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Uganda | Zentrum für Mutterschutz in Kamuli

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Schwangere und junge Mütter mit Kindern bedürfen eines besonderen Schutzes - weltweit.
Foto: DESWOS
Die Geburt eines Kindes ist immer wieder ein Wunder. Aber jede Entbindung ist ein Risiko für Mutter und Kind. Die Müttersterblichkeit in Uganda ist um das 50fache höher als in Deutschland. Bei 100.000 Geburten sterben in Deutschland 10 Frauen. In Uganda sind es dagegen 500 Frauen und noch erheblich mehr in den ländlichen Regionen wie Kamuli - nur wegen fehlender Aufklärung und Hygiene. Daran lässt sich etwas ändern!

Mit dem Bau eines Zentrums für Mutterschutz in Kamuli setzen sich die DESWOS und ihre Part­nerorganisation Foundation for Development Initiative in Uganda dafür ein, dass die Frauen im Kamuli District besser aufgeklärt und gesundheitlich betreut werden. Viel zu früh, oft schon mit 15 Jahren, werden die heranwachsenden Mädchen schwanger. Hier sind eine bessere Aufklärung und eine Stärkung der Frauenrolle dringend geboten.
Schwangerschaften werden so gut wie nicht betreut, geschulte Hebammen oder gar eine ärztliche Betreuung gibt es auf dem Lande kaum. Die Müttersterblich­keit ist deshalb gerade in ländlichen Regionen extrem hoch. Eine Versorgung durch Hebam­men vor und nach der Entbindung gibt es kaum, ärztliche Assistenz bei Risikogeburten fehlt gänzlich.

Die Frauen sind sich der erheblichen gesundheitlichen Risiken nicht bewusst und bringen ihre Kinder meist zu Hause unter bedenklichen hygienischen Bedingungen zur Welt.
Oft mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen für die Frauen und mit dem hohen Risiko tödlicher Infektionen für Mütter und Kinder. So gibt der Partner FDI neben der Senkung der Mütter- und Säuglingssterblichkeit auch als Ziel an, mit dem Projekt die Zahl der Waisenkinder zu verringern – ein häufiges Kinderschicksal, dass bei den medizinischen Debatten meist nicht im Blickfeld ist. Mutterschutz ist deshalb aktiver Kinderschutz!

Folgende Leistungen umfasst das Projekt der DESWOS:

  • den Bau einer 315 m2 großen Zentrums für den Mutterschutz, 
  • die Einrichtung einer Ambulanz,
  • eines Kreißsaals,
  • und Ruheraums sowie eines
  • Lagerraums für Material und
  • eines Empfangsraums für wartende Familienangehörige.

Im Zentrum für Mutterschutz finden die Frauen eine umfassende gesundheitliche Betreuung. Es wird auch Vorsorgeuntersuchungen geben, etwa zur Früherkennung von Brustkrebs. Und es geht um Wissen für die Familienplanung und um Entscheidungshilfen bei Verhütungsmethoden.

Aktiver Mutterschutz bedeutet aber auch, endlichTabus aufzubrechen, denn es geht um die Veränderung des Frauenbildes: um den Kampf gegen jegliche Diskriminierung weiblicher Sexualität, gegen Kinderheirat, gegen Verstümmelung der Geschlechtsteile und gegen die praktizierte Abtreibung weiblicher Föten.

Lassen Sie uns gemeinsam aktiv werden und den Schutz der Mütter in der ländlichen Region Kamuli in Uganda gewährleisten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende beim Aufbau des Zentrums in Kamuli! Herzlichen Dank.

Spendenstichwort: WS 418 Zentrum für Mutterschutz

DESWOS

Konto: 660 22 21

Sparkasse KölnBonn

BLZ: 370 501 98

Wir benötigen Ihre Spende für:

Kindertagesstätte INJONGO Südafrika
Trinkwasseranlage für Lupila Tansania
Ausbildung Jugendlicher und Bau eines... Uganda
Zentrum für Mutterschutz in Kamuli Uganda

Hier haben unsere Spender geholfen:

Wiederaufbau der Klosterfarm Keren Eritrea
Lehrerhäuser in Sampa Ghana
Basisgesundheitsstation in Sampa Ghana
Hilfe für Fischerdorf Mankoadze Ghana
Schwesternhaus Sampa Ghana
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Berufseinstieg für junge Mädchen in Homa Bay Kenia
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