland, so dass die Menschen noch lange unter den Folgen des Tsunami zu leiden hätten. <p>Das Ziel des Projektes ist die Wiederherstellung einer tragfähigen lokalen Wirtschaft und die Verbesserung von Infrastruktur und Wohnsituation. Wir helfen mit gezielten Maßnahmen:</p>
<ul>
<li>Selbsthilfe-Bau von über 748 Häusern auf flutsicheren Siedlungsplätzen</li>
<li>Versorgung mit Toilettenanlagen für zusätzliche 400 Familien</li>
<li>Trinkwasserversorgung durch Brunnenreparatur, Wasserpumpen und drei Hochtanks</li>
<li>Gesundheitsförderung durch Kampagnen, so genannte Check-up Camps und kostenfreie Basisgesundheitsdienste</li>
<li>Rehabilitation von Fischern zur Wiederaufnahme des Fischereibetriebs</li>
<li>Aufforstungsprogramm mit Nutzbäumen, windbrechenden Bäumen und Rekultivierung versalzener Agrarflächen von Kleinbauern</li>
<li>Schulausbau</li>
<li>Unterstützung von Schülern zur Abschaffung von Kinderarbeit</li>
<li>Gründung von Spar- und Kreditvereinen für Frauen, Aufbau von drei Genossenschaften</li>
<li>Berufliche Bildung für Jugendliche</li>
</ul>
<p>Das Projekt erhält eine Förderung durch Initiativen aus der Aktion &#8222;Mönchengladbach hilft&#8220;, Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Lesern der Zeitschrift &#8222;Gutes Geld&#8220; und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Es hat eine über dreijährige Laufzeit und benötigt noch Spenden.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/142.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Hausbauprogramm Tiruvallur</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/141.php</link>
<description><![CDATA[In den Dörfern des Tiruvallur Districts lebt eine der ärmsten Bevölkerungsgruppen Indiens &#8211; die Dalits, die so genannten &#8222;Unberührbaren&#8220;. Die Dalits gehören seit Jahrhunderten zu den extrem benachteiligten gesellschaftlichen Gruppen in Indien. Sie selbst besitzen kein Land, leben in abgeschiedenen Siedlungen und arbeiten unter sklavenähnlichen Bedingungen als Tagelöhner bei Großgrundbesitzern. Die höheren Kasten geben den Ton an und lenken die meisten öffentlichen Mittel in ihre Siedlungen, so dass selbst der kleinste Fortschritt an den Dalits vorbeizieht. <p>Wer sonst sollte also an der Lebenssituation der Dalits etwas ändern, wenn nicht sie selbst? Für 60 Dalit-Familien im Tiruvallur District heißt es deshalb: Rechte durchsetzen, sich organisieren und selbst anpacken!</p>
<p>Der Projektpartner IRCDS und die DESWOS unterstützen sie dabei durch:</p>
<ul>
<li>den Bau einfacher Häuser und Toiletten mit 60 Familien</li>
<li>Aufbau und Betrieb eines Baumaterialproduktionszentrums</li>
<li>Aufbau eines Rückzahlungsfonds für weitere Häuser</li>
<li>Bau einer Andachtstätte und einer Bushaltestelle</li>
<li>Schulung in persönlicher Hygiene und Umweltfragen</li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/141.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Hausbauprogramm im District Aleppey</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/140.php</link>
<description><![CDATA[Der Tsunami im Dezember 2004 hat viele Küstenbewohner in Kerala mittellos gemacht. Nicht nur die Fischer verloren ihre Boote und Netze, auch mit ihnen lebende Familien des Umlandes sind betroffen, sie versorgten die Fischer mit Waren und Dienstleistungen. Da sie bereits vorher am Rande des Existenzminimums lebten, sind sie jetzt zu Sozialfällen geworden. <p>Viele Fischerfamilien durften wegen der Küstenschutzmaßnahmen nach der Tsunami-Flutkatastrophe ihre alten, illegal errichteten Hütten nicht mehr aufbauen. Andere leben seit Jahren in zusammenfallenden Stroh- und Bretterhütten, die jährlich während des Monsuns überflutet werden. Durch die offenen Toiletten wird auch das Grundwasser verseucht. Aufklärung über nachlässige Hygienegewohnheiten ist bitter notwendig.</p>
<p>Was die Familien durch gemeinschaftliches Fischen oder durch den Verkauf selbst gemachter Fußmatten verdienen, reicht kaum aus, die Familie jeden Tag satt zu bekommen. Die Menschen kämpfen täglich um ihre Existenz.</p>
<p>Die DESWOS und ihr Projektpartner Samhathi unterstützen&#160;sie bei einem umfassenden Neuanfang durch:</p>
<ul>
<li>den Bau einfacher Häuser für 50 Familien in traditioneller Ziegelbauweise</li>
<li>den Bau von Toiletten für jede Familie</li>
<li>die Errichtung von nachbarschaftlich genutzten Zisternen für 5 000 Liter Trinkwasser</li>
<li>Schulungsmaßnahmen zur Umwelt- und Hygieneerziehung</li>
<li>Gewerbeförderung durch Kleinkredite</li>
</ul>
<p><em>Allen Spenderinnen und Spendern vielen Dank! Bitte unterstützen Sie auch weitere Projekte der DESWOS.</em></p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/140.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Indische Landfrauen in Werkstätten und auf Baustellen, Paithan Taluka</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/139.php</link>
<description><![CDATA[Auf dem Land im Paithan Taluka, Distrikt Maharashtra, leben viele Frauen der untersten Kasten oder der Dalits in extremer Armut. Die Dorfgemeinschaft grenzt sie aus, verwehrt ihnen und ihren Kindern jegliche Bildungsmöglichkeiten. Die meisten Frauen ziehen ihre Kinder allein auf. Als Landlose bleibt ihnen nur, auf fremden Farmen zu arbeiten - und ausgebeutet zu werden. <p>Die DESWOS und ihre Partnerorganisation IIRD entwickelten für diese Frauen aus 72 Dörfern ein vielfältiges Ausbildungs- und Förderprogramm.</p>
<p><strong>Ziel: </strong>Die Frauen beruflich stärken und die Familien aus der Armut und Isolation herausführen. In der 12-monatigen Ausbildung erwerben die Frauen das theoretische und praktische Know-How und beenden sie mit einer Abschlussprüfung bei der Maharasthra Open University.</p>
<p>In dem insgesamt vierjährigen Projekt wählen die Frauen unter folgenden Ausbildungen:</p>
<ul>
<li>80 Frauen als Maurerinnen</li>
<li>insgesamt 180 Frauen als Näherinnen</li>
<li>Elektroinstallateurinnen</li>
<li>Ökobäuerinnen und Pflanzenzüchterinnen</li>
<li>20 Kulturschaffende in Tanz- und Musikkultur sowie im Dorftheater</li>
<li>Bau von 60 Häusern für extrem bedürftige Frauen als praktische Abschlussarbeit der Maurerinnen</li>
</ul>
<p>Das IIRD unterstützt die Frauen nach der Ausbildung, entwickelt Vermarktungsstrategien und vermittelt Aufträge.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/139.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Unsere Kampagne für Grundbildung in den Tsunami-Projektdörfern</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/138.php</link>
<description><![CDATA[Durch die immer wieder neue Diskussion der Folgen des Tsunami im Dezember 2004 ist es den Menschen in den Fischerdörfern an der Küstenregion Indiens schmerzlich klar geworden: der Fischfang kann nicht die einzige Einkunftsquelle der Familien bleiben. Ihre Kinder müssen zukünftig auch andere Berufe ergreifen können, um das Familieneinkommen sicherer zu machen. <p>Trotz des gesetzlichen Verbots der Kinderarbeit schuften noch heute viele Kinder in Bergwerken, Steinbrüchen oder Teppichknüpfereien als billige und willige Helfer. Diese schlimmsten Formen der Ausbeutung stehen inzwischen am&#160; Pranger. In vielen Fällen wird jedoch die Kinderarbeit nicht sichtbar, weil sie sich als Mithilfe in der Familie bei der Sicherung des Einkommens unspektakulär in den Tageslauf einfügt. In den Fischerdörfern ist es die Mitarbeit beim Anlanden des Fangs, bei der Wartung der Netze, beim Transport und Verkauf der Fische und bei den vielfältigen Haushaltstätigkeiten bis hin zur Beaufsichtigung der Geschwister. Unter dem Druck dieser Notwendigkeiten wird der Schulbesuch, besonders für Mädchen, als weniger wichtig angesehen. </p>
<p><br />
Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Projektpartnern der DESWOS hat bei den Eltern inzwischen ein grundlegendes Umdenken stattgefunden: Mehr Zeit für die Schule geben, bessere Grundbildung sichern, Offenheit für neue Berufe schaffen sind die Zeichen des Wandels.</p>
<p>Die DESWOS unterstützt den Wandel mit folgenden Aktivitäten:</p>
<ul>
<li>Bau oder Sanierung von Schulen</li>
<li>Bau von Toiletten</li>
<li>Ausstattung mit Mobiliar (Stühle, Tische)</li>
<li>mit Lehrmaterial für Lehrer (Tafeln, Schulbücher etc.)</li>
<li>mit Lernmaterial für Schüler (Schulranzen, Schulkleidung etc.)</li>
</ul>
<p>Das gemeinsame Ziel: Die Grundbildung von Kindern in indischen Dörfern verbessern. Die Berufsmöglichkeiten für Jugendliche erweitern.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/138.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Hausumbauten für Körperbehinderte in Thodupuzha</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/137.php</link>
<description><![CDATA[Körperlich behinderte Menschen aus armen Familien in Indien leben am Rande der Gesellschaft. Ärztliche Versorgung von staatlicher Seite gibt es für sie praktisch nicht. Nur ihre Familien pflegen und betreuen die Kranken tagtäglich und sparen sich das Geld für die dringendsten Medikamente und Hilfsmittel vom Mund ab. Dadurch gerät die ganze Familie in eine immer tiefere Armut. <p>In den Dörfern der Projektregion unseres Partners Santhigiri leben 50 Menschen mit schweren Körperbehinderungen durch Kinderlähmung, Lepraamputationen oder Unfälle. Die intensive Betreuung bindet auch die Haupternährer ans Haus. Dadurch sind die finanziellen Einkünfte sehr beschränkt, so dass alle Familien deutlich unterhalb der Armutsgrenze leben. Es fehlt an ausgewogener Ernährung und sauberem Trinkwasser, an ärztlicher Grundversorgung und an einem Mindestmaß an sanitärer Ausstattung.</p>
<p>Unsere Ziele: Den Behinderten ein selbständigeres und würdevolleres Leben zu ermöglichen. Die pflegenden Angehörigen finanziell zu fördern und ihren Pflegealltag zu erleichtern. Ein stärkeres Bewusstsein für körperbehinderte Menschen und mehr Anerkennung für die Pfleger in den indischen Projektdörfern zu schaffen.</p>
