Indien | Hausbauprogramm im District Aleppey
Nach dem Tsunami: Ohne Flöße - ohne Erwerbsquelle - ohne Obdach
Der Tsunami im Dezember 2004 hat viele Küstenbewohner in Kerala mittellos gemacht. Nicht nur die Fischer verloren ihre Boote und Netze, auch mit ihnen lebende Familien des Umlandes sind betroffen, sie versorgten die Fischer mit Waren und Dienstleistungen. Da sie bereits vorher am Rande des Existenzminimums lebten, sind sie jetzt zu Sozialfällen geworden. Viele Fischerfamilien durften wegen der Küstenschutzmaßnahmen nach der Tsunami-Flutkatastrophe ihre alten, illegal errichteten Hütten nicht mehr aufbauen. Andere leben seit Jahren in zusammenfallenden Stroh- und Bretterhütten, die jährlich während des Monsuns überflutet werden. Durch die offenen Toiletten wird auch das Grundwasser verseucht. Aufklärung über nachlässige Hygienegewohnheiten ist bitter notwendig.
Was die Familien durch gemeinschaftliches Fischen oder durch den Verkauf selbst gemachter Fußmatten verdienen, reicht kaum aus, die Familie jeden Tag satt zu bekommen. Die Menschen kämpfen täglich um ihre Existenz.
Die DESWOS und ihr Projektpartner Samhathi unterstützen sie bei einem umfassenden Neuanfang durch:
- den Bau einfacher Häuser für 50 Familien in traditioneller Ziegelbauweise
- den Bau von Toiletten für jede Familie
- die Errichtung von nachbarschaftlich genutzten Zisternen für 5 000 Liter Trinkwasser
- Schulungsmaßnahmen zur Umwelt- und Hygieneerziehung
- Gewerbeförderung durch Kleinkredite
Allen Spenderinnen und Spendern vielen Dank! Bitte unterstützen Sie auch weitere Projekte der DESWOS.
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