Indien | Unsere Kampagne für Grundbildung in den Tsunami-Projektdörfern
Indische Kinder wollen lernen - Wir helfen!
Durch die immer wieder neue Diskussion der Folgen des Tsunami im Dezember 2004 ist es den Menschen in den Fischerdörfern an der Küstenregion Indiens schmerzlich klar geworden: der Fischfang kann nicht die einzige Einkunftsquelle der Familien bleiben. Ihre Kinder müssen zukünftig auch andere Berufe ergreifen können, um das Familieneinkommen sicherer zu machen. Trotz des gesetzlichen Verbots der Kinderarbeit schuften noch heute viele Kinder in Bergwerken, Steinbrüchen oder Teppichknüpfereien als billige und willige Helfer. Diese schlimmsten Formen der Ausbeutung stehen inzwischen am Pranger. In vielen Fällen wird jedoch die Kinderarbeit nicht sichtbar, weil sie sich als Mithilfe in der Familie bei der Sicherung des Einkommens unspektakulär in den Tageslauf einfügt. In den Fischerdörfern ist es die Mitarbeit beim Anlanden des Fangs, bei der Wartung der Netze, beim Transport und Verkauf der Fische und bei den vielfältigen Haushaltstätigkeiten bis hin zur Beaufsichtigung der Geschwister. Unter dem Druck dieser Notwendigkeiten wird der Schulbesuch, besonders für Mädchen, als weniger wichtig angesehen.
Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Projektpartnern der DESWOS hat bei den Eltern inzwischen ein grundlegendes Umdenken stattgefunden: Mehr Zeit für die Schule geben, bessere Grundbildung sichern, Offenheit für neue Berufe schaffen sind die Zeichen des Wandels.
Die DESWOS unterstützt den Wandel mit folgenden Aktivitäten:
- Bau oder Sanierung von Schulen
- Bau von Toiletten
- Ausstattung mit Mobiliar (Stühle, Tische)
- mit Lehrmaterial für Lehrer (Tafeln, Schulbücher etc.)
- mit Lernmaterial für Schüler (Schulranzen, Schulkleidung etc.)
Das gemeinsame Ziel: Die Grundbildung von Kindern in indischen Dörfern verbessern. Die Berufsmöglichkeiten für Jugendliche erweitern.
Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!
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