<p>Um den Kranken und ihren Familien umfassend Hilfe zu leisten, hat der Partner folgende Maßnahmen geplant:</p>
<ul>
<li>Umbau und Erweiterung der Häuser durch zweckmäßige Räume (10 bis 15m²)</li>
<li>Ausstattung der Häuser mit Handläufen und Rampen für Rollstühle</li>
<li>Bau geeigneter Toiletten für Körperbehinderte (ca. 4m²) mit Seitengriffen</li>
<li>Förderung der Erwerbsmöglichkeiten der Angehörigen</li>
<li>Vermittlung von Kenntnissen und praktischen Fertigkeiten für eine leichtere Pflege der Kranken</li>
<li>Aufklärung der Nachbarn und der Gemeinde über Behinderungen zur Integration der Betroffenen</li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/137.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Hausbauprogramm in Tamil Nadu</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/136.php</link>
<description><![CDATA[Bekanntlich ist im Leben nichts dauerhafter als das Provisorium. Das gilt leider auch für viele ausgesiedelte Tsunami-Opfer. Noch immer leben viele Menschen in Massenunterkünften, die nach dem verheerenden Tsunami im Jahr 2004 eigentlich nur für eine vorübergehende Versorgung ausgelegt waren. Dementsprechend erschütternd ist die physische und psychische Verfassung der Menschen. Die sanitären und hygienischen Zustände sind unerträglich. Einige der Unterkünfte aus Teerpappe und Stroh sind sogar schon abgebrannt. Die Menschen müssen endlich wieder ein eigenes Zuhause haben. <p>Unsere Partnerorganisation SEVAI Society for Education, Village Action und Improvement hat sich in Cook's Nagar besonders 34 Familien angenommen, deren Häuser in der Küstenregion völlig zerstört wurden. Es sind Fischer, Händler und Kleinhandwerker, die durch den Tsunami noch ärmer geworden sind. Sie werden in ihrer vertrauten Nachbarschaft wieder angesiedelt. Dies ist bei den Behörden erkämpft worden, denn die staatlichen Hilfsprogramme sehen normalerweise eine Umsiedlung in küstenferne Siedlungen vor.</p>
<p>Die DESWOS und SEVAI unterstützen diese 34 Familien bei/m:</p>
<ul>
<li>Bau stabiler Häuser (32 m²) in Selbsthilfe</li>
<li>Neubauten in einer verdichteten Siedlung</li>
<li>Beratung bei Küchengärten und Baumpflanzungen</li>
<li>Bau von Spielplätzen</li>
<li>Stärkung genossenschaftlich orientierter Gruppen </li>
</ul>
<p>Der Direktor&#160;von SEVA, Herr K. Govindaraju, meint: &quot;Es war höchste Zeit, dass der Notbehelf ein Ende hat. Mit Ihrer Spende haben wir den Menschen gemeinsam wieder ein eigenes und sicheres Zuhause verschafft und das an dem Ort, wo sie ihre Wurzeln haben.&quot;</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/136.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Hausbauprojekt für tsunami-geschädigte Familien im Cuddalore District</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/135.php</link>
<description><![CDATA[&quot;Das Land, auf dem vor dem Tsunami noch unsere Hütten standen und wo wir die Felder zur Pacht bestellten, gehört uns nicht. Nur deshalb bekommen wir jetzt von der Regierung keine Rupie&quot; klagt ein einfacher Bauer aus dem Dorf Ponnanthitu in Tamil Nadu. So wie ihm ging es vielen Familien der Adivasi, der ursprünglichen Stammesbevölkerung der Region. <p>Es sind Kleinstbauern und Flussfischer, die ihre Hütten, Fischereigeräte und Ernteerträge durch den Tsunami verloren haben. Schon vor dem Tsunami gehörten sie zu den ärmsten Bevölkerungsgruppen in Indien und konnten deshalb kein Land erwerben. Genau das ist jetzt ihr Verhängnis: nur Landbesitzer erhalten staatliche Hilfsleistungen, Landlose bleiben ausgeschlossen. Durch diese Regelung werden solche Familien doppelt geschädigt. Sie verloren ihre Ernte und Investitionen, die Schulden bleiben, und die Entschädigung kassiert der Grundbesitzer.&#160;&#160; </p>
<p>Es blieb ihnen ihr einziges Vermögen: die eigene Arbeitskraft ihre Stärke als Gruppe. Freunde und Verwandte gaben ihnen viele kleine Kredite. So konnten alle gemeinsam ein 2.000 m² großes Grundstück kaufen. Mit dem großen Stück Land als einzigem Besitz und mit zähem Einwirken auf die Gemeindeverwaltung bekamen sie eine Straße zum Gelände, Straßenbeleuchtung und eine Trinkwasserversorgung mit Handpumpen.</p>
<p>Auch unsere Partnerorganisation BLESS überzeugte die Tatkraft der Dorffamilien und griff die Bitte um Unterstützung der Dorfgemeinschaft gerne auf:</p>
<ul>
<li>Hilfe zum Bau stabiler Häuser in Selbsthilfe mit eigener Baumaterialproduktion,</li>
<li>Anleitung des Selbstbaus durch die Partnerorganisation BLESS,</li>
<li>Entwicklung eines neuen Haustyps mit begehbarer Dachterrasse</li>
<li>Hygieneprogramm zum Bau von EcoSan-Trockentoiletten</li>
<li>Aufbereitung der getrockneten Fäkalien als Düngemittel </li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/135.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Schule für Drop-Outs im Dorf Huzurikanda</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/134.php</link>
<description><![CDATA[Drop-Outs heißen in Bangladesch die Schülerinnen und Schüler, die die Schule verlassen müssen und so vorzeitig aus dem Schulsystem &#8222;herausfallen&quot;, weil ihre Eltern sie als Arbeitskräfte benötigen oder sie kein Geld für willkürlich erhobene Schulgebühren haben. In ländlichen Regionen gibt es besonders viele Drop-Outs, weil es nur wenige weiterführende Schulen gibt und diese oft weit entfernt liegen und für die Dorfkinder schwer zu erreichen sind. <p>Unter den Drop-Outs sind besonders viele Mädchen. Im traditionellen Denken der Eltern sind es nur die Söhne, die es wert sind, in die Schule zu gehen. Nach landläufiger Meinung sollen die Töchter zu Hause bleiben, Geschwister hüten und die Hausarbeit machen, so wie es ihre Rolle in der Ehe sein wird.</p>
<p>Die fortschrittlichen Frauengruppen und die Partnerorganisation MATI aus Bangladesch fordern seit langem ein Umdenken: Schulbildung muss auch auf dem Lande selbstverständlich werden, egal, ob jemand aus einer armen oder reichen Familie kommt, egal, ob für Mädchen oder Jungen! Außerdem klärt Mati über Kinderarbeit auf und arbeitet daran, die verbreiteten &#8222;Kinderheiraten&quot; zurückzudrängen.</p>
<p>Die DESWOS unterstützt diese Bildungsoffensive durch:</p>
<ul>
<li>den Bau von zwei Klassenräumen in Einfachbauweise,</li>
<li>die Ausstattung (2 x 20 Tische und Bänke, 2 Schultafeln, 2 Lehrerpulte, 2 verschließbare Schränke),</li>
<li>den Bau von Sanitäranlagen für Mädchen und Jungen, </li>
<li>die Errichtung eines Wassertanks,</li>
<li>die Übernahme eines Lehrergehalts für ein Jahr</li>
<li>und die Einführung ökologischen Gartenbaus für zwei kostenlose Mittagessen an zwei Tagen in der Woche.</li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/134.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Schulneubau mit sieben Klassen in Vadrahalli, Karnataka</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/133.php</link>
<description><![CDATA[Der Bellary District im südindischen Karnataka ist eine Boomregion des Erzabbaus. Hier erfolgt die Eisenerzförderung im Tagebau. Durch die hohen Rohstoffpreise gibt es auch viele private illegale Minen, die mit primitiven Methoden und ausbeuterischen Löhnen die Arbeit suchenden Familien ausnutzen. Die Kinderarbeit ist weit verbreitet, da im Mengenakkord abgerechnet wird und die Eltern ihre Kinder mit in die Minen bringen. <p>Dagegen geht unsere Partnerorganisation Arunodaya Poirada mit Aufklärung vor. Den Eltern wird klar gemacht, dass Kinderarbeit die nächste Generation in die Armut führt. Arunodaya Poirada mobilisiert deshalb für den Schulbesuch. Benötigt wird jetzt eine weiterführende Schule, damit auf diesem Bildungshintergrund den Kindern und Jugendlichen eine qualifizierende Berufssausbildung möglich wird.&#160;&#160;&#160;&#160; </p>
<p>Unser geplanter Neubau einer Schule versorgt Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren. Es sind Kinder von Kleinbauern, Landarbeitern und Handwerkern aus dem Ort Vadrahalli und den umliegenden Dörfern. In ländlichen Regionen gibt es einfach zu wenig Schulen und diese sind oft nur mit dem Fahrrad oder Bus erreichbar. Viele Eltern können die Fahrtkosten zur Schule nicht bezahlen. Andere halten besonders die Mädchen aus Angst vor sexuellen Übergriffen für zu gefährdet. So bleiben sie ohne Schulabschluss zu Hause. Alle Möglichkeiten der Berufsausbildung sind deshalb verbaut. </p>
<p>Die DESWOS und ihre Partnerorganisation Arunodaya Poirada unterstützen die weiterführende Schulbildung durch:</p>
<ul>
<li>den Bau einer aufstockbaren eingeschossigen Schule mit sieben Klassenräumen,</li>
<li>den Bau von Toiletten für Mädchen und Jungen,</li>
<li>den Bau von Büros und Lagerräumen,</li>
<li>und die Ausstattung mit Schulmöbeln.</li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/133.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Integrative Schule für behinderte und nicht-behinderte Kinder in Arumbuhalnagar</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/132.php</link>
<description><![CDATA[Noch ist es eine Seltenheit in Indien: gemeinsamer Unterricht für behinderte und nicht-behinderte Schüler. Die Friedensschule im Ort Arumbuhalnagar in Tamil Nadu ist eine der wenigen integrativen und behindertenfreundlichen Schulen in Indien. Außerdem bietet sie einen aufgelockerten und engagierten Schulunterricht. Allerdings sind die bestehenden Gebäude viel zu klein und müssen dringend um weitere Klassenräume ergänzt werden. <p>Schulunterricht in Indien ist bisher vorwiegend von Drill und Disziplin geprägt. Die Leitung der Friedensschule dagegen lädt die bisher 700 Schülerinnen und Schüler ein, den Unterricht und das Schulleben aktiv mitzugestalten. Das Konzept kommt inzwischen sehr gut an. Sowohl Schüler als auch Lehrer sind sehr motiviert. Bei ihren Besuchen des Projektbetreuers der DESWOS und der Partnerorganisation SEVAI war es bei Schülern und Lehrern anzumerken, mit welcher Freude und hohen Motivation sie den Unterricht mitverfolgen und gestalten.</p>
