Sambia | Aus Slumbewohnern werden Maurer im "Copperbelt"
Verzweiflung, Arbeitslosigkeit und eine erschreckend hohe AIDS-Rate herrschen in den Armenvierteln von Sambia. Im einst blühenden Kupfergürtel wird seit dem Preisverfall auf dem Weltmarkt nur noch wenig Erz untertage gefördert. Ehemalige Arbeiter und ihre Familien in Nkwazi, dem Slum der Provinzhauptstadt Ndola, stellen heute stattdessen gemeinsam übertage Baumaterialien her. Aber zuerst haben sie sich mit Hilfe der DESWOS unter der Schirmherrschaft der katholischen Diözese Ndola einfache und stabile Häuser gebaut.
40 extrem arme Familien erhielten die finanziellen Mittel für:
- einen Transporter und Werkzeug
- den Aufbau eines Bauzentrums
- den Bau von 40 Häusern mit Toiletten und sauberen Trinkwasseranschlüssen
Die Familien arbeiten genossenschaftlich und stellen qualitativ hochwertige und preisgünstige Lehmsteine und Dachziegel her. Mit einem Teil der Einkünfte leisten sie Teilrückzahlungen für ihre Häuser und Grundstücke in einen gemeinschaftlich geführten Fonds. Die Menschen haben jetzt nicht nur stabile Häuser, sie haben auch wieder mehr Arbeit und mehr Mut.
Bitte unterstützen auch Sie die Arbeit der DESWOS - Sie leisten damit Hilfe zur Selbsthilfe!
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