Indien | Solarbeleuchtung von entlegenen Einzelhäusern in Jalihal
Licht zum Lernen und Arbeiten
Schon gegen 18:00 Uhr wird es in den Ländern in der Nähe des Äquators nach kurzer Dämmerung dunkel. Besonders in entlegenen Regionen Indiens sitzen dann viele Menschen im Dunkeln oder verschaffen sich ein wenig Licht mit offenem Feuer und Kerosinlampen, weil sie keinen Strom haben.
Die Abendstunden bleiben fürs Arbeiten nahezu ungenutzt. Einträgliche Nebenverdienste durch Weben, Nähen oder Reparaturen entfallen. Auch das Lernen und Anfertigen der Hausaufgaben ist dann vielen Kindern ist nicht möglich.
Offene Feuer und Kerosinlampen sind eine Gefahr, weil sich die Strohdächer schnell entzünden und insbesondere an windigen Tagen leicht abbrennen. Die DESWOS und ihre langjährige Partnerorganisation Yerala Projects Society bringen mittels einfacher Solaranlagen Licht ins Dunkel vieler Hütten von Jalihal. Damit leisten sie einen Beitrag zum Umweltschutz, zur Energieeinsparung und für einen leichteren Alltag der Menschen.
Der Projektpartner wählt 130 besonders bedürftige Familien aus, die Kinder im Schulalter haben oder ein Kleingewerbe betreiben. In jedem Haus werden ein Solarmodul, eine kleine Ladestation, ein Akkumulator und effiziente LED-Leuchten installiert. Die Lieferfirma bildet Jugendliche der Region aus, die für die Installation, Verkabelung und Wartung sorgen.
Die Solarlampen haben gleich mehrere positive Nutzeffekte:
- Sie tragen zum Umweltschutz und zur Energieeinsparung bei,
- vermeiden die Kosten für Kerosin,
- bedeuten mehr Sicherheit für die Familien, weil die Benutzung ungefährlich ist,
- schrecken Schlangen und Wildtiere ab,
- verbessern die Bildungschancen der Kinder und
- erhöhen die Arbeitsproduktivität durch erweiterte Einkommen schaffende Maßnahmen.
Unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!
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