<p>Außerdem hat SEVAI es geschafft, Eltern von behinderten Kindern davon zu überzeugen, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Denn besonders auf dem Land werden behinderte Kinder auch heutzutage noch eng in den Familien gehalten und geradezu versteckt. Nach traditionellem Glauben ist die Behinderung eine göttliche Strafe für Kind und Eltern. Die SEVAI bemüht sich um Aufklärung, organisiert den Transport zur Schule mit einem Bus und stellt Rollstühle zur Verfügung, damit sich die Schüler in der Schule freier bewegen können.</p>
<p><strong>Baumaßnahme:</strong><br />
Um rund 120 behinderte Kinder wird der Schulbetrieb zukünftig erweitert. Dafür muss ein 225 m² großes Schulgebäude errichtet und im Erdgeschoss barrierefrei gestaltet werden. Geplant ist der Bau in Betonskelettbauweise, um den Schulkomplex erdbebenresistent zu machen. Auch Wirbelsturmsicherheit und Überflutungssicherheit müssen beachtet werden. Die Partnerorganisation wird auch auf energiearme Baustoffe und gute mikroklimatische Bedingungen achten. Gemeinsames Lernen hat für behinderte wie für nicht-behinderte Kinder viele positive Folgen, fürs Lernen und fürs Leben. </p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/132.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Hausbau und Webereiförderung für Leprakranke</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/131.php</link>
<description><![CDATA[Die Infektionskrankheit Lepra ist heute heilbar und auch in Indien weitgehend gestoppt. Trotzdem setzt die wenig gebildete Bevölkerung besonders in ländlichen Regionen Indiens Lepra noch immer mit einem Gottesurteil gleich. Sie glaubt weiterhin, dass Lepra z. B. durch Berührung ansteckend ist. Dabei ist die tatsächliche Ursache der Erkrankung eine Tröpfcheninfektion. Sie wird verbreitet durch mangelnde Hygiene, Unterernährung und somit einem geschwächten Immunsystem. <p>Die DESWOS und ihre Partnerorganisation VSSS Vellore Social Service Society in Indien unterstützen Leprakranke in Sevoor, in Tamil Nadu. In der kleinen Kolonie Karunai Nagar haben sich Leprapatienten mit ihren Familien angesiedelt. Sie versuchen damit, dem psychischen und sozialen Druck ihrer eigenen Großfamilie und der Nachbarn zu entgehen. In Karunai Nagar wollen sie ein neues Leben beginnen und zwar ohne Betteln und ohne soziale Ächtung.</p>
<p>Die DESWOS und die VSSS reichen den Leprapatienten die Hand und unterstützen sie durch folgende Maßnahmen:</p>
<ul>
<li>Bau von 10 Häusern mit 30 m² Wohnfläche. Die Häuser sind den körperlichen Behinderungen angepasst und schaffen Hygienebedingungen, die für Leprakranke lebenswichtig sind. Wo immer möglich, helfen Angehörige und Nachbarn beim Bau. Die Facharbeiten werden von einem lokalen Bauunternehmen erledigt.</li>
<li>Anschaffung und Installation von vier Webstühlen. Körperlich sind viele der Patienten in der Lage, einen Webstuhl zu bedienen. Es gibt bereits eine Werkstatt und eine laufende Webwarenproduktion. Die vier neuen Webstühle sichern den Lebensunterhalt von 12 weiteren Familien, da sie in drei Schichten betrieben werden. Zwischenhändler sorgen dafür, dass die Produkte nicht erkennbar aus einer Werkstatt von Leprakranken kommen und stellen so eine unvoreingenommene Vermarktung sicher. </li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/131.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Solarbeleuchtung von entlegenen Einzelhäusern in Jalihal</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/130.php</link>
<description><![CDATA[Schon gegen 18:00 Uhr wird es in den Ländern in der Nähe des Äquators nach kurzer Dämmerung dunkel. Besonders in entlegenen Regionen Indiens sitzen dann viele Menschen im Dunkeln oder verschaffen sich ein wenig Licht mit offenem Feuer und Kerosinlampen, weil sie keinen Strom haben.<br />
Die Abendstunden bleiben fürs Arbeiten nahezu ungenutzt. Einträgliche Nebenverdienste durch Weben, Nähen oder Reparaturen entfallen. Auch das Lernen und Anfertigen der Hausaufgaben ist dann vielen Kindern ist nicht möglich.<br />
Offene Feuer und Kerosinlampen sind eine Gefahr, weil sich die Strohdächer schnell entzünden und insbesondere an windigen Tagen leicht abbrennen. <p>Die DESWOS und ihre langjährige Partnerorganisation Yerala Projects Society bringen mittels einfacher Solaranlagen Licht ins Dunkel vieler Hütten von Jalihal. Damit leisten sie einen Beitrag zum Umweltschutz, zur Energieeinsparung und für einen leichteren Alltag der Menschen.</p>
<p>Der Projektpartner wählt 130 besonders bedürftige Familien aus, die Kinder im Schulalter haben oder ein Kleingewerbe betreiben. In jedem Haus werden ein Solarmodul, eine kleine Ladestation, ein Akkumulator und effiziente LED-Leuchten installiert. Die Lieferfirma bildet Jugendliche der Region aus, die für die Installation, Verkabelung und Wartung sorgen.</p>
<p>Die Solarlampen haben gleich mehrere positive Nutzeffekte:</p>
<ul>
<li>Sie tragen zum Umweltschutz und zur Energieeinsparung bei,</li>
<li>vermeiden die Kosten für Kerosin,</li>
<li>bedeuten mehr Sicherheit für die Familien, weil die Benutzung ungefährlich ist,</li>
<li>schrecken Schlangen und Wildtiere ab,</li>
<li>verbessern die Bildungschancen der Kinder und</li>
<li>erhöhen die Arbeitsproduktivität durch erweiterte Einkommen schaffende Maßnahmen.</li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/130.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Indiens Zukunft liegt in den Dörfern, Prakasam</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/129.php</link>
<description><![CDATA[Über sechzig Dörfer im Prakasam District zählen zu den Sorgenkindern unseres Partners ASSIST. Tausende von Menschen werden fast jährlich durch Wirbelstürme, Überflutungen, oder durch extreme Dürre heimgesucht. Aus Verzweiflung begingen Hunderte Selbstmord. ASSIST hilft in den Dörfern durch: <ul>
<li>Aufbau, Renovierung und Erweiterung von Häusern für verarmte Familien</li>
<li>Trinkwasserversorgung und sanitäre Anlagen</li>
<li>Gründung von Spar- und Kreditvereine für Frauen, Jugendgruppen</li>
<li>Kindergärten, Schularbeitenhilfe</li>
<li>Berufliche Bildung für Jugendliche</li>
<li>Wegebau und Drainagen</li>
<li>Einrichtung von Gemeinschaftszentren</li>
<li>Einkommen schaffende Maßnahmen als Familienbetriebe</li>
<li>Aufforstungsprogramme und Energiesparöfen</li>
<li>Bewässerungsprogramme für kleine Ackerflächen </li>
</ul>
<p>Mit ihrer Eigenleistung qualifizieren sich die Menschen für die Zuschüsse. Staatliche Förderprogramme ergänzen das Projekt und vergrößern seine Reichweite.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/129.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Bewässerungsanlage in Mulshi Taluka</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/128.php</link>
<description><![CDATA[Die Bauern im Mulshi Taluka, einem Dürregebiet in Maharashtra, waren erleichtert. Endlich hat die Regierung auf die Dürre reagiert und kleine Staudämme zur Bewässerung gebaut. Dann sollte Schluss sein mit den unsicheren Ernteerträgen. <p>Gleich darauf kam die bittere Enttäuschung, denn die Bauern mussten die Pumpen und Rohre zu ihren Feldern selbst bezahlen. Aber sie hatten kein Geld, denn sie gehören den Marathen an, einer verarmten Unterkaste, die von kärglicher Landwirtschaft lebt. Schon drohte der Aufkauf ihres Landes durch die reichen Bauern. Rettung für die vier Dörfer boten die DESWOS, eine Lockhorn Development Fund aus den Niederlanden und die Partnerorganisation Sadhana Village durch:</p>
<ul>
<li>Finanzierung der Rohrleitungen und Pumpen</li>
<li>Gründung von vier Dorfgenossenschaften zum Aufbau einer Bewässerungslandwirtschaft</li>
<li>Fortbildung zur Verbesserung und Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion</li>
<li>Bau eines Dienstleistungszentrums für Fortbildung und Versammlungen </li>
</ul>
<p>Heute können die Marathen ihre Felder bewässern und gesicherte Ernteerträge einfahren.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/128.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Frauenhaus Guntur</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/127.php</link>
<description><![CDATA[&#160;Die Benachteiligung von Frauen ist in Indien geradezu sprichwörtlich. &#8222;Ein Mädchen großzuziehen, ist wie Pflanzen in Nachbars Garten gießen,&#8220; heißt es im Volksmund. Die Heiratsgebräuche machen einheiratende Schwiegertöchter praktisch rechtlos. Körperliche Gewalt gegen Frauen gehört zu den gängigen Repressionen. Nachforderungen an Mitgift, Alkoholismus, Eifersucht, Kinderlosigkeit &#8211; alles kann Auslöser für psychische und physische Misshandlung sein. Mehr als anderswo sind Frauen in Indien männlicher Aggression schutzlos ausgeliefert. <p>Die DESWOS in Zusammenarbeit mit der Indienhilfe Kelkheim und ihr indischer Projektpartner SPANDANA haben diesen Frauen eine Zuflucht geboten, durch den</p>
<ul>
<li>Bau eines Frauenhauses mit</li>
<li>fünf Gemeinschaftsunterkünften,</li>
<li>einem Kinderhort sowie durch</li>
<li>Ausbildung zur Herstellung von Esswaren und</li>
<li>Verkauf von Snacks und Mahlzeiten im Straßenverkauf</li>
<li>Rechtshilfeberatung, Eheberatung und</li>
<li>therapeutische Betreuung. </li>
</ul>
<p>Viele der Frauen haben übergangsweise im Frauenhaus Zuflucht gefunden und gehen heute deutlich selbstbewusster und mit neuer Perspektive ihren eigenen Weg. In jüngster Zeit werden, da AIDS gesellschaftlich nahezu tabuisiert ist, zunehmend HIV-positive Frauen aufgenommen, die von ihren Familien oder Dorfgemeinschaften verstoßen wurden.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/127.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Existenzgründungen für Weberfamilien in Chiralam</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/126.php</link>
