Indien | Die Fischhändler und ihre Familien organisieren sich in Annankoil
Der Tsunami vom Dezember 2004 hatte auch für Bewohner des Binnenlandes schwerwiegende Folgen. Viele von der Flutwelle betroffene Küstenregionen hatten monatelang ihre Fischbestände verloren. Zahlreiche Fischhändler und ihre Familien, die zuvor frischen Fisch auf Fischmärkten der Region und von Tür zu Tür verkauft und davon gelebt haben, sind ruiniert. Sie kämpfen noch heute, lange nach dem Tsunami, um ihr wirtschaftliches Überleben. Als nicht direkt Betroffene des Tsunami blieben sie von allen Entschädigungszahlungen oder Hilfsprogrammen ausgeschlossen. Da gab es nur noch den Gang zu den oft skrupellosen Geldverleihern. Dies führte viele Fischhändler in eine hohe Verschuldung und in ein Leben in Armut.
Die DESWOS und ihr indischer Partner BLESS haben diese Fischhändler und ihre Familien gefördert, durch:
- den Aufbau und die Förderung einer Fischhändler-Genossenschaft,
- den Bau und die Ausstattung eines Ausbildungs- und Gemeinschaftszentrums für die Fischhändler (mit Kühlanlagen für Frischfisch),
- die Beschaffung von Fahrzeugen (1 Transporter, 1 Moped, 400 Lasten-Fahrräder),
- die Einrichtung eines Kreditfonds für die Genossenschaft,
- ein Ausbildungsprogramm für die Mitglieder und das angehende Führungspersonal.
Bitte unterstützen Sie die Fischerfamilien, damit sie nach dem Tsunami wieder eine Perspektive für die Zukunft haben - bitte spenden Sie! Vielen Dank.
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