Tansania | Jungenunterkünfte Kiwere, Tansania
 Die Bauarbeiten laufen. Eltern und Lehrer haben ihren Beitrag geleistet und Baumaterial wie Sand und Kies zusammengetragen. Foto: Bauleiter Joachim Figur
In Tansania fehlt es an weiterführenden Schulen. Trotz spürbarer Bemühungen der Regierung sind die öffentlichen Kassen besonders für die ländliche Bildungsstruktur nahezu leer. Damit wollten sich die Bewohner aus sechs Dörfern um Kiwere, 28 km von der Distrikthauptstadt Iringa entfernt, nicht abfinden. Vor vier Jahren haben sie es aus eigener Kraft geschafft, selbst eine Sekundarschule zu bauen. Ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler kommt jedoch aus sehr entlegenen Dörfern. Der Schulweg für sie ist weit, oft gefährlich und mit einer Strecke von bis zu zwanzig Kilometern hin und zurück nicht zumutbar. Für Schüler vom Land ist es deshalb normal, die Unterrichtszeit von Montag bis Freitag in einfachen Schulunterkünften zu verbringen und freitags nach der Schule zu ihren Familien zurückzukehren. Solche Unterkünfte fehlten bislang in Kiwere. Schüler aus entlegenen Dörfern blieben deshalb vom Unterricht ausgeschlossen.
Die DESWOS hat hier geholfen: Für die Mädchen wurde bereits ein Wohnheim erfolgreich errichtet. Ende 2008 sind 112 Schülerinnen eingezogen. Für uns ist ganz klar: Jetzt sind die Jungen dran.
Die DESWOS fördert aktuell:
den Bau eines Schlaftraktes mit Schlafmöglichkeiten für 112 Jungen,
mit Toiletten, Wasch- und Duschmöglichkeiten
Wie bei dem Wohnheim für die Mädchen arbeiten auch hier Eltern, Lehrer und Bauleiter Hand in Hand. Gebrannte Ziegel, Steine und Sand waren beim offiziellen Baubeginn im Oktober 2009 schon in ausreichender Menge vorhanden.
Bitte ermöglichen Sie auch Schülern aus entlegenen Dörfern die Teilnahme am Schulunterricht. Mit Ihrer Spende sorgen Sie für faire Chancen von Jungen und Mädchen, in Stadtnähe und in Dörfern.
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