Ghana | Schwesternhaus Sampa
Gute MitarbeiterInnen muss man halten
Wie soll die medizinische Betreuung der Landbevölkerung in der Region um das entlegene Dorf Sampa in Ghana gesichert werden? Die eingerichtete Gesundheitsstation wird im Vorläuferprojekt gerade fertig gestellt, gemeinsam finanziert von der DESWOS und ihrem Projektpartner ASASE. Die Dorfbevölkerung von Sampa hat das Gebäude unter Anleitung von Fachleuten errichtet. Dort soll der Betrieb bald auf volle Touren kommen: Erste Hilfe und Wundbehandlung, Geburtshilfe und Nachsorge, Impfungen und sogar die Ausbildung von Hilfspflegern. Jetzt wird qualifiziertes Personal gesucht. Probleme bereitete die Frage nach der Unterkunft für das medizinische Personal und für einen Hausmeister, der für die Gesundheitsstation benötigt wird. Denn Leute, die von außen kommen, besitzen in Sampa kein Land, um sich niederzulassen. Und die Menschen in Sampa sind zu arm, um selbst jemand aufnehmen zu können. Wer gutes Pflegepersonal gewinnen und langfristig halten will - vor allem in so einer entlegenen Region wie um das Dorf Sampa - muss den Menschen würdige Lebensbedingungen bieten.
Der nächste notwendige Schritt liegt auf der Hand. Die DESWOS und ASASE, ein gemeinnütziger Unterstützerverein aus Heidelberg helfen menschenwürdige Lebensbedingungen für qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu schaffen. Die nötigen Maßnahmen sind:
- Wohnhaus für die Schwestern und den Hausmeister in traditioneller Bauweise als Hofanlage.
- Die Dorfbevölkerung baut das Haus unter der Anleitung bezahlter Fachkräfte,
- wird Eigentümerin und übernimmt die Verantwortung für das Haus.
- Schwestern und Hausmeister zahlen Miete an die Dorfgemeinschaft zur Finanzierung der Instandhaltungskosten.
- Überschüsse fließen in die Gesundheitsstation.
Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!
|