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NEUES DESWOS-PROJEKT

Häuser für 15 Familien der Narikuravas


Als Nomaden leben die Narikuravas auch heute noch in sehr einfachen Hütten.
Foto: AWARD
Die Narikuravas sind Nachfahren einer jahrhundertealten nomadischen Stammesbevölkerung, die in Wäldern und an Flussläufen im heutigen Maharashtra lebten. Ihr Name entstammt einer Kombination aus den tamilischen Wörtern "Nari" und "Kurava„, was so viel heißt, wie „Schakal-Menschen“ oder „Fuchs-Menschen“. In Indien sind sie bekannt als gute Jäger.

Aber heute sind sie in ihrer Existenz bedroht. Nur eine Ansiedlung kann ihr Überleben sichern und die Zukunftschancen verbessern! Ihre Kinder sollen endlich in die Schule gehen können.

Viele Familien der nomadischen Stammesgruppe wollen nun sesshaft werden.
Wie sie von der DESWOS und ihrer indischen Partnerorganisation AWARD gefördert werden, lesen Sie bitte HIER!

Unser aktuelles Projekt für Sie

Kenia | Bau von Lehrerwohnungen Shangilia


Lehrerin Beatrice und einer ihrer Schüler sind tief versunken im Unterrichtsstoff.
Foto: Shangilia e.V.
Wenn in der Shangilia-Schule die Glocke um 16:10 Uhr zum Unterrichtsende läutet, bleiben die Lehrer gerne freiwillig länger. Aber sie beeilen sich, das Schulgelände nach etwa einer Stunde zu verlassen, weil sie nicht in der Dunkelheit durch den Slum von Kibagare gehen wollen. Selbst erwachsene Männer meiden den Slum bei Dunkelheit aus Sicherheitsgründen.

Die Shangilia-Schule liegt am Rande des Slums Kibagare in Kenias Hauptstadt Nairobi. Über 250 Kinder besuchen die Schule bis zur 8. Klasse, darunter auch viele Kinder aus dem angrenzenden Slum und 87 Schüler aus dem Kinderheim. Das Shangilia Projekt hat derzeit eine Vorschule, eine Schule und ein Kinderheim. Ein Team von 29 Lehrerinnen und Lehrern unterrichten die SchülerInnen mit viel Engagement. Die meisten von ihnen kommen aus der Umgebung der Schule oder den näheren Stadtvierteln. Ihre Löhne sind bescheiden. Sie wohnen mit ihren Familien beengt und mit schwieriger Wasserversorgung. Von ihren Gehältern wird ein großer Teil für die Miete verbraucht. Die Lehrer finden direkt bei der Schule keine Unterkunft und müssen täglich bis zu zwei Stunden Fußweg zurücklegen. Das reduziert ihre Möglichkeiten einer intensiveren Betreuung der Kinder. Denn gerne würden sie auch nach dem Unterricht für sie da sein, vor allem für die jüngeren Heimkinder, die über Nacht bleiben. Anderseits wollen sie sich selbst nicht unnötig in Gefahr bringen.

Hier setzt das DESWOS-Projekt an: Mit dem Bau von zunächst zwei Wohnungen auf dem Schulgelände erhalten die Lehrer und ihre Familien eine einfache, aber angemessene Unterkunft. Damit ermöglichen wir, und das ist das übergeordnete Ziel, den Schulkindern und Heimkindern bessere Bildungschancen und eine liebevolle Fürsorge. Denn, wenn mehr Lehrer auf dem Campus wohnen, können sie die Betreuung der Kinder auch nachmittags und abends auf dem Campus sicherstellen. Dann ist sogar an den Wochenenden mehr Betreuung und Unterstützung bei den Aktivitäten Akrobatik, Blasmusik, Fußball, Gartenarbeit, Skaten, Nähen und Tanzen möglich.

Die DESWOS teilt sich die Kosten von 40.000 Euro für das Pilotprojekt zum Bau von zunächst zwei Wohnungen mit dem ehrenamtlichen Shangilia Deutschland e.V.. Weitere Wohnungen sind geplant.

DESWOS-Spendenanteil:
Bau der zwei Wohnungen
mit je zwei Schlafräumen, Wohnraum, Küche und Bad                    20.000 Euro

Übrigens: Möchten Sie einen Blick in den Alltag in den Slum Kibagare werfen? Dann schauen Sie sich diesen KURZFILM an, den ein ehemaliger Shangilia-Schüler gedreht hat.

Wir bitten Sie um Spenden für den Bau der zwei Wohnungen, damit Lehrer wie Beatrice und ihre Kollegen ihre wertvolle Zeit und Kraft den Shangilia-Kindern wid­men können. Mit vielen Einzelspenden können wir es gemeinsam schaffen. Herzlichen Dank!

Spendenstichwort: WS 459 Lehrerwohnungen Shangilia, Kenia

Kontoinhaber: Deswos

Konto: 660 22 21

BLZ: 370 501 98

Sparkasse KölnBonn

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