Kenia | Ziegenzucht für eine bessere Versorgung von AIDS-Kranken
Ziegenmilch stärkt das Immunsystem von AIDS-Kranken
 Ziegen dieser Art geben eine nahrhafte Milch und eignen sich zur Zucht in Ländern wie Kenia. Foto: DESWOS (privat)
In der Provinz Nyanza leben 60 Prozent der Bevölkerung von weniger als einem Dollar pro Tag. Schätzungsweise 40 Prozent der Bevölkerung sind mit HIV infiziert. Durch mangelnde Aufklärung verbreitet sich die Krankheit rasend schnell. Die Versorgung der AIDS-Patienten in den Familien ist dringend verbesserungsbedürftig. Zusammen mit der Jugendorganisation in Kenia „Homa Bay Equator Initiatives“ unterstützt die DESWOS die Familien bei der Versorgung der Kranken. Den Familien werden Ziegen für eine eigene Ziegenzucht zur Verfügung gestellt. Die frische Milch stärkt das Immunsystem der AIDS-Kranken. Der Milchüberschuss kann auf dem Markt verkauft werden und dient als zusätzliches Einkommen für die Familien.
Wichtig für die Entscheidung zu dieser Hilfe war, dass sich das Projekt nach kurzer Zeit selbst tragen und ausweiten kann, damit noch mehr Familien in der kenianischen Provinz von Ihrer Spende profitieren können. Die Familien zahlen einen Teil des Geldes aus dem Milchverkauf in einen Fonds ein. Mit diesem Geld werden weitere Ziegen gekauft. Die jeweiligen Jungtiere aus dieser Haltung werden ebenfalls an weitere Familien abgegeben.
Weil unser Projektpartner Homa Bay Equator Initiatives eng mit den Familien zusammenarbeitet, wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, das für die Aufklärung der sonst eher reservierten Familien gegenüber einer Beratung über HIV/AIDS sehr hilfreich ist.
Die Verbreitung des Aids-Virus hängt eng mit Armut und mangelnder Aufklärung zusammen. Mit Ihren Spenden haben Sie ganz praktisch geholfen, die Kranken mit frischer Ziegenmilch zu versorgen, die wirtschaftliche Situation der Familien zu stärken und auch die Bevölkerung über diese gefährliche Krankheit aufzuklären! Vielen Dank.
Die DESWOS braucht Ihre weitere Unterstützung für ähnliche Projekte!
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