<description><![CDATA[Die Liberalisierung der Textilmärkte und die wirtschaftliche Abhängigkeit von dominanten Auftraggebern haben die traditionellen Handweber in Chirala in eine tiefe Armut gestürzt. Die Folge: hohe Verschuldung und Verarmung der Weberfamilien, Notwendigkeit zur Kinderarbeit, Verschlimmerung der Wohnsituation. <p>Die DESWOS und ihre indische Partnerorganisation SIDUR griffen 200 Weberfamilien unter die Arme mit dem</p>
<ul>
<li>Bau stabiler Webwerkstätten mit Wohnräumen in Selbsthilfe,</li>
<li>Finanzierung von 200 modernen Webstühlen,</li>
<li>Abschaffung der Kinderarbeit,</li>
<li>Ausbildung, Beratung in genossenschaftlicher Organisation.</li>
</ul>
<p>Alle Weberfamilien sind in die sturm- und flutsicheren Häuser eingezogen. An den neuen Webstühlen lassen sich handwerkliche Traditionen und moderne Techniken neu vereinbaren. Die einzigartigen handwerklich hergestellten Produkte besetzen eine neue Marktnische für qualitäts- und traditionsbewusste Konsumenten.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/126.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Loyola Polytechnic College in Pulivendla</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/125.php</link>
<description><![CDATA[&#160;Mädchen in technischen Berufen sind selten, auch in Indien. Besonders in ländlichen Regionen herrscht ein konservatives Berufsbild für Mädchen vor. Wenn überhaupt eine berufliche Ausbildung möglich ist, dann im Bereich Hauswirtschaft. Damit wollten sich die DESWOS und ihre Partner von der Andhra Jesuit Province nicht abfinden. <p>In Zusammenarbeit mit Fachleuten in Andhra Pradesh hat die DESWOS das Loyola Polytechnic College in Pulivendla renoviert und den gesetzlichen Standards entsprechend erweitert. So konnte es vor der Schließung bewahrt und gleichzeitig für Mädchen attraktiver gemacht werden durch den:</p>
<ul>
<li>Bau eines Mädchenwohnheims</li>
<li>Einführung von Computerkursen und</li>
<li>klassischen Ingenieurkursen</li>
<li>Gute Ausstattung der Werkstätten und Labors</li>
<li>Kursangebote während der Semesterferien</li>
<li>Kursangebote für Mädchen und Jungen ohne Schulabschluss </li>
</ul>
<p>Die Idee kam gut an: Immer mehr Mädchen entscheiden sich heute für die Ausbildung in technischen Berufen. Auffällig ist die steigende Anzahl der Teilnehmerinnen an Computerkursen. Engagierte und zufriedene Eltern organisierten Versammlungen, um das Polytechnic College weiterzuempfehlen. Ordensschwestern leiten das neue Mädchenwohnheim. Sie garantieren auch zögerlichen Eltern, dass die Mädchen dort gut behütet sind.</p>
<p>Und die Schülerinnen selbst sind begeistert und optimistisch, eine der begehrten Lehrstellen in der Region zu bekommen.</p>
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<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/125.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Wohnheim Mugaiyur</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/124.php</link>
<description><![CDATA[Kastengliederung und Unterdrückung von Minderheiten gehören in Indien heute noch immer zum Alltag. Für die Dalits, die &#8222;Unberührbaren&#8220;, ist dies mit großen Hindernissen in der schulischen oder beruflichen Bildung verbunden. Es gilt als &#8222;normal&#8220;, dass Lehrer die Dalit-Kinder im Unterricht links liegen lassen und ihnen die Förderung versagen. <p>In Mugaiyur, einem kleinen Örtchen in Tamil Nadu&#8217;s Villupuram District, betreibt unsere Partnerorganisation VCDS eine berufsbildende Schule für Jugendliche der Dalits. Problematisch ist die Erreichbarkeit der Schule. Die Busverbindungen der Region sind schlecht und für Tagelöhner zu teuer. So haben die Jugendlichen aus entlegenen Dörfern kaum ein Chance, die Berufsschule in Mugaiyur zu besuchen. Mädchen sind hier besonders benachteiligt, denn sie und auch ihre Eltern fürchten, nicht unbegründet, sexuelle Belästigungen auf dem Schulweg. Mit der VCDS bauen wir deshalb:</p>
<ul>
<li>ein Wohnheim für Jungen und Mädchen auf dem Campus der Berufsschule</li>
<li>einen Toilettenblock für Wohnheim und Schule </li>
</ul>
<p>Die Unterbringung im Wohnheim wird dazu beitragen, dass auch die weiter entfernt wohnenden Familien der Dalits ihre Kinder zur Ausbildung schicken können. Die DESWOS arbeitet in diesem Projekt mit der EMMAUS-Bewegung in Köln und mit dem Landesamt für Qualifizierung in Solingen zusammen.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/124.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Neuanfang für Kriegsflüchtlinge in Kurumbahenpitiya</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/123.php</link>
<description><![CDATA[Häuser wurden verbrannt, tausende Menschen getötet, Brunnen vergiftet und die Felder verwüstet. Die Menschen flohen aus dem Norden vor den Gefechten tamilischer Rebellen und Regierungstruppen in den Süden. Den Ärmsten von ihnen gab die Regierung Land, aber in entlegenen und trockenen Gebieten. <p>Im Dorf Kurumbahenpitiya war es besonders schlimm. Die DESWOS und ihr Partner Direct Help Organization vor Ort halfen:</p>
<ul>
<li>59 Familien wohnen heute in stabilen Häusern.</li>
<li>verfügen über eine eigene Toilette.</li>
<li>Für alle Bewohner gibt es fünf Trinkwasserbrunnen,</li>
<li>ein Gemeinschaftshaus für den Kindergarten und für traditionelle Feste,</li>
<li>und für die gesundheitliche Betreuung durch einen Arzt der Regierung.</li>
<li>Das Dorf ist über eine feste Strasse erreichbar.</li>
<li>Die Menschen stehen in Lohn und Brot durch Kleingewerbe und Landwirtschaft. </li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/123.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Halbe Maurerkellen leisten ganze Arbeit</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/121.php</link>
<description><![CDATA[Handlanger auf dem Bau werden in El Salvador &#8222;Halbe Maurerkellen&quot; genannt. Denn sie lernen nur durch ihr Tun, ihnen fehlt die Ausbildung als Maurer. Unser Projektpartner ACAMS, eine Spar- und Kreditgenossenschaft von Frauen in El Salvador, baut mit der Hilfe von DESWOS dringend benötigte Häuser für und mit armen Familien. Dabei bildet ACAMS mit Hilfe der Fachkenntnis unseres Partners SofoNic aus dem Nachbarland Nicaragua &#8222;halbe Maurerkellen&quot; zu vollständigen Bauhandwerkern aus. <p>Die Häuser werden mit Adobeziegeln oder gebrannten Ziegeln gebaut, je nach Standort.&#160;Der für die angewandte Technologie benötigte Lehm steht&#160;als Naturprodukt nahezu kostenfrei zur Verfügung und ist deshalb als Baustoff für arme Bevölkerungsgruppen sehr geeignet.</p>
<p>Wichtig in einem Land wie El Salvador, das in der Erdbebengefährdeten Pazifikregion angesiedelt ist und immer wieder erschüttert wird, ist die sichere Bauweise, die mit der richtigen Technologie sowohl mit Lehm als auch mit gebrannten Ziegeln erreicht werden kann. Deshalb hat das entsprechende bautechnologische Fachwissen in diesem Projekt einen hohen Stellenwert. ACAMS errichtet modellhaft fünf Häuser und bezieht die lokale Bevölkerung mit ein. Dies ist ein erster Schritt eines langfristigen Konzeptes, womit die einfach aber effektive Technologie, die an traditionelle Bauweisen anknüpft, demonstriert wird:</p>
<ul>
<li>Fünf einfache Häuser mit je 30 m² Wohnfläche in erdbebenresistenter Bauweise für in Armut lebende Familien aus den Department Cabañas vergeben, die in die Bauarbeiten eingebunden sind</li>
<li>Ausbildung und Fortbildung im Maurerhandwerk, Lehmbau und Dachbau von &#8222;Halben Maurerkellen&quot;</li>
<li>Start eines Rückzahlungsfonds, in den die Familien ein Drittel der Materialkosten an die Partnerorganisation zurückzahlen, um den Bau weiterer Häuser zu ermöglichen.</li>
<li>Technische, administrative und soziale Beratung der ansässigen Hilfsorganisation ACAMS.</li>
</ul>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/121.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Molobog im Hochland</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/119.php</link>
<description><![CDATA[Im Bergdorf Molobog krempeln die Männer und Frauen die Ärmel hoch. Denn in Tambohuasha, einem erfolgreichen DESWOS-Projekt, haben sie gesehen, was sie schaffen könnten. <p>Durch das Programm &#8222;Ñuca Huasi &#8211; Unser Haus&#8220; in Bergdörfern der Provinz Chimborazo werden 35 verarmte Familien in Molobog endlich aus völlig unzureichenden Lehmhütten, in denen vor allem Frauen, Kinder und Alte durch Kälte und Rauchbelastung chronisch erkrankten, herauskommen.<br />
Im Programm der DESWOS und ihres erfahrenen Partners vor Ort, Fundación SofoEcu,</p>
<ul>
<li>bauen die Indiofamilien in traditioneller Nachbarschaftshilfe 70 einfache Häuser,</li>
<li>renovieren 70 sanierungsbedürftige oder halbfertige Häuser,</li>
<li>installieren regional hergestellte Herdöfen und sichere Rauchabzüge,</li>
<li>verbessern Ernährung und Einkommen durch Zucht, Haltung und Vermarktung landestypischer Meerschweinchen,</li>
<li>richten einen Rückzahlungsfonds ein, um weitere Häuser zu bauen,</li>
<li>und es werden unter ihnen Bauhandwerker in Theorie und Praxis ausgebildet. </li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/119.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Pullingi im Hochland</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/117.php</link>
<description><![CDATA[Im Bergdorf Pullingi krempeln die Männer und Frauen die Ärmel hoch. Denn in Tambohuasha, einem erfolgreichen DESWOS-Projekt, haben sie gesehen, was sie schaffen können. <p>Durch das Programm &quot;Ñuca Huasi &#8211; Unser Haus&quot; in Bergdörfern der Provinz Chimborazo werden 38 verarmte Familien in Pullingi endlich aus völlig unzureichenden Lehmhütten, in denen vor allem Frauen, Kinder und Alte durch Kälte und Rauchbelastung chronisch erkrankten, herauskommen.<br />
Im Programm der DESWOS und ihres erfahrenen Partners vor Ort, Fundación SofoEcu,</p>
<ul>
<li>bauen die Indiofamilien in traditioneller Nachbarschaftshilfe 70 einfache Häuser,</li>
<li>renovieren 70 sanierungsbedürftige oder halbfertige Häuser,</li>
<li>installieren regional hergestellte Herdöfen und sichere Rauchabzüge,</li>
<li>verbessern Ernährung und Einkommen durch Zucht, Haltung und Vermarktung landestypischer Meerschweinchen,</li>
<li>richten einen Rückzahlungsfonds ein, um weitere Häuser zu bauen,</li>
<li>und es werden unter ihnen Bauhandwerker in Theorie und Praxis ausgebildet. </li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/117.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Niño Loma im Hochland</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/115.php</link>
<description><![CDATA[m Bergdorf Niño Loma krempeln die Männer und Frauen die Ärmel hoch. Denn in Tambohuasha, einem erfolgreichen DESWOS-Projekt, haben sie gesehen, was sie schaffen könnten. <p>Durch das Programm &quot;Ñuca Huasi &#8211; Unser Haus&quot; in Bergdörfern der Provinz Chimborazo werden 34 verarmte Familien in Niño Loma endlich aus völlig unzureichenden Lehmhütten, in denen vor allem Frauen, Kinder und Alte durch Kälte und Rauchbelastung chronisch erkrankten, herauskommen.<br />

Im Programm der DESWOS und ihres erfahrenen Partners vor Ort, Fundación SofoEcu,</p>
<ul>
<li>bauen die Indiofamilien in traditioneller Nachbarschaftshilfe 70 einfache Häuser,</li>
<li>renovieren 70 sanierungsbedürftige oder halbfertige Häuser,</li>
<li>installieren regional hergestellte Herdöfen und sichere Rauchabzüge,</li>
<li>verbessern Ernährung und Einkommen durch Zucht, Haltung und Vermarktung landestypischer Meerschweinchen,</li>
<li>richten einen Rückzahlungsfonds ein, um weitere Häuser zu bauen,</li>
<li>und es werden unter ihnen Bauhandwerker in Theorie und Praxis ausgebildet. </li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/115.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Überleben in den "Cordilleras Dariense"</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/113.php</link>
<description><![CDATA[Die wirtschaftliche Armut in den Dörfern der bergigen Region um Sitio Histórico in Nicaragua ist äußerst groß. Arbeit gibt es nur für Tagelöhner in den Haushalten und auf den Feldern der wenigen großen Haziendas. Die Menschen hausen in überfüllten Hütten aus Holz, Lehm, Blech oder Stroh und Kunststoffplanen auf dem rohen Boden. Unsichere Feuerstellen, keim- und parasitenverseuchte Wasserhaltung sowie mangelhafte und fehlende sanitäre Einrichtungen sind vor allem für Kinder und Alte extrem gesundheitsschädigend. Das Zusammenleben mit Hühnern und Schweinen in den Hütten erschwert zusätzlich die Hygiene. Der landwirtschaftliche Anbau reicht kaum zur Eigenversorgung, die hier Vorraussetzung zum Überleben ist. Durch die fortschreitende Entwaldung und steigende Bedrohung durch Erdrutsche ist die Agrar- und Forstnutzung stark gefährdet. <p>Nur noch begrenzt intakte Lebensräume müssen erhalten und die zum Überleben notwendige Umwelt geschützt werden, gemeinsam bessere Lebensbedingungen geschaffen und wirtschaftliche Existenzen gesichert werden - so die gemeinsamen Ziele der Familien, der DESWOS und ihrer Partnerorganisation Sofonic.</p>
<p>Konkrete Maßnahmen:</p>
<ul>
<li>80 stabile Häuser mit viel Selbsthilfe unter fachkundiger Anleitung bauen</li>
<li>saubere Toiletten erstellen</li>
<li>feste, holzsparende Kochstellen in den Küchen mit Rauchabzug installieren</li>
<li>gefiltertes Trinkwasser in Frischwasserkrügen lagern</li>
<li>Grauwasser über Kiesbett entsorgen</li>
<li>begleitende Aufklärungskurse (Gesundheit, Ernährung, Umwelthygiene) durchführen</li>
<li>Baumschulen zur Wiederaufforstung anlegen</li>
<li>die Bauern forst- und agrarwirtschaftlich beraten</li>
<li>einen effektiven vertikalen Ziegelbrennofen erbauen&#160; </li>
<li>Genossenschaft der Ziegelbrenner gründen und so Arbeitsplätze sichern</li>
<li>einen kleinen Rückzahlungsfonds für weiteren Hausbau einrichten</li>
</ul>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/113.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Masatepe Wohnhaus Sanierungsprogramm</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/111.php</link>
<description><![CDATA[Der Stadtrat von Masatepe hat den Partner der DESWOS in Nicaragua um Unterstützung gebeten. Denn die Wohnungsnot der Menschen in Masatepe ist groß und die Qualität der DESWOS - Häuser und die Lehrlingsausbildung zu Maurern im Nachbarort Diriamba haben den Bürgermeister begeistert. Die Häuser in den Dörfern Masatepes, die im Erdbeben gefährdeten Westen Nicaraguas nahe der Pazifikküste liegen, müssen dringend stabilisiert und saniert werden. <p>Es sind Bauern und Kleinhandwerker, die unter der Armutsgrenze leben. Die für die Projektunterstützung ausgewählten durchschnittlich sechsköpfigen Familien haben ein monatliches Einkommen zwischen 50 und 125&#160; Euro. Sie leben in baufälligen Hütten und heruntergekommenen Häusern. Die Fußböden sind meist aus gestampftem Lehm, die sanitären Anlagen in schlechtem Zustand, Wasseranschlüsse und Latrinen gibt es nur vereinzelt. Die Dächer sind undicht und sehr anfällig für jeden Sturm. In vielen Fällen kann die Substanz der Häuser erhalten, verbessert und saniert werden. Dafür wird Expertise benötigt und der Partner bildet die entsprechenden Poliere aus. Sanierungen der eigenen Häuser sind meist kostengünstiger und die Familien haben bereits eine enge Bindung zu ihrem Wohnumfeld.</p>
<p>Die DESWOS und ihr Partner fördern in Masatepe:</p>
<ul>
<li>die Sanierung von 100 Häusern in Selbsthilfe,</li>
<li>den Einbau von 50 Energiesparöfen,</li>
<li>die Sanierung der sanitären Anlagen,</li>
<li>die Ausbildung von 30 Maurer- und Zimmererpolieren.</li>
</ul>
<p>Auch hier gilt: Hilfe zur Selbsthilfe! Pro Familie sind 60 bis 100 Arbeitstage vorgesehen. Das hilft Kosten sparen, die Menschen zu motivieren und zeigt ihnen, wie sie kleinere Reparaturen selbst vornehmen können.</p>
<p>Es ist ein Projekt, das dringend unsere Unterstützung braucht. Bitte tragen Sie mit einer Spende dazu bei, dass diese Menschen in sicheren menschenwürdigen Unterkünften leben können.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/111.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Hausbau in Guamote</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/109.php</link>
<description><![CDATA[Guamote in der Provinz Chimborazo war Knotenpunkt der beiden wichtigsten Eisenbahnlinien in Ecuador. Der Anschluss an die Außenwelt hatte den Indios in über 3.000 m Höhe etwas Wohlstand gebracht. Aber die Bahnlinien sind lange wieder stillgelegt, die rund 2.000 Menschen im Ort und die umgebende Landbevölkerung sind verarmt.<br />
Die Wohnsituation der Indiofamilien ist äußerst schlecht, die Menschen sind Kälte und Rauch durch offene Feuerstellen in den Hütten ausgesetzt. Die gesundheitliche Verfassung der Kinder und Alten ist erschreckend und die unzureichende medizinische Versorgung kann die hohe Kindersterblichkeit von 28 Prozent kaum bekämpfen. Es herrscht Analphabetentum und Mangel an Berufsausbildung - rund 30 Prozent. Einkommen ist kaum zu erwirtschaften. Die jüngeren Familienmitglieder verdingen sich als Saisonarbeiter an der Pazifikküste. Sie kehren zurück aus Guayaquil mit ein paar Dollar und bringen Hoffnung und den Willen zur Selbsthilfe mit. Vor Jahren gründeten sie eine Spar- und Kreditgenossenschaft. Mit dem Geld haben sie jetzt Bauland für 70 Häuser am Ortsrand gekauft. Aber für Neubauten reichen die angesparten Mittel nicht. <p>Die DESWOS und ihre Partnerorganisation Fundación EcoSur unterstützen in einer Pilotphase zunächst zehn verarmte Familien der Genossenschaft bei</p>
<ul>
<li>dem Bau von fünf städtischen Häusern am Ortsrand</li>
<li>und dem Bau von fünf Dorfhäusern in der Umgebung sowie</li>
<li>der Qualifizierung talentierter Jugendlicher zum Maurer.</li>
</ul>
<p>Die traditionell verankerte Nachbarschaftshilfe beim Hausbau wird &#8222;Minga&quot; genannt und wird selbst bei den eher städtischen, auf Zweigeschossigkeit erweiterbaren Häusern durchgeführt.Sie werden aus Backsteinen und einem Betonskelett errichtet, um den Naturkatastrophen in der Andenregion mehr Widerstandskraft entgegenzusetzen. Die Backsteine werden übrigens vom Partner im Nachbarort in einem schonenden Verfahren selber hergestellt, genauso wie die Mikrobetondachziegel zur Deckung der eingeschossigen Bauten in den Dörfern. Die Indios errichten sie in einer stark erdbebenresistenten Lehmbauweise.</p>
<p>Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende den starken Selbsthilfewillen der Genossenschaft in Guamote.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/109.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Modernisierung eines Waisenhauses</title>
<link>/projekte/inhalte/europa/99.php</link>
<description><![CDATA[&quot;Am liebsten hätten die Kinder die ersten zwei Tage nur unter der Dusche gestanden, um das warme Wasser zu genießen!&quot; berichtete der Heimleiter des Waisenhauses nach der Fertigstellung der neuen Heizungsanlage. <p>Sie ist Teil der Modernisierung eines alten Kinderheimes in der Stadt Miercureau-Ciuc, im Norden Rumäniens, wo die Sommer kurz und die Winter lang sind. Das Heim war in einem erbärmlichen Zustand. Rund 150 Kinder, die ihre Eltern verloren haben, oder von ihnen ausgesetzt worden sind, lebten in katastrophalen Verhältnissen, ohne Heizung und warmes Wasser. Oft blieb die Küche kalt, weil der Herd kaputt war.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Verein Pro Minderheiten e.V. aus Baden-Baden modernisierte die DESWOS das Waisenhaus von Grund auf durch:</p>
<ul>
<li>Einbau einer neuen Heizungsanlage,</li>
<li>einer neuen Küche,</li>
<li>sowie der kompletten Erneuerung der Duschen- und Toilettenanlage. </li>
</ul>
<p>Die Planung geht weiter: Dringend erforderlich ist der Bau eines Ausbildungszentrums für 120 Kinder aus verarmten Familien.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/europa/99.php</guid>
</item>
<item>
<title>23.06.2008 | Kölner Bürger halfen Waisenkindern in Istanbul</title>
<link>/projekte/inhalte/europa/98.php</link>
<description><![CDATA[Die Erde bebte im August 1999 in Istanbul und hinterließ verheerende Verwüstungen. Ganze Stadtteile wurden dabei zerstört, Tausende Menschen starben, Hunderte Kinder verloren ihre Eltern. Mit internationaler Hilfe entstanden neue Häuser. Aber wer kümmert sich um die Waisenkinder? <p>Mit Spenden der Bürger der Stadt Köln unterstützte die DESWOS im asiatischen Teil der Stadt den Bau und die Einrichtung eines Waisenhauses. Heute leben dort 80 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren. Eine altersgerechte, pädagogische und psychologische Betreuung durch Fachpersonal finanziert die Stadt Istanbul.</p>
<p>In Kleingruppen mit vier Gleichaltrigen hat für die Waisenkinder ein neues Leben begonnen &#8211; zwar ohne Eltern und Familie, aber in liebevoller Atmosphäre.<br />
Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS!<br />
Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>23.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/europa/98.php</guid>
</item>
<item>
<title>22.06.2008 | Ausbildungsprogramm zum Maurer in Diriamba</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/97.php</link>
<description><![CDATA[Hoch motivierte arbeitslose junge Männer, die über Vorerfahrung als Handlanger auf dem Bau verfügen, arbeiten in diesem Ausbildungsprogramm unseres Partners SofoNic. Sie kommen aus ärmlichen Verhältnissen, ihre Schulbildung ist schlecht und bislang hatten sie keinerlei Aussichten auf eine Ausbildung. Viele von ihnen haben schon eine eigene Familie gegründet, tragen also große Verantwortung. <p>Ziel der DESWOS ist es, die jungen Leute beim Häuserbau für bedürftige Familien auszubilden und ihnen über den anerkannten Abschluss eine berufliche Existenz im Baubereich zu ermöglichen. Es geht um eine bessere Qualität der Häuser und damit um Sicherheit im sozialen Wohnungsbau Nicaraguas, in dieser oft von Naturkatastrophen betroffenen Region. Das sichere Dach über dem Kopf ist Voraussetzung, um den Armutskreislauf zu durchbrechen.</p>
<p>Mit dieser Zielrichtung bildet der Partner in dem Programm der DESWOS jährlich zehn junge Arbeitslose zu Bauhandwerkern im Bereich Niedrigkostenwohnbau aus.</p>
<ul>
<li>Die Lehrzeit beträgt zwei Jahre.</li>
<li>Die Ausbildung besteht aus einem Theorie- und Praxisteil, Berufsschule und Hausbau.</li>
<li>Finanziert werden zu Beginn neun von zehn Lehrlingen, da einer von unserem Partner übernommen wird.</li>
<li>Jedes Jahr wird ein weiterer Lehrling von den lokalen Betrieben übernommen.</li>
</ul>
<p>Die Finanzierung durch die DESWOS wird zunächst auf drei Jahre begrenzt. Denn die staatlichen Behörden vor Ort, sollen die Ausbildung Schritt für Schritt übernehmen und weiterführen. Doch dafür muss erstmal die Grundlage geschaffen werden.</p>
<p>Die Kosten für einen Auszubildenden belaufen sich auf 100,00 &#8364; im Monat. Diesen Betrag benötigt die DESWOS für die Ausbildungsvergütung, die Sozialabgaben, das Schulgeld sowie für Lern- und Lehrmaterial. Die Mittel sind gut investiert, werden doch von den Azubis weitere Häuser für bedürftige Familien aus dem revolvierenden Fonds unseres Hausbauprojektes in Diriamba gebaut.</p>
<p>Bitte unterstützen Sie die jungen Menschen und die bedürftigen Familien mit Ihrer Spende.</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>22.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/97.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Wiederaufbau kriegszerstörter Dörfer</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/85.php</link>
<description><![CDATA[Refugees Ganze Dörfer im ehemaligen Kriegsgebiet im Norden wurden ausgelöscht, Menschen verschleppt und erschlagen, die Hütten verbrannt. Trotz der traumatischen Erinnerungen an den 20-jährigen Krieg zwischen tamilischen Rebellen und Regierungstruppen kehrten viele Familien aus finanzieller Not wieder in ihre Dörfer zurück. <p>Die DESWOS und ihr Projektpartner Direct Help Organization halfen, drei schwer betroffene Dörfer wieder aufzubauen durch:</p>
<ul>
<li>Bau von 87 neuen Häusern,</li>
<li>Sanierung von 102 alten Häusern,</li>
<li>232 Familien erhielten Kredite für Einkommen schaffende Maßnahmen,</li>
<li>Bau von drei Kindergärten,</li>
<li>Ernährungsprogramm für Kleinkinder,</li>
<li>fünf Trinkwasserbrunnen,</li>
<li>Aufbau von sechs landwirtschaftlichen Brunnen. </li>
</ul>
<p>An Vergessen ist nicht zu denken. Aber ein Neuanfang ist möglich, denn die Menschen haben wieder eine Perspektive erhalten.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS-&#160;Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/85.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Sanierung der Pirivenas</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/84.php</link>
<description><![CDATA[Pirivenas Die Grundbildung gehört zu den wichtigsten Aufgaben in den Entwicklungsländern. Auf Sri Lanka wird diese durch die buddhistisch orientierten &#8222;Pirivenas&#8220; wahrgenommen. <p>In einem umfangreichen Projekt haben die DESWOS und ihre Partnerorganisation vor Ort über 585 buddhistische Schulen saniert und modernisiert. Die DESWOS mobilisierte Geld für</p>
<ul>
<li>hygienische Toiletten,</li>
<li>neue Waschräume für Mädchen und Jungen getrennt,</li>
<li>zusätzliche Schulräume,</li>
<li>neue Fassaden,</li>
<li>neue Schlafräume mit Betten, statt einfacher Strohmatten,</li>
<li>eine Bibliothek und Meditationsraum,</li>
<li>sauberes Trinkwasser. </li>
</ul>
<p>Für die Schüler aber ist es das Größte, Strom zu haben! Endlich können sie bis in die Dunkelheit hinein bei ausreichend Licht lesen und arbeiten, denn das Pflichtprogramm eines buddhistischen Schülers endet erst spät am Abend.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/84.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Mädchen-Schulheim für Burmas Minderheit der Karen</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/83.php</link>
<description><![CDATA[ypische Männerberufe für Mädchen sind ein Thema, dem man sich in hierzulande mit dem &#8222;Girl´s Day&#8220; nähert. Ein Tag der &#8222;Offenen Tür nur für Mädchen&#8220; ermöglicht, hier und dort mal reinzuschauen und vielleicht so das Interesse zu wecken. Für die Mädchen in Burma gibt es für Bildung grundsätzlich hohe Barrieren. <p>Das konservative Elternhaus erlaubt die Grundschule und allerhöchstens eine hauswirtschaftliche Ausbildung. Aber oft erledigt sich die berufliche Bildung von selbst, da die Schulen zu weit entfernt sind und es keine Unterbringungsmöglichkeiten für die Mädchen gibt. Zusätzliche Hindernisse gibt es für Minderheiten in Burma.<br />
Besonders unterdrückt wird die Volksgruppe der Karen. Nur für die Mädchen zwischen 11 und 18 Jahren errichteten die DESWOS und ihr Projektpartner CORD - Christian Organisation for Rural Development in Toungoo ein zweistöckiges Schulheim, bestehend aus</p>
<ul>
<li>zwei Schlafräumen für bis zu 120 Mädchen und</li>
<li>Speise- und Studienräumen. </li>
</ul>
<p>Uns war es wichtig, endlich den Mädchen der Karen Zugang zur Bildung zu verschaffen. Das Mädchenschulheim war die einzige Möglichkeit, sie fernab von zu Hause unterzubringen und den Eltern für ihre Sicherheit zu garantieren.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/83.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Schwesternhaus Sampa</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/82.php</link>
<description><![CDATA[Wie soll die medizinische Betreuung der Landbevölkerung in der Region um das entlegene Dorf Sampa in Ghana gesichert werden? Die eingerichtete Gesundheitsstation wird im Vorläuferprojekt gerade fertig gestellt, gemeinsam finanziert von der DESWOS und ihrem Projektpartner ASASE. Die Dorfbevölkerung von Sampa hat das Gebäude unter Anleitung von Fachleuten errichtet. Dort soll der Betrieb bald auf volle Touren kommen: Erste Hilfe und Wundbehandlung, Geburtshilfe und Nachsorge, Impfungen und sogar die Ausbildung von Hilfspflegern. Jetzt wird qualifiziertes Personal gesucht. <p>Probleme bereitete die Frage nach der Unterkunft für das medizinische Personal und für einen Hausmeister, der für die Gesundheitsstation benötigt wird. Denn Leute, die von außen kommen, besitzen in Sampa kein Land, um sich niederzulassen. Und die Menschen in Sampa sind zu arm, um selbst jemand aufnehmen zu können. Wer gutes Pflegepersonal gewinnen und langfristig halten will - vor allem in so einer entlegenen Region wie um das Dorf Sampa - muss den Menschen würdige Lebensbedingungen bieten.</p>
<p>Der nächste notwendige Schritt liegt auf der Hand. Die DESWOS und ASASE, ein gemeinnütziger Unterstützerverein aus Heidelberg helfen menschenwürdige Lebensbedingungen für qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu schaffen. Die nötigen Maßnahmen sind:</p>
<ul>
<li>Wohnhaus für die Schwestern und den Hausmeister in traditioneller Bauweise als Hofanlage.</li>
<li>Die Dorfbevölkerung baut das Haus unter der Anleitung bezahlter Fachkräfte,</li>
<li>wird Eigentümerin und übernimmt die Verantwortung für das Haus.</li>
<li>Schwestern und Hausmeister zahlen Miete an die Dorfgemeinschaft zur Finanzierung der Instandhaltungskosten.</li>
<li>Überschüsse fließen in die Gesundheitsstation.</li>
</ul>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/82.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Neuanfang für das Dorf Zhang TaEr</title>
<link>/projekte/inhalte/asien/81.php</link>
<description><![CDATA[317 Familien lebten in ZhanTaEr, einem Dorf in der Inneren Mongolei, bereits am Existenzminimum. Mit Gelegenheitsarbeit und etwas Landwirtschaft hielten sich die am Alun-Fluss lebenden Menschen über Wasser. Fünf Tage stand das gesamte Dorf dann unter Wasser - eine Flutkatastrophe in 1998 entriss ihnen ihre gesamte Existenz. <p>Die DESWOS verhalf zu einem umfassenden Neuanfang durch:</p>
<ul>
<li>den Bau von 205 stabilen Häusern an hochwassersicherem Standort</li>
<li>den Aufbau einer Rinderfarm zur Verbesserung der Einkommen</li>
<li>den Bau einer Schule zur Verbesserung der Bildungssituation</li>
<li>den Anschluss ans örtliche Wasser- und Elektrizitätsnetz durch die Regierung </li>
</ul>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS -&#160;Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/asien/81.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Hilfe für Kinder und alleinerziehende Mütter</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/80.php</link>
<description><![CDATA[Die Bedürftigkeit von Kindern und ihren alleinerziehenden Müttern ist sehr groß. In Arusha, einer Stadt in Tansania, leben sie unter unzumutbaren sanitären Bedingungen zu hohen Mieten in 10 m² Zimmern. Die Kinder sind zu sehr auf sich selbst gestellt und benötigen die Gemeinschaft, weil die Mütter den Unterhalt für Miete, für sich und die Kinder verdienen müssen. <p>Zur Verbesserung der Wohnsituation und der Gesundheit sowie zur Stärkung des Zusammenhaltes und der gegenseitigen Hilfe hat die DESWOS mit der Evangelisch Lutherischen Diözese von Arusha die genossenschaftlich organisierten Selbsthilfegruppen alleinerziehender Mütter durch folgende Maßnahmen unterstützt:</p>
<ul>
<li>Gemeinsame Planung und Bau kleiner Siedlungen mit 72 soliden Zwei- bis Dreizimmerhäusern und einfachen Küchen</li>
<li>Bau von 72 Außentoiletten</li>
<li>Aufklärungskurse zu Gesundheit, Ernährung und Hygiene</li>
<li>Bau von mehrfach nutzbaren Gemeinschaftsräumen und Kinderspielmöglichkeiten</li>
<li>Einrichtung eines Fonds zur Finanzierung weiterer Häuser</li>
<li>Bau von Regenwassertanks</li>
</ul>
<p>Zurzeit wird die letzte Phase des Projektes für 18 weitere Wohnhäuser mit Wasch- und Toilettenhäuschen sowie Regenwassertanks und Strom begonnen.</p>
<p>Über dieses Projekt entstand der Film <a href="/index.php"><strong>&#8222;Nyumbani &#8211; mehr als ein Zuhause&#8220;,</strong></a> der nicht nur über das&#160;Leben allein erziehender Mütter in Tansania berichtet. Vielmehr ist&#160;es uns damit gelungen, Ihnen die Arbeit der DESWOS nahe zu bringen. </p>
<p>Die Resonanz auf den Film war so positiv, dass der Bau dieser Siedlungen in Arusha mittlerweile nahezu durchfinanziert ist. Danke an alle Spenderinnen und Spender! Wir würden uns freuen, wenn Sie die Arbeit der DESWOS auch weiterhin unterstützen. </p>
<p>Die DESWOS braucht Ihre Hilfe dringend für ähnliche Projekte - bitte spenden Sie!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/80.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Hilfe für Fischerdorf Mankoadze</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/79.php</link>
<description><![CDATA[Das Fischerdorf Mankoadze in Ghana hat seine beste Zeit hinter sich. Internationale Trawler fischen im großen Stil vor der westafrikanischen Küste. Herkömmlicher Fischfang in traditionellen &quot;Einbäumen&quot; hat kaum eine Chance. <p>Folglich fehlt jegliche Verdienstmöglichkeit und die jungen Dorfbewohner wandern ab in die Hauptstadt Accra und die Hafenstadt Tema. Die Gebäude im Dorf verfallen zusehends, die hygienischen Bedingungen sind furchtbar und dementsprechend beängstigend ist die gesundheitliche Situation der zurückgebliebenen und resignierten Frauen, Kinder und Alten mit Fällen von Cholera und Typhus.<br />
Die DESWOS und ein Freundeskreis unterstützen das Dorfkomitee bei folgenden Maßnahmen:</p>
<ul>
<li>Bau öffentlicher Toilettenanlagen</li>
<li>Sanierung einer Gesundheitsstation</li>
<li>Transport medizinischer Hilfsgüter</li>
<li>Finanzierung medizinischen Personals für begrenzten Zeitraum</li>
</ul>
<p>Die hygienischen Bedingungen im Dorf sind heute deutlich besser, die Erkrankungen zurückgegangen. In der Gesundheitsstation gibt es eine regelmäßige medizinische Versorgung. Allmählich schöpfen die Menschen im Dorf wieder Mut.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/79.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Hausbau-Sparprogramm Maruru</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/78.php</link>
<description><![CDATA[Der lose Zusammenschluss einiger Selbsthilfegruppen löste in Namibia eine große Bewegung aus. Erst als deren Mitglieder eine bestimmte Geldsumme angespart haben, qualifizierten sie sich für die Teilnahme an einem DESWOS-Pilotprojekt, das die Namibian Housing Action Group, der DESWOS-Partner vor Ort ins Leben rief. <p>Mit DESWOS-Unterstützung wurde ein Spar- und Kreditsystem für die Ärmsten der Armen entwickelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:</p>
<ul>
<li>Bau von 112 stabilen Häusern</li>
<li>Sanierung von 25 Häusern</li>
<li>383 Kredite für die Einrichtung eines kleinen Lebensmittelladens, einer Schneiderei,einer Garküche, für Hühnerzucht, eines Schreibbüros usw.</li>
<li>Landesweite Schulungskurse in Grundrechenarten </li>
</ul>
<p>Das Projekt hat eine unerwartete Eigendynamik entwickelt. Die Sparaktivitäten haben sich inzwischen auf 7 000 Familien ausgeweitet. Gespart wird nicht nur für den Hausbau, sondern auch zur sozialen Absicherung wie z.B. Krankheit, Todesfall.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/78.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Aufbau und Beratung eines Wohnungsunternehmens in Mpumalanga</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/77.php</link>
<description><![CDATA[Bild von Mpumalanga Ende 2004 feierte Südafrika das 10-jährige Bestehen seiner Demokratie. Auf dem langen Weg, die Spätfolgen des Apartheidregimes zu überwinden, verfolgt die schwarze Regierung eine Wohnungspolitik, die die Ärmsten der Armen mit Wohnraum versorgen soll. Geld dafür wird zwar bereitgestellt, aber die Rahmenbedingungen passen nicht. <p>Genau hier hat die DESWOS erstmals mit einem für sie untypischen Projekt angesetzt.<br />
In Middelburg, der Provinzhauptstadt von Mpumalanga richtete sie eine Beratungsstelle ein,</p>
<ul>
<li>in der lokale Unternehmen gegründet und beraten werden sollen, um Wohnraum für arme Familien zu schaffen.</li>
<li>Erste Schulungen dazu fanden hier in deutschen Wohnungsunternehmen statt.</li>
<li>Intensive Beratung führte die DESWOS gemeinsam mit Geschäftsführern deutscher Wohnungsunternehmen später in Mpumalanga durch. </li>
</ul>
<p>Das Ergebnis: Das erste kommunale Wohnungsunternehmen Südafrikas wurde in Middelburg gegründet! Die Rahmenbedingungen für die staatliche Förderungen wurden erfüllt, die Zuschüsse der Regierung für den Bau von Mietwohnungen für Menschen mit geringen Einkommen flossen. 501 Wohnungen wurden gebaut. Zwei weitere Städte in Südafrika überlegen jetzt, es Middelburg gleichzutun.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/77.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Ehemalige Nomadenkinder lernen Lesen und Schreiben</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/75.php</link>
<description><![CDATA[Schwere Dürreperioden in den 80er Jahren rafften einen Großteil des Viehs der Turkana-Nomaden in Kenia dahin. Viele Stämme wurden notgedrungen sesshaft. Die Kommune Naipa mit ihren 150 Familien überlebt am Turkanasee fern von jeglicher Infrastruktur in fünf Dörfern nur unter schwierigsten Bedingungen durch Farmarbeit und Handel. Für die Kinder gab es keine Schulen. <p>Mit Hilfe der &#8222;Architekten über Grenzen&#8220; und der anglikanischen Kirche Kenias finanzierte die DESWOS den 450 schulpflichtigen Kindern eine Grundschule, die die Menschen unter Anleitung selbst errichteten. Sie besteht aus:</p>
<ul>
<li>vier Klassenzimmern</li>
<li>einem Lehrerzimmer</li>
<li>einem Schulleiterraum</li>
<li>und einem Sanitärtrakt mit je 5 Außenlatrinen für Mädchen und Jungen.</li>
</ul>
<p>Seit Anfang 2003 werden bereits bis zu 200 Kinder in den Räumen unterrichtet. Die Regierung bezahlt die Lehrer. Die Gemeinde nutzt die Räume darüber hinaus in vielfältiger Weise, so z.B. durch abendliche Hygieneerziehung oder die monatliche medizinische Grundversorgung.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/75.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Wiederaufbau der Klosterfarm Keren</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/74.php</link>
<description><![CDATA[Als nach 30 Jahren Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien endlich Frieden geschlossen wurde, lagen beide Länder in Schutt und Asche. Zerstörte Panzerwracks am Straßenrand waren Normalität, ein Gemüsefeld dagegen eine Seltenheit. <p>Auch die Klosterfarm der Zisterziensermönche in der nördlichen Stadt Keren in Eritrea war zerstört und lag brach. Die Farm versorgte einst viele Märkte in Eritrea mit Obst und Gemüse. Auf Initiative eines deutschsprachigen Zisterziensermönchs und mit Hilfe des KSD Katholischen Siedlungsdienstes e.V. finanzierte die DESWOS</p>
<ul>
<li>den Wiederaufbau der Klosterfarm Keren,</li>
<li>den Bau eines Brunnens,</li>
<li>die Einrichtung eines verbesserten Bewässerungssystems,</li>
<li>den Kauf eines Kleintransporters,</li>
<li>landwirtschaftliche Beratung,</li>
<li>die Anschaffung landwirtschaftlicher Geräte.</li>
</ul>
<p>Dank der Klosterfarm gibt es heute auf lokalen Märkten wieder Obst und Gemüse &quot;Made in Eritrea&quot;.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/74.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Folgeprojekt im Kupfergürtel</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/73.php</link>
<description><![CDATA[Im Vorläuferprojekt in der Armensiedlung Nkwazi hatten die DESWOS und die katholische Diözese Ndola es geschafft, Slumbewohnern zu stabilen Häusern auf legalen Grundstücken zu verhelfen, sie aktiv in die Bauarbeiten einzubinden und zum Teil sogar in Lohn und Brot zu bringen! <ul>
<li>Jetzt arbeitet die DESWOS - unterstützt von den Städten Mufulira und Chingola - in deren Armensiedlungen. Fachlich angeleitet bauen100 extrem arme Familien gemeinsam</li>
<li>die notwendige Infrastruktur für je eine Siedlung in Kawama und Kapisha</li>
<li>je 50 stabile Häuser mit hygienisch einwandfreien Sanitäranlagen</li>
<li>und je ein Produktionszentrum für die Herstellung von Baustoffen </li>
</ul>
<p>Sie lernen Mauern, Zimmern und Dachdecken, je nach ihren Fähigkeiten. Sie werden ausgebildet in der Herstellung von Hydraform-Lehmsteinen und Mikrobetondachziegeln und erhalten die dafür notwendige Maschinenausstattung.</p>
<p>Aber vor allem geschieht all dies gemeinsam, als genossenschaftliche Gruppe. Diese Erfahrung und die Entdeckung eigener Fähigkeiten kann ihnen niemand mehr nehmen.<br />
<br />
Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/73.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.06.2008 | Sauberes Trinkwasser - endlich auch in Luwumbu</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/72.php</link>
<description><![CDATA[Verschmutztes Trinkwasser ist Hauptursache der schlechten Gesundheitslage und der hohen Kindersterblichkeitsrate in den Dörfern der Livingstonberge z.B. durch Parasitenbefall und schwere Durchfallerkrankungen. Mit dem Bau eines Wasserversorgungsnetzes erhalten die Dörfer Luwumbu, Insomako und Lugao endlich sauberes Trinkwasser.<br />
&#160;Wasserprojekt Luwumbu <p>Die Wasserqualität wird durch Verlegung des Ackerbaues und der Viehzucht aus dem Quellbereich verbessert. Regionaltypische Bepflanzung und Erhalt des Resturwaldes im Wasserschutzgebiet sichern ein ökologisches Gleichgewicht in den Bergen.</p>
<p>In angeleiteter Selbsthilfe entstehen unterhalb der natürlichen Quellen</p>
<ul>
<li>zwei Wasserauffangbecken</li>
<li>ein weites Netz aus Wasserleitungen,</li>
<li>zwei Wassertanks mit Druckminderer und</li>
<li>Zapfstellen, die sich je 10 bis 15 Familien teilen.</li>
</ul>
<p>Jeder Nutzer zahlt einen Wasserschilling zur Instandhaltung der Trinkwasserversorgungsanlage. Das Dorf schult dafür ausgesuchte Personen und gründet ein Wasserkomitee als Betreiber und zur Kontrolle der Wasserentnahme und der Wasserqualität.</p>
<p>Die Trinkwasserleitung läuft: Für die Menschen in Luwumbu ist es noch nicht selbstverständlich - für sie ist das Wasser kostbar!</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/72.php</guid>
</item>
<item>
<title>02.06.2008 | Basisgesundheitsstation in Sampa</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/53.php</link>
<description><![CDATA[Im küstennahen Dorf Sampa in der Zentralregion von Ghana ist einerseits die traditionelle Dorfstruktur noch intakt. Andererseits prägen Landflucht, fehlende Ausbildung, geringe oder gar keine Einkommen und miserable Infrastruktur das Leben in Armut. Doch vor allem die fehlende Gesundheitsversorgung verhindert jegliche Entwicklung. <p>Vielerlei Eigeninitiative im Dorf zeigt das Selbsthilfepotential der Menschen. Zur dringenden Verbesserung der Gesundheitslage wird zusätzlich Hilfe von außen benötigt. Gemeinsam mit ASASE, einem gemeinnützigen und kompetenten Unterstützerverein aus Heidelberg, unterstützt DESWOS folgende Selbsthilfemaßnahmen des Dorfes Sampa:</p>
<ul>
<li>Bau einer Basisgesundheitsstation für das Dorf und seinen Einzugsbereich</li>
<li>Einrichtung mit dem notwendigen Mobiliar</li>
<li>Ausstattung mit medizinischen Geräten für Erste Hilfe, Geburtshilfe und Nachsorge, Impfungen, Wundbehandlung und einem Grundstock an erforderlichen Medikamenten</li>
<li>Startfinanzierung des medizinischen Personals, später verankert im ghanaischen Gesundheitssystem</li>
<li>Ausbildung von Hilfspflegern</li>
</ul>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>02.06.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/53.php</guid>
</item>
<item>
<title>11.04.2008 | Aus Slumbewohnern werden Maurer im "Copperbelt"</title>
<link>/projekte/inhalte/afrika/76.php</link>
<description><![CDATA[Verzweiflung, Arbeitslosigkeit und eine erschreckend hohe AIDS-Rate herrschen in den Armenvierteln von Sambia. Im einst blühenden Kupfergürtel wird seit dem Preisverfall auf dem Weltmarkt nur noch wenig Erz untertage gefördert. <p>Ehemalige Arbeiter und ihre Familien in Nkwazi, dem Slum der Provinzhauptstadt Ndola, stellen heute stattdessen gemeinsam übertage Baumaterialien her. Aber zuerst haben sie sich mit Hilfe der DESWOS unter der Schirmherrschaft der katholischen Diözese Ndola einfache und stabile Häuser gebaut.</p>
<p>40 extrem arme Familien erhielten die finanziellen Mittel für:</p>
<ul>
<li>einen Transporter und Werkzeug</li>
<li>den Aufbau eines Bauzentrums</li>
<li>den Bau von 40 Häusern mit Toiletten und sauberen Trinkwasseranschlüssen</li>
</ul>
<p>Die Familien arbeiten genossenschaftlich und stellen qualitativ hochwertige und preisgünstige Lehmsteine und Dachziegel her. Mit einem Teil der Einkünfte leisten sie Teilrückzahlungen für ihre Häuser und Grundstücke in einen gemeinschaftlich geführten Fonds. Die Menschen haben jetzt nicht nur stabile Häuser, sie haben auch wieder mehr Arbeit und mehr Mut.</p>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>11.04.2008</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/afrika/76.php</guid>
</item>
<item>
<title>01.12.2007 | Hausbauprojekt in Carazo-Diriamba</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/102.php</link>
<description><![CDATA[Gute Ausbildung und bezahlbare sichere Häuser fehlen überall in Nicaragua. In Diriamba, Distrikt Carazo, wohnen meist mehrere Generationen auf engstem Raum. Oft werden die Küche und Toilette mit anderen Familien geteilt, dementsprechend unzumutbar sind die Bedingungen. Trotz solch erbärmlicher Zustände müssen die Menschen unter großen Anstrengungen überhöhte Mieten zahlen. Dann fehlt das Geld für den Arztbesuch oder die Berufsausbildung der Kinder. <p>Die DESWOS springt hier ein mit einem kombinierten Lehrlings- und Bauprogramm:</p>
<ul>
<li>20 junge Menschen erlernen das Bauhandwerk, die Theorie in der Berufsschule und</li>
<li>die Praxis auf der Baustelle des Projektes, indem sie 80 Niedrigkostenhäuser für bedürftige Familien errichten &#8211; ihr Gesellenstück.</li>
<li>Die Familien beteiligen sich am Bau und zahlen die Materialkosten der Häuser in einen Fonds, in etwa gleicher Höhe wie ihre frühere Miete. </li>
</ul>
<p>So kann das kombinierte Ausbildungs- und Bauprogramm bedürftige Familien über einen längeren Zeitraum unterstützen.</p>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>01.12.2007</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/102.php</guid>
</item>
<item>
<title>01.12.2007 | Städtepartnerschaft ermöglicht Bauprojekt in Matiguás</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/100.php</link>
<description><![CDATA[Landflucht vergrößert die Probleme armer Länder, auch in Nicaragua. Die Menschen wandern aus Matiguás ab in die Hauptstadt Managua, um dort Arbeit zu finden. Die Stadtverwaltung von Matiguás stellt die Infrastruktur zur Verfügung und bietet kostenfrei Bauland an, um ihre Einwohner zu halten. Trotzdem können selbst die Menschen mit regelmäßiger Arbeit die Baukosten nicht aufbringen. <p>Die deutsche Partnerstadt Saarlouis schlug hier eine Brücke. Sie nahm ihre Städtepartnerschaft mit Matiguás ernst und bat die DESWOS, dort ein Bauprojekt für bedürftige Familien durchzuführen.</p>
<p>Mit Selbsthilfe und fachlicher Anleitung sind inzwischen 45 erdbebenfeste Häuser entstanden.</p>
<p>Und es geht weiter: Statt wie vorher Miete zu zahlen, tragen die Familien regelmäßig einen Teil der Baukosten ab - das bedeutet ca. fünf neue erdbebensichere Häuser pro Jahr.</p>
<p>Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>01.12.2007</pubDate>
<guid>http://www.deswos.de/projekte/inhalte/lateinamerika/100.php</guid>
</item>
<item>
<title>01.12.2007 | Es lässt sich wieder leben in Tambohuasha</title>
<link>/projekte/inhalte/lateinamerika/101.php</link>
<description><![CDATA[Rau ist das Alltagsleben in dem Dorf Tambohuasha auf 4.000 m Höhe am inaktiven Vulkan Chimborazo. In ihren unzureichenden Hütten waren die Bauernfamilien eisigen Winden und starken Schneefällen ausgesetzt. Kälte und Rauchbelastung durch offene Feuerstellen führten bei Frauen, Kindern und Alten zu Erkrankungen der Lungen, Augen und Gelenke. <p>Die DESWOS, Gecotec e.V. und ihr Projektpartner unterstützten die 27 Anden-Familien bei dem:</p>
<ul>
<li>Bau stabiler, klimagerechter Häuser in verbesserter traditioneller Bauweise</li>
<li>durch begleitende Ausbildung im Hausbau und in der Schlosserei mit der</li>
<li>Produktion und Installation gusseiserner Ofenherde mit Rauchabzug. </li>
</ul>
<p>Heute sind alle Häuser stabil und trotzen den Witterungsbedingungen. Die eingebauten Öfen mit Rauchabzug erzeugen ein angenehmes und gesundes Raumklima und dienen gleichzeitig als Kochstelle.</p>
<p>Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!</p><BR><BR><BR>]]></description>
<pubDate>01.12.2007</pubDate